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Vorgängerinnen

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Die 14 Tafeln

Tafel 1: Einleitung/Argula von Grumbach (vermutlich 1492 bis 1568)

Reformatorin der ersten Stunde

"Ich will mein eigenes Pfund nicht vergraben"

Tafel 2: Ilse Kersten (1893-1967)

Mitglied des Bruderrates der Bekennenden Kirche und der Widerstandsgruppe um Pfarrer Harald Poelchau

"...dass es manche Arbeit gibt, zu der eine Frau vielleicht geeigneter wäre als ein Mann."

Tafel 3: Elisabeth Bornkamm, geb. Zinn (1908 bis 1995)

Die ersten Einsegnungen

"Dienerin am Wort"

Tafel 4: Anna Paulsen (1893-1981)

Die Debatte um die Ordination 1941/42

"Sollte man diese Amtsausübung der Frauen nur aus der Vergangenheit des Notstandes erklären...?"

Tafel 5: Ilse Härter (1912-2012)

Die ersten Ordinationen 1943

"Sagen Sie dem Presbyterium: Zu meiner Einsegnung werde ich nicht anwesend sein."

Tafel 6: Ilse Fredrichsdorff (1913 bis 1945)

Pastorin im Krieg

"Mir schnitt's ins Herz. Überhaupt war man doch von dem vielen Abschiednehmen ganz kaputt."

Tafel 7,1: Helga Weckerling, geb. Zimmermann (1910 bis 1993)

Pfarrerin hinter der Oder und Neiße

"Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht; was können mir Menschen tun?"

Tafel 7,2: Ingeborg-Maria Freiin von Werthern

Äbtissin von Heiligengrabe

"Wege bewahren – Wege bahnen"

Tafel 8,1: Frauke Christine Bourbeck (1894 bis 1974)

Gründerin des Vikarinnenseminars Berlin Spandau

"Aber ich habe darum gebeten, es möchte ganz in der Stille geschehen, weil ich um jeden Preis verhindern möchte, dass dem irgendeine kirchenpolitische Bedeutung gegeben werden könnte."

Tafel 8,2: Ingeborg Becker (1910 bis 1993)

Hochgeschätzte Theologin

"Wäre sie ein Mann gewesen, wäre sie hier Bischof geworden!" (Bischof Albrecht Schönherr anlässlich ihrer Verabschiedung in den Ruhstand 1973)

Tafel 9,1: Lona Kutzer-Laurien (*1929)

Von einer Gleichstellung weit entfernt

"Das tat weh!" (zur Entlassung nach und wegen ihrer Heirat 1961)

Tafel 9,2: Sieghild Jungklaus (1915 bis 2010)

Die erste Frau, die Jugendliche konfirmierte

„Wenn sie das erste Mal eine Theologin in das Konsistorium berufen wollen, dann kann man nicht Nein sagen und sich zieren."

Tafel 10,1: Christiane Beisenherz, geb. Brandenburg (1919 bis 1991)

Erste Pfarrerin der Landeskirche mit allen Rechten (inkl. Geschäftsführung)

Anders als einige Kolleginnen ihrer Generation zeigte sie sich offen für Frauen in Führungspositionen und eine feministitische Theologie.

Tafel 10,2: Ingrid Laudien (1934 bis 2009)

"Die Generalin"

„Es ist eine gute Frage, warum ich von der Kirchenleitung mit dieser Aufgabe betraut wurde. Wahrscheinlich wollte man für die Zeit, die die Stelle neu besetzt wird, eher ein Auslaufmodell wie mich auf diesen Stuhl setzen als einen jüngeren Kollegen“.

Tafel 11,1: Erika Godel, geb. Wolthusen (*1948)

Gefängnisseelsorgerin und Superintendentin

"In der Kirche geht es nicht primär um die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen, sondern vielmehr um die uneingeschränkte Anerkennung ihrer Gleichbegnadung."

Tafel 11,2: Gudrun Althausen, geb. Költzsch (1930 bis 2007)

Kirchenrätin

"Die von der Kanzel ausgeschlossene Frau hat unter der Kanzel die Mehrheit."

Tafel 12: Heilgard Asmus (*1958)

Erste gewählte Generalsuperintendentin

"Aus meinem Sprengel sind ausschließlich Frauen in der Kirchenleitung."

Tafel 13: Susanne Kahl-Passoth (*1948)

Spitzenämter in der Diakonie

"Ich bin stolz, auf das, was wir erreicht haben  –  und dass ich dann leiten durfte."

Tafel 14: Stimmen der Gegenwart

Die Geschichte geht weiter

Vielfalt der Lebenswege, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, neue Führungskultur...

Letzte Änderung am: 14.05.2019