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Der Kirchliche Entwicklungsdienst


Der Kirchliche Entwicklungsdienst (KED) der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im Berliner Missionswerk ist das entwicklungspolitische Fachreferat der Landeskirche. Er wird von Pfr. Dr. Patrick Roger Schnabel geleitet. Ziel seiner Arbeit ist die Verankerung der Thementrias des Konziliaren Prozesses für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung im kirchlichen Leben von der Gemeinde bis zur Landeskirche, von der Kita bis zur Akademie. Kirchliche Entwicklungszusammenarbeit ist dabei immer an den Erfahrungen, Kompetenzen und Bedürfnissen unserer ökumenischen Partner im Globalen Süden orientiert.

Themenschwerpunkte sind deshalb:

  • Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung,
  • Entwicklungspolitische Qualifizierung ökumenischer Partnerschaftsarbeit,
  • Fairer Handel und öko-faire Beschaffung,
  • Grund- und Menschenrechte, Partizipation von Zivilgesellschaft,
  • Friedensethik, zivile Konfliktprävention und -bearbeitung.


Die Aufgaben des KED umfassen unter anderem:

  • Förderung und Koordinierung der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit im Raum der Landeskirche,
  • Vernetzung kirchlicher und zivilgesellschaftlicher entwicklungspolitischer Initiativen auf Landes-, Gemeinde und Kirchenkreisebene, z.B. durch das „Kirchliche Promotorenprogramm“,
  • EKBO-weite Einführung des Siegels „Faire Gemeinde“ (ab 2019 als ökumenisches Siegel gemeinsam mit dem Erzbistum Berlin und dem Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg),
  • gemeinsam mit der Garnisonkirche Potsdam Trägerschaft des jährlichen „Potsdamer Friedensdiskurses“,
  • fachliche Beratung landeskirchlicher Dienststellen und Gremien, einschließlich des Synodalausschusses “Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung“,
  • Vertretung der Landeskirche in gliedkirchenübergreifenden Gremien (KED-Beauftragtentagung, Entwicklungspolitische Konferenz der Kirchen und Werke) und bei Veranstaltungen,
  • Verbindungsstelle der Landeskirche zu „Brot für die Welt“,
  • Vertretung der EKD in der Arbeitsgruppe Menschenrechte der Konferenz Europäischer Kirchen,
  • fachliche Begleitung der internationalen ökumenischen Partnerschaftsarbeit der Landeskirche und des Berliner Missionswerks (BMW), einschließlich des Ökumenischen Freiwilligenprogramms,
  • Koordinierung der deutschen evangelischen Kuba-Arbeit über den Kuba-Beirat,
  • exemplarische entwicklungspolitische und ökumenische Arbeit mit den Partnern der EKBO und des BMW auf Kuba, u.a. im Rahmen der „Klimapartnerschaft“.

 

Der KED-Beauftragte ist Mitglied der entwicklungspolitischen Landesnetzwerke BER (Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V.) und VENROB (Verbund entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen in Brandenburg e.V.). Da im Bereich der Metropolregion Berlin-Potsdam bereits ein großes entwicklungspolitisches Angebot besteht, liegt ein geographischer Schwerpunkt der KED-Arbeit im ländlichen Raum. Dabei geht es insbesondere um die Stärkung der Eine-Welt-Arbeit und des Globalen Lernens (regelmäßige Netzwerktreffen) bzw. der Bildung für Nachhaltige Entwicklung in den Gemeinden, Kirchenkreisen und kirchennahen Vereinen und Gruppen: Der Kirchliche Entwicklungsdienst organisiert entwicklungspolitische und länderspezifische Vorbereitungsseminare für die Freiwilligen des BMW, Fortbildungen für Hauptamtliche, Veranstaltungen der Erwachsenenbildung und Vorträge. Er arbeitet dabei mit anderen kirchlichen Einrichtungen und Werken , vor allem mit Brot für die Welt, der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Amt für Kirchliche Dienste in der EKBO eng zusammen. Regelmäßig werden Partnerschafts- und Multiplikator*innenreisen nach Kuba und in andere Partnerländer durchgeführt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://www.berliner-missionswerk.de/kirchlicher-entwicklungsdienst.html

Letzte Änderung am: 11.10.2018