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Über die Landessynode

Die Landessynode ist das oberste Leitungsgremium der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Sie wird für sechs Jahre gewählt und tagt mindestens einmal jährlich. Ihre Mitglieder werden von den Kirchenkreisen sowie von den kirchlichen Arbeitszweigen, Einrichtungen und Werken gewählt, einige auch berufen.
Die 114 Mitglieder der Landessynode vertreten 940.419 Gemeindeglieder in 26 Kirchenkreisen und 1.247 Gemeinden (Stand 31.12.2018).

Der Landessynode gehören an:

  • 80 Mitglieder aus den Kirchenkreisen
  • 1 Bischöfin/Bischof
  • 3 Generalsuperintendent/innen
  • 1 geistliche Moderator/in
  • 1 Präsident/in des Konsistoriums
  • 1 Propst/Pröpstin des Konsistoriums
  • 9 Superintendent/innen
  • 1 Lehrstuhlinhaber/in der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin 
  • 17 berufene Mitglieder,
    darunter 6 Mitglieder aus den kirchlichen Arbeitszweigen, Einrichtungen und Werken

Die Landessynode wählt aus ihren Mitgliedern das Präsidium. Es besteht aus der Präses, zwei Vizepräsides und zwei Schriftführenden. Ferner bildet sie aus ihren Mitgliedern den Ältestenrat und Ausschüsse, die den Arbeitsgebieten der Kirche entsprechen.

Frühjahrssynode 2020

Die die 12. Tagung der 4. Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) sollte am 3. und 4. April in Berlin stattfinden. Am 27. März 2020 beschloss der Ältestenrat, diese aus gegebenem Anlass abzusagen. Keine leichte Entscheidung, betont Präses Sigrun Neuwerth. Sie schreibt:

"Gab es das schon, dass die Landessynode in Friedenszeiten abgesagt wurde? Ich habe auf die Schnelle keinen Hinweis gefunden. So vieles ist gerade neu für uns alle, es gibt keine ausgetretenen Pfade, auf denen Entscheidungen nachgeahmt werden könnten. Wir alle, jeder und jede im eigenen Verantwortungsbereich, gehen zurzeit eigene Schritte in Verantwortung für uns alle, für unser Gemeinwesen und im Einklang mit den übrigen Maßnahmen im Land.
So war es auch bei der Entscheidung über unsere Frühjahrssynode. Die Landessynode als gesetzgebendes Organ und höchstes Leitungsgremium ist vergleichbar mit entsprechenden staatlichen Organen. Aber wir sind eben auch nur eine Versammlung von gut 100 Menschen. Um sie geht es. Der Ältestenrat war schon eingeladen zu einer außerordentlichen Sitzung für den 16. März, aber dann nahm die Dynamik des Infektionsgeschehens zu und wir haben am 13. März in einer kurzfristig einberufenen Telefonkonferenz ausführlich beraten und gemeinsam entschieden, die Frühjahrssynode abzusagen. Die Kirchenleitung hat das wenig später begrüßt und wir haben sofort alle Synodalen informiert.
Inzwischen haben die staatlichen Organe sehr viele weitergehende Maßnahmen getroffen, zu unser aller Sicherheit. Und doch ist es gut, solche Schritte auch für den eigenen Bereich zu durchdenken. Unser zentrales Thema wäre „Kirche im Land“ gewesen, das kirchliches Leben in länd¬lichen Räumen beleuchten wollte. Wir werden es dem neuen Ältestenrat für das Frühjahr 2021 ans Herz legen. Es war uns ganz besonders wichtig und ist sehr gut vorbereitet – und wird weiterhin wichtig sein.
Die schon vorbereiteten Kirchengesetze und die ersten Entscheidungen für die kommende Fünfte Landessynode der EKBO können auf die Herbstsynode warten. Sie wird dann ein größeres Arbeitsprogramm mit diszipliniertem Zeitmanagement bewältigen. Wir wollen – und hoffen, dass es auch zukünftig möglich ist – dabei bleiben, dass die Synode nicht allein der Gesetzgebung dient, sondern auch als geistliche Gemeinschaft darüber hinausschaut. Unser Thema im Herbst soll sich um Seelsorge und Verkündigung drehen: „Was dem Glauben dient“.
Wir wollten jetzt im April auch Zwischenberichte geben über den Fortgang von synodalen Arbeitsaufträgen. Das wird sich auf elektronischem Weg lösen lassen, das Gespräch darüber wird in den Ausschüssen und dann im Herbst erfolgen.
In der aktuellen Ausnahmezeit zeigt sich, dass die elektronische Kommunikation ein gutes Mittel ist, um auch in den kirchlichen Strukturen zu funktionieren, ohne sich persönlich zu treffen. Aber sie wird nicht alles ersetzen, darum freuen wir uns auf die nächste Synodaltagung!"

Themenimpulse

Tagesordnung

Vorlagen

Impressionen der Herbstsynode 2019

Die Eröffnung am Abend des 23. Oktober fand mit einem Gottesdienst (mit Abendmahl) in der Sankt-Nikolai-Kirche in Oranienburg unter Leitung von Pfarrer Thomas Jeutner statt. Die Synode wählte u.a. mit Dr. Christina-Maria Bammel die neue Pröpstin.

Meldungen

Sonntag, 27.10.2019

Beschlüsse der Herbstsynode der EKBO

Wahl von Christina-Maria Bammel zur Pröpstin, Abschied für Bischof Markus Dröge von seiner Synode...

Samstag, 26.10.2019

Landeskirche will Seenotrettungsbündnis beitreten

Berlin (epd). Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz will das geplante...

Samstag, 26.10.2019

Landeskirche beschließt Gesetz zum Schutz vor Immobilien-Spekulation

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Samstag, 26.10.2019

Landeskirche beschließt Nachtragshaushalt für 2019

Berlin (epd). Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat in den ersten...

Freitag, 25.10.2019

Kirchenparlament hat Herbsttagung in Berlin fortgesetzt

Eine neue Pröpstin, steigende Kirchensteuereinnahmen, Abendmahlsfragen, die Rolle von...

Freitag, 25.10.2019

Bischof Markus Dröge und Propst Christian Stäblein gratulieren Christina-Maria Bammel zur Wahl als Pröpstin

Bischof Markus Dröge gratuliert OKR Christina-Maria Bammel herzlich zur Wahl in das Propstamt. „Mit...

Letzte Änderung am: 30.03.2020