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Abendmahl

Seit ihren Anfängen feiert die Christenheit das Abendmahl. Das Essen und Trinken von Brot und Wein erinnert an das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern.

In der evangelischen Kirche hat das Abendmahl in den letzten Jahrzehnten als Mahl der Gemeinschaft, Hoffnung und Freude neu an Bedeutung gewonnen. Es ist zu beobachten, dass in vielen Gemeinden das Abendmahl häufiger als früher gefeiert wird und mehr Gemeindeglieder daran teilnehmen. Neben Wein wird in vielen Gemeinden auch Traubensaft gereicht. Vielen Christen ist das Abendmahl zu einem wesentlichen Bestandteil ihrer Frömmigkeit geworden. Eine reichere liturgische Gestaltung, Gesten der Versöhnung und Gemeinschaft und neuere Formen der Austeilung von Brot und Wein erweisen sich dabei als wichtige Hilfen. Auch auf Kirchentagen, Freizeiten und Rüstzeiten oder in Gemeindekreisen wird das Abendmahl als Glaubens- und Lebenshilfe erfahren.

Der Ablauf des Abendmahls wird in den einzelnen Gemeinden individuell geregelt. Jede Gemeinde setzt unterschiedliche Akzente. In der Regel kann man sich dazu auf der Homepage, im Gemeindebrief oder bei der Pfarrerin bzw. dem Pfarrer der jeweiligen Gemeinde genauer informieren.

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„Kommt, denn es ist alles bereit“ - Wer ist geladen?

Gespräche zum Abendmahl und wie wir dazu einladen Mit Propst Dr. Christian Stäblein

Taufe und Abendmahl sind die beiden Sakramente der evangelischen Kirche und eng aufeinander bezogen. Die Taufe ist das Sakrament des Beginns im christlichen Glauben. Sie öffnet  ein Tor hin zur Gemeinschaft mit Christus und seiner Kirche. Das Abendmahl ist das Sakrament der Wegzehrung auf dem gemeinsamen Weg.

Diese Zuordnung von Taufe und Abendmahl scheint klar. Dennoch stellt sich immer wieder der Frage: „Wer darf zum Abendmahl kommen?“. Leitfrage bei aller Suche nach Antworten ist dabei: „Welche Art und Weise des Einladens entspricht dem einladenden Christus?“

Die Kirchenleitung hat sich auf der Grundlage der Beschlussfassung in der Synode dazu entschlossen, in einen landeskirchenweiten Klärungsprozess einzutreten. Menschen erleben die sehr vielfältige Abendmahlspraxis in den Gemeinden als gut, aber auch manchmal als verunsichernd oder in mancher Hinsicht zu diskutieren. Dabei geht es um Fragen wie die der regulären Einladung getaufter Kinder zum Abendmahl, um die Konfirmation als Zulassungsvoraussetzung zum Abendmahl sowie um den Umgang mit ausgetretenen Kirchenmitgliedern. Infrage steht ebenso, ob es ein angemessenes Sprechen von „Ausschluss“ und „Kirchenzucht“ im Zusammenhang des Abendmahls noch geben kann.

Es lohnt sich, diesen Klärungsprozess gemeinsam anzugehen. Wir brauchen eine gemeinsame theologische Basis, die es uns ermöglicht, die praktischen Fragen im Konsens zu beantworten. Ist es Zeit für eine erneuerte Einladungspraxis zum Abendmahl?

Propst Dr. Christian Stäblein steht gemeinsam mit Dr. Christina-Maria Bammel an sechs Abenden in der Landeskirche zur Diskussion zur Verfügung. 

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Letzte Änderung am: 24.08.2018