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Neues Seelsorgeangebot für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen

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Die EKBO bietet Menschen, die in der Vergangenheit aufgrund ihrer sexuelle Identität Diskriminierungserfahrungen machen mussten, Seelsorge an. Wenn Ihnen in Kirchengemeinden oder in anderen kirchlichen Bezügen auf dem Gebiet der heutigen Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) Nachteile, Grenzverletzungen oder diskriminierende Erfahrungen zugemutet oder angetan wurden, haben Sie die Möglichkeit, mit einem Seelsorger anonym und vertraulich darüber zu sprechen. Dabei ist es unerheblich, wie lange Ihre Erfahrungen zurück liegen.

Pfarrer Matthias Motter steht seit 1. März 2021 als Seelsorger dafür bereit. Auch wenn Sie schon lange keine Kontakt mehr zu unserer Kirche hatten oder haben, können Sie gerne von diesem Angebot Gebrauch zu machen.

Es ist uns bewusst, dass sexuell nicht heterogen orientierten Menschen auch bei uns in der Kirche Unrecht widerfahren ist. Das bedauern wir zutiefst. Die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identät entspricht nicht unserem christlichen Menschenbild und unserem Anspruch, eine Kirche für alle Menschen zu sein. Nach einer umfassenden Aufarbeitung wird die Kirchenleitung gegenüber den Betroffenen und ihren Angehörigen und Nachkommen im Jahr 2021 ein Wort der Buße sprechen und eigenes Fehlverhalten bekennen.

Wenn Sie dazu weiter führende Rückmeldungen haben oder wenn Sie möchten, dass Ihre Diskriminierungserfahrung in die vorgesehene Aufarbeitung mit einfließt, wenden Sie sich gern an Pfarrerin Marion Gardei (m.gardei(at)ekbo.de) oder Pröpstin Christina-Maria Bammel (proepstin(at)ekbo.de). Selbstverständlich bleibt auch hier, je nach individuellen Wünschen, die Anonymität jeweils gewahrt.

Gottesdienst anlässlich der Rehabilitierung von Pfarrer Klein

Letzte Änderung am: 02.03.2021