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Kirche & Kunst

Seit ihren Anfängen lebt die Kirche in einem engen Verhältnis zu den Künsten. Zugleich ist die Kirche selbst Teil der Kultur ihrer Zeit. Sie kommt nicht aus ohne den Dialog und das Verstehen der Zeichen und Zeugnisse der sie umgebenden Kultur. Die Kirchengebäude und die Kirchenmusik sind lebendiger Ausdruck der prägenden Kulturkraft der Kirche.

Im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern lässt sich die Kirche anregen, eine Sprache zu finden, die die Wirklichkeit Gottes in der Welt bezeugt und zu kritischer Reflexion sowie zu einem weiten Blick auf die Welt anregt. Dem Reden von Gott schenken die Künste Sprache, Bilder und Metaphern, die ihren Ausdruck in Architektur, Malerei, Literatur und Musik finden. Der Dialog mit der Kunst versteht sich als Suche, die auf Begegnung aus ist, auf Wahrnehmung des Fremden und des Eigenen, darauf, den Dialog mit den Künsten zu pflegen und darin den Kirchengemeinden, Werken und Einrichtungen der Kirche dienlich zu sein.

Der Kunstbeauftragte der EKBO, Christhard-Georg Neubertberät Kirchengemeinden und Kirchenleitung in Fragen der Kunst und Kultur, er vermittelt Kontakte zu Künstlerinnen und Künstlern und kuratiert Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.  Zu den Aufgaben des Kunstbeauftragten gehört zudem die KünstlerInnenseelsorge, die persönliche Kontaktpflege in die Kunstszene und die Vorbereitung und Durchführung von Kunstgottesdiensten.

Des Weiteren ist die Kirche auch Bewahrerin von in ihrem Namen geschaffenen Kunstwerken.
Als Grundlage für den nachhaltigen Schutz und die Erschließung der Kunst- und Kulturgüter baut die Landeskirche darum auf Beschluss der Landessynode und unter Verantwortung des Kirchlichen Bauamtes eine zentrale Inventarisierung des gesamten kirchlichen Kulturguts auf dem Gebiet der EKBO auf. Für diese zentrale Datenbank, in der die Kunstgüter nach einheitlichen Kriterien aufgenommen werden, ist Prof. Dr. Claudia Rückert, Kunstgutreferentin der EKBO, verantwortlich.

Letzte Änderung am: 09.10.2019