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Impfungen: Diakonie fordert leichteren Zugang für Fachpersonal

Berlin (epd). Die Diakonie in Berlin und Brandenburg hat mehr Impfmöglichkeiten gegen das Coronavirus für das Fachpersonal von Pflegeeinrichtungen angemahnt. In Berlin sollte der Senat schnellstmöglich die fünf weiteren Impfzentren öffnen, sagte Diakonie-Direktorin Barbara Eschen am Donnerstag in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Für das Fachpersonal sei es sehr aufwendig, in das aktuell einzige Impfzentrum nach Berlin-Treptow zu fahren.

In Brandenburg gebe es die Möglichkeit, dass das Personal über die mobilen Impfteams geimpft wird, die direkt in die Einrichtungen gehen. "Das läuft leider sehr schleppend an", unterstrich Eschen: "Hier gibt es aktuell deutlich zu wenige Teams, um alle Einrichtungen zu impfen, die das möchten."

Zur Frage der Impfbereitschaft des Personals in Pflegeeinrichtungen sagte Eschen: "Die Impfbereitschaft der Mitarbeitenden in den diakonischen Pflegeeinrichtungen ist insgesamt glücklicherweise relativ hoch." Laut Diakonie gibt es einige wenige Häuser, wo die Impfbereitschaft des Personals aktuell noch gering sei, aber dies seien Ausnahmen.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat als Konsequenz aus einer angeblich geringen Impfbereitschaft des Pflegepersonals verpflichtende Corona-Tests für alle Pflegekräfte vor jeder Schicht gefordert. "Um die Pflegebedürftigen angesichts der niedrigen Impfbereitschaft beim Personal ausreichend zu schützen, brauchen wir eine Testpflicht für Pflegekräfte", sagte der Stiftungsvorstand Eugen Brysch, dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (Donnerstag).