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RSSPrint

Bischof Dr. Markus Dröge auf den Spuren der Reformation in Europa

 

Seit November 2016 knüpft der Europäische Stationenweg ein Band. Die Geschichte der Reformation in Europa wird nachgezeichnet. Im Mai 2017 kommt dieser Weg in Mitteldeutschland an und mündet in Wittenberg in die Weltausstellung Reformation.

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25. + 26.2.2017: London

Bischof Dr. Markus Dröge begrüßte das Geschichtenmobil des Europäischen Stationenweges, welches Halt auf dem Trafalgar Square in London machte, am 25.2.2017.

"Wir setzen ein Zeichen der Gemeinschaft zu einer Zeit, in der Europa starken Spannungen ausgesetzt ist. Das wirft einen Schatten über unser Jubiläum. Jetzt ist es besonders für uns Kirchen, für die Religionsgemeinschaften und die Zivilgesellschaft wichtig, die Verbindung zwischen Ländern und Kulturen zu stärken und deutlich zu machen, dass wir einander brauchen. Frieden und Solidarität entstehen nur miteinander. Wir können und werden über dem Feiern nicht vergessen, dass in Europa plötzlich wieder verstärkt nationale Identitäten betont werden. Wir erleben in erschreckender Weise Abgrenzung. Der Europäische Stationenweg setzt ein entschieden anderes Zeichen. Seine Botschaft lautet: Uns verbindet mehr als uns trennt."

Am Nachmittag hielt Bischof Dr. Markus Dröge in der Kirche St. Martin and the fields in London im Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum die >Predigt. Der „Chorals Evensong“ wurde musikalisch gestaltet unter anderem durch den Chor von St.-Martin-in-the-Fields und dem Deutschen Chor in London.

Am Sonntag predigte er im Gottesdienst der Christuskirche Knightbridge, einer deutschsprachigen Gemeinde.

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11. + 12.3.2017: Västeras (Schweden)

"In der alten Bischofsstadt Västeras, eine Stunde westlich von Stockholm, habe ich den story-telling-truck, den blauen Reformations-Sattelschlepper begrüßt. Dann gab´s einen fantastischen Jugendgottesdienst mit 1.400 Konfirmanden im Dom mit Bischof Mikael Mogren. Super multi-media. Überall Bildschirme im Dom, eine Jugendband mit guter Musik, die durch eine Profianlage im Dom optimal übertragen wurde. Eine Pfarrerin, die den Preis für die beste Jugendarbeit des Jahres bekommen hat, hat gepredigt. Auf Schwedisch … leider nichts verstanden. Fürbitte über SMS. Jeder durfte eine Bitte an eine der drei Handynummern schicken, die auf den Bildschirmen zu lesen waren. Drei Handys lagen auf dem Altar. Dort kamen die Gebete an. Nach der Fürbitte wurden sie aber gleich automatisch gelöscht. Seelsorgegeheimnis!!!

Am Sonntag habe ich im Dom gepredigt. Auf Englisch. Die >Predigt kann auf Deutsch, >Englisch und >Schwedisch nachgelesen werden. Tolle Chormusik.

Thema des ganzen Wochenendes war: „Kraft zur Veränderung“.
Wir haben gefühlt, wie Europa sich anfühlt: Gut! Und ganz klar: Christen müssen sich für die Einheit Europas einsetzen und für die Flüchtlinge, die zu uns kommen."

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10. bis 12.5.2017: Kerkwitz bei Cottbus

Vom 10. bis 12. Mai stoppte der Europäische Stationenweg in der Lausitz. Als einzigem deutschen Dorf neben den großen Städten wie London, Liverpool, Venedig, Prag, Riga, Graz, Berlin war das Geschichtenmobil auf dem Sportplatz von Kerkwitz zu Gast. Seit dem 3.11.16 ist der >Truck unterwegs mit Ziel Wittenberg, am 20.5.17.

Die Kerk­witzer erhielten 2007 die Nachricht, dass ihr Dorf mitsamt Kirche dem geplanten Braunkohletagebau Jänsch­wal­de-Nord weichen solle. Das hat  zu erheblichen Widerständen geführt. Es ist erst wenige Wochen her, dass die Ungewissheit endete. Am 30. März 2017 wurde der Plan aufgegeben, Kerkwitz und seine zwei Nachbardörfer Atterwasch und Grabko abzu­baggern.

In Kerkwitz hielt Bischof Dr. Markus Dröge ein >Andacht und pflanzte einen Baum.

Letzte Änderung am: 27.11.2017