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Tafel-Gründerin Werth wünscht sich zum 65. mehr Spenden

Berlin (epd). Die Gründerin und Vorsitzende der Berliner Tafel, Sabine Werth, wünscht sich zu ihrem 65. Geburtstag (16. Januar) eine bessere Absicherung armer Menschen sowie weitere Unterstützung für die Tafel. „Ich wünsche mir, dass der Staat unsere Bedürftigen besser unterstützt. Niemand sollte hier Angst um die eigene Existenz haben und alle sollten die Möglichkeit zu gesellschaftlicher Teilhabe bekommen“, erklärte die Gründerin der ersten Tafel Deutschlands am Mittwoch in Berlin.

Zudem wünsche sie sich, dass die Berliner Tafel weiterhin so wunderbare Unterstützer und Unterstützerinnen an ihrer Seite hat. Werth wird den Angaben zufolge am 16. Januar 65. Sie gründete 1993 den Verein Berliner Tafel und ist seit bald 30 Jahren treibende Kraft und Gesicht der Organisation.

„Viele haben mich schon gefragt,“ so Werth, „was ich mir zum Geburtstag wünsche“. Die Antwort sei ganz einfach: „Die größte Freude machen mir Spenden für die Berliner Tafel“, sagte sie. Dabei sei der 65. Geburtstag kein Grund, um an den Ruhestand zu denken: „Nein, ich will mich gerade in der aktuellen gesellschaftlichen Situation weiter engagieren; aufbauend auf dem, was wir gemeinsam in all den Jahren geschafft haben“, betonte Werth. Mehr denn je brauche es ein starkes Engagement gegen die Lebensmittelverschwendung und für die Bedürftigen der Stadt.

Die Berliner Tafel unterstützt nach eigenen Angaben jeden Monat 130.000 bedürftige Menschen in der Stadt mit Lebensmitteln. Die Ausgabestellen befinden sich in 46 Kirchengemeinden. Im Bundesverband Tafel Deutschland sind insgesamt 960 Tafeln mit mehr als 2.000 Ausgabestellen organisiert.

Letzte Änderung am: 09.03.2022