Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
InstagramRSSPrint

Jüdisches Filmfestival in Potsdam eröffnet

09.09.2019

Mit einem Appell gegen Antisemitismus ist das 25. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg am Sonntagabend in Potsdam eröffnet worden.

Potsdam (epd). Mit einem Appell gegen Antisemitismus ist das 25. Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg am Sonntagabend in Potsdam eröffnet worden. Das Festival präsentiere nicht nur Filme, sondern mache auch jüdisches Leben in Deutschland "sichtbar, hörbar und spürbar", erklärte Brandenburgs Bevollmächtigter beim Bund und Medienstaatssekretär Thomas Kralinski (SPD) zur Eröffnung im Potsdamer Hans Otto Theater. "Wir wollen ein Land sein, in dem Menschen jüdischen Glaubens ihren Glauben auch öffentlich leben können", betonte Kralinski: "Deshalb müssen wir gegen jegliche Angriffe auf Jüdinnen und Juden klar Stellung beziehen."

Das Filmfestival präsentiert bis zum 17. September mehr als 40 Filme in 13 Spielstätten in beiden Bundesländern. Es gilt als größtes Forum für den jüdischen und israelischen Film in Deutschland und steht im Jubiläumsjahr unter dem Motto "Celebration". Schirmherr ist Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Die Länder Berlin und Brandenburg tragen nach Angaben der Potsdamer Staatskanzlei gemeinsam mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg mit insgesamt 200.000 Euro maßgeblich dazu bei, den finanziellen Rahmen des Festivals zu sichern.

Das Jüdische Filmfestival findet seit 1994 statt. Seit 2005 werden die Filme auch in Brandenburger Kinos gezeigt. Viele der im Jubiläumsjahr gezeigten Filme wollen den Angaben zufolge filmisch den israelisch-palästinensischen Dialog voranbringen. Spielstätten des Festivals in Brandenburg sind das Filmmuseum und das Thalia Programmkino in Potsdam, das Capitol Königs Wusterhausen und das Fontane Kino in Brandenburg an der Havel. Zur Eröffnung stand die Produktion "Crescendo #Makemusicnotwar" von Regisseur Dror Zahavi auf dem Programm.

Letzte Änderung am: 17.02.2017