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Diskussion „BILDERSTREIT! Was darf man zeigen?“ mit Bischof Stäblein und Regula Venske

Regula Venske. Foto: Michael Zapf

Am Montag, den 22. August 2022, findet um 19 Uhr in der St. Matthäus-Kirche eine weitere Veranstaltung der Diskussionsreihe „BILDERSTREIT! – Was darf man zeigen?“ statt. Es diskutieren Bischof Dr. Christian Stäblein und die Schriftstellerin Regula Venske über eines der umstrittensten und vieldeutigsten Bilder des Christentums, das KREUZ. Moderiert wird die Diskussion von Hannes Langbein, Direktor der Stiftung St. Matthäus.

1522 wurde beim Wittenberger Bilderstreit die Frage nach der Gültigkeit des biblischen Bilderverbots unter den damals neuen Voraussetzungen der Reformation ausgefochten. 500 Jahre später fragen wir in sechs Veranstaltungen unter modernen Vorzeichen: „Was darf man zeigen?“

Am zweiten Abend der Reihe dreht sich alles um das bekannteste wie auch umstrittenste und vieldeutigste Bild des Christentums: das Kreuz. Ursprünglich ein Zeichen des militärischen Triumphes im alten Rom, wurde es im Mittelalter zum Symbol der leidenden Kreatur. Das Kreuz als Macht- oder Demutszeichen? Nicht nur mit Blick auf die aktuelle Debatte um das Kreuz auf dem Dach des Berliner Humboldt Forums stellt sich die Frage: Was genau sehen wir eigentlich, wenn wir ein Kreuz sehen? Was bedeutet es für die Identität des Christentums? Und wäre die Geschichte des Christentums anders verlaufen, wenn nicht das Kreuz, sondern der Fisch oder das Brot zu seinem zentralen Symbol geworden wäre?

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie zu Berlin.

Im Rahmen der Gesprächsreihe fanden bereits Diskussionen zu den Themen GOTT (10.03.), FRAUEN (12.05.) und KOLONIALISMUS (23.06.) statt.

Weitere Termine:

20.10. ANTISEMITISMUS
mit Yael Kupferberg (Literaturwissenschaftlerin und Projektleiterin am Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt) und Christian Staffa (Beauftragter für den Kampf gegen den Antisemitismus des Rats der EKD und Studienleiter der Evangelischen Akademie zu Berlin)

24.11. LEID
mit Petra Bahr (Regionalbischöfin und Mitglied des Deutschen Ethikrats) und Thomas Macho (Kulturwissenschaftler)

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.

Letzte Änderung am: 09.03.2022