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Vernetzungstreffen zwischen Heße und Stäblein

Zu einem ersten Vernetzungsgespräch haben sich am Freitag der katholische Hamburger Erzbischof Stefan Heße und der evangelische Berliner Bischof Christian Stäblein im Hamburger Bischofshaus getroffen. In dem Gespräch ging es um das kirchliche Engagement für Flüchtlinge insbesondere aus der Ukraine sowie um Möglichkeiten der Kooperation beider Kirchen, wie das Erzbistum Hamburg mitteilte.

„Es ist wichtig, dass wir uns in ökumenischer Verbundenheit über die Entwicklungen in der Flüchtlingshilfe austauschen und gemeinsam für Geflüchtete einsetzen“, so Heße. Dabei stehe die Frage der Weiterentwicklung der EU-Flüchtlingspolitik zu einem solidarischen, menschenrechtsbasierten Asylsystem im Vordergrund.

Stäblein sagte, es sei gemeinsam dafür zu sorgen, das Thema im Bewusstsein der Gesellschaft wachzuhalten: „Ein ökumenisches Netzwerk kann hier nur helfen - im Sinne der Notleidenden und Hilfesuchenden.“

Heße ist seit 2021 der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz, Stäblein wurde im März dieses Jahres durch den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum neuen Beauftragten für Flüchtlingsfragen berufen. Mit dem „Ökumenischen Arbeitskreis Migration“ besteht bereits seit Längerem ein Austauschforum zwischen katholischen und evangelischen Migrationsfachleuten.

(epd)

Letzte Änderung am: 09.03.2022