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Reden mit Rechts – Schülerbischöf*innen laden zur Podiumsdiskussion

12.01.2020

Am Samstag, den 18. Januar 2020, wird von 13 bis 17 Uhr im Gymnasium zum Grauen Kloster über Meinungsfreiheit diskutiert

Dürfen wir alles sagen? Wo endet die Meinungsfreiheit? Über diese und ähnliche Fragen diskutieren die vier Schülerbischöfinnen und -bischöfe von Berlin mit ihren Gästen am Samstag, den 18. Januar 2020, von 13 bis 17 Uhr im Evangelischen Gymnasium zum Grauen Kloster (Salzbrunner Straße 41, 14193 Berlin). Die Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales, Sawsan Chebli, und das Aktionsbündnis „Kleiner Fünf“ sprechen mit den vier Jugendbotschaftern über ihre eigenen Erfahrungen und Standpunkte. Im Anschluss findet ein Austausch mit dem Publikum statt. Interessierte sind herzlich eigeladen.   Detail

Die Evangelische Schulstiftung in der EKBO wählt in Kooperation mit der Evangelischen Landeskirche jedes Jahr vier Schüler*innen im Alter von 12 bis 16 Jahren aus, zu einem aktuellen Thema Stellung zu beziehen. Als Botschafter ihrer Generation sprechen sie mit Politikern und kirchlichen Würdenträgern.  

In diesem Jahr stellt das Evangelische Gymnasium zum Grauen Kloster die vier Schülerbischöf*innen für Berlin. Bis Ende Januar werden Bernhard von Bassewitz, Marie Gösmann, Ernst Hoffmann und Klarissa Krause ihr diesjähriges Thema „Streiten – aber christlich?!“ vertreten. Außerdem wollen die Jugendlichen in ihrer Schule und im Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf einen Diskurs zum christlichen Umgang mit Rechtspopulismus und Hatespeech anstoßen und zu einer sachorientierten Diskussion in der Umweltfrage anregen.  

In den vergangenen Wochen diskutierten die Schülerbischöf*innen bereits mit dem neuen Bischof der Evangelischen Landeskirche, Christian Stäblein, mit dem Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, und dem Staatssekretär für Europa, Gerry Woop. Parallel dazu fanden an der Schule Workshops zum Thema statt.

Die Tradition der Kinderbischöfe stammt aus dem Mittelalter. An Kloster- und Stiftsschulen wurde zu bestimmten Zeiten ein Schüler zum Bischof beziehungsweise zum Abt gewählt. Für eine Zeit durfte er einen Teil der bischöflichen Amtspflichten übernehmen. Durch den Rollentausch war es Kindern und Jugendlichen möglich, mit ihren Anliegen vor Erwachsenen Gehör zu finden.

Die Evangelische Schulstiftung in der EKBO ernennt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz seit 2010 jeweils vier Schülerbischöf*innen.