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Real und vor Ort: Tag des offenen Denkmals in Berlin

13.09.2020

Am 12. und 13. September 2020 laden über 270 Denkmale in Berlin zum Besuch ein

Berlin begeht am 12. und 13. September 2020 den 28. Tag des offenen Denkmals. Trotz der Corona-Krise laden über 270 Denkmale zum Besuch ein. Die meisten Führungen und Besichtigungen finden real und vor Ort statt, zusätzliche digitale Angebote runden das Programm ab.

Erstmals am Tag des offenen Denkmals beteiligen sich in diesem Jahr zum Beispiel die Bötzow Brauerei in Prenzlauer Berg, die Luisenkirche in Charlottenburg, das Städtisches Gaswerk Köpenick oder der sog. Selbstmörder-Friedhof im Grunewald.

Auch viele Gemeinden laden am Wochenende zum Besuch der Kirchengebäude ein. Am Sonntag, dem 13.9. etwa veranstaltet die Christuskirche (Holz-Notkirche) in Friedrichshain um 12.30 Uhr einen Vortrag mit Kirchenerkundung. Zwischen 13.30 Uhr und 15 Uhr gibt es dort zudem die Möglichkeit, mittels einer "Datenbrille" verschiedene Kirchen virtuell zu erkunden.

Das House of One lädt gemeinsam mit der Archäologin Claudia Melisch am 12. und 13. September (Sa 10, 12, 14 und 16 Uhr / So 10, 12, 14 Uhr) zu stadtgeschichtlichen Führungen auf den Petriplatz ein – an den Ort, wo auf den Fundamenten der einstigen Petrikirche Juden, Christen und Muslime gemeinsam ein Mehrreligionenhaus errichten als Friedenssymbol der Religionen.

Das Landesdenkmalamt Berlin gibt speziell zum Tag des offenen Denkmals zwei neue Filme heraus: „Geheimnisvolles Berlin – Das Alte Stadthaus“ und „Bye, bye Flughafen Tegel - Hallo Denkmal!“. Landeskonservator Christoph Rauhut führt in den filmischen Beiträgen durch die Baudenkmale, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Die beiden Filme können auch nach dem Tag des offenen Denkmals noch angeschaut werden.

Das vollständige Programm, fortlaufend aktualisiert, steht hier zum Download bereit.