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Kultursenator zu Test-Veranstaltungen: "Wir üben für später"

Berlin (epd). Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hat eine positive Zwischenbilanz des Berliner Pilotprojektes "Perspektive Kultur" gezogen. Bei dem Pilotprojekt der Senatskulturverwaltung handelt es sich um einen Testlauf zur Öffnung von Kulturveranstaltungen. Zu den bisherigen Veranstaltungen lasse sich sagen: Das Testing lief reibungslos, es habe keine Wartezeiten gegeben und die Test-Ergebnisse waren zeitnah verfügbar, sagte Lederer am Mittwoch im RBB-Inforadio: "Wir hatten das Gefühl, dass das Publikum es rundum mitmacht." Defizite seien noch das Fehlen einer digitalen Schnittstelle und wie man mit Geimpften umgehen solle.

Man könne nicht von einer Öffnung der Kultur sprechen, "sondern wir üben für später", sagte der Kultursenator weiter. Man wolle länder- und branchenübergreifende Erkenntnisse daraus gewinnen und diese teilen.

Ein Testpublikum kann dabei unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften zum ersten Mal seit Monaten an Konzerten und Theateraufführungen teilnehmen. Zum Hygienekonzept gehören unter anderem die Testung am Veranstaltungstag und das Tragen einer medizinischen Maske. Den Auftakt machte am vergangenen Freitag das Berliner Ensemble. Am Samstag folgten nach einem Jahr Zwangspause die Berliner Philharmoniker mit einem Konzert vor 1.000 Zuschauern.

Weitere Veranstaltungen mit Zuschauerinnen und Zuschauern sollten eigentlich über Ostern in der Volksbühne sowie in der Staats- und in der Deutschen Oper folgen. Das ist jetzt wegen der geplanten Ruhe über die Feiertage auf Eis gelegt. Die abgesagten Veranstaltungen würden zu einer anderen Zeit nachgeholt, sagte Lederer.

epd ost mg
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Pilotprojekt "Perspektive Kultur2: u.epd.de/1t12 Das Interview: u.epd.de/1t13