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Kinobetreiber hoffen auf Öffnung an Ostern

Berlin (epd). Die Kinobetreiber in Deutschland fordern eine baldige und konkrete Perspektive für eine Wiedereröffnung ihrer Filmtheater. "Sofern sich die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens fortsetzt und die Pandemie auch mit Mutationen beherrschbar bleibt, plädieren die Kinos für einen Wiedereröffnungstermin zu Ostern", heißt es in einem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Brief mehrerer Filmverbände an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten. Ideal wäre ein bundesweit einheitlicher Termin.

"Es ist Zeit, dass das kulturelle Leben nach Deutschland zurückkehrt, auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden ist", erklärten die Verbände. Die wirtschaftlich besonders stark betroffene Kino- und Filmwirtschaft benötige dringend eine Perspektive, um wirtschaftlich wieder Fuß zu fassen.

Kinos sollten gegenüber anderen Branchen nicht zeitlich benachteiligt werden, betonten die Verbände. Da Kulturstätten mit ihren bewährten Hygienekonzepten als vergleichsweise besonders sicher gälten, wäre es "kaum begreiflich und auch rechtlich äußerst fragwürdig", wenn Handel und Gastronomie vor den Kulturorten öffnen dürften. Der Brief wurde unterzeichnet von der AG Kino, der AG Verleih, dem Bundesverband kommunale Filmarbeit, dem Hauptverband deutscher Filmtheater sowie dem Verband der Filmverleiher.

Die Kinos in Deutschland sind wegen der Corona-Pandemie seit rund drei Monaten geschlossen. Am Mittwoch beraten Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten erneut über das weitere Vorgehen in der Krise.