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Friedhofsverband will Flüchtlingsunterkunft auf Friedhof bauen

08.11.2019

Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stadtmitte plant die Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft auf einer Wirtschaftshoffläche der Friedhöfe Bergmannstraße an der Jüterboger Straße in Berlin-Kreuzberg

In enger Abstimmung mit dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann hat der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte die Planung eines Flüchtlingswohnheimes (für ca. 150 Bewohner) auf einer Wirtschaftshoffläche des Friedhofes Friedrichswerder an der Jüterboger Straße in Berlin-Kreuzberg wieder aufgenommen. Ziel ist es, eine kleine Flüchtlingsunterbringung mit langfristiger Perspektive zu schaffen, die gute Integrationsbedingungen aufweist.

Der Friedhofsverband und die Evangelische Kirche Berlin Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) bemühen sich seit längerem intensiv darum, Lösungen für Flüchtlingsunterbringungen zu entwickeln. Neben der temporären Notunterbringung von Flüchtlingen in kirchlichen Räumen wurde die Errichtung von Flüchtlingsunterkünften auf Friedhofsstandorten mit ungenutzten Überhangflächen geprüft.

Pfarrer Klaus-Ekkehard Gahlbeck, Geschäftsführer im Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte, erklärt im Zusammenhang mit dem geplanten Flüchtlingswohnheim in der Jüterboger Str.: „Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Senatorin Elke Breitenbach und das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten unterstützen unser Konzept zum Bau einer kleinen Flüchtlingsunterkunft. In Berlin und im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg besteht nach wie vor ein sehr hoher Bedarf für die Unterbringungen von Flüchtlingen.“

Das Projekt „Flüchtlingsunterkunft Jüterboger Str.“ befindet sich derzeit in der detaillierten behördlichen Abstimmungsphase. Eine weitergehende Bebauung der denkmalgeschützten Friedhöfe an der Bergmannstraße mit Wohnungen ist vom Friedhofsverband nicht beabsichtigt. Die Geschäftsführung kündigt bereits an, dass nach Abschluss der Abstimmungen eine öffentliche Informationsveranstaltung stattfinden wird, die interessierte Anwohner und Friedhofsnutzer ausführlich über das Projekt informieren wird.

(Pressemitteilung des Evangelischen Friedhofsverbands Berlin Stadtmitte)