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"Christkind-Postamt" startet in die Weihnachtssaison

Himmelpforten (epd). Das „Christkind-Postamt“ in Himmelpforten bei Stade nimmt am Freitag (26. November) offiziell seine Arbeit auf. Dann werden alle eintreffenden Briefe geöffnet und beantwortet. Bisher seien bereits rund 1.000 Wunschzettel aus Deutschland und dem Ausland in Himmelpforten eingetroffen, sagte der Leiter des bundesweit ältesten Weihnachtspostamtes, Wolfgang Dipper. Mit Unterstützung von 22 Ehrenamtlichen betreibt er in der örtlichen Villa von Issendorff die Schreibstube für das Christkind.

Viele Kinderbriefe enthalten Jahr für Jahr wahre kleine Kunstwerke, beispielsweise liebevoll gebastelte Sterne, bunt geschmückte Tannenbäume, Rentiere aus Papier oder gemalte Bilder des Weihnachtsmannes. Über Inhalte könne er noch nicht viel sagen, meinte der 61-jährige Dipper, der in Himmelpforten vor 18 Jahren den Posten des Sekretärs vom Christkind übernommen hat. Er habe erst wenige Zuschriften geöffnet. Im vergangenen Jahr trafen in Himmelpforten 32.000 Wunschzettel ein, davon rund 2.000 aus dem Ausland.

Die Wunschzettel an das Christkind sollten bis spätestens zum 20. Dezember in Himmelpforten eintreffen, damit die Antwort noch rechtzeitig auf den Weg gebracht werden kann, wie die Post mitteilte. „Ganz wichtig ist, dass jedes Kind seinen Absender auf den Brief schreibt, sonst kann das Team der Helfer keinen Antwortbrief absenden.“

Bundesweit gibt es laut Post sieben Weihnachtspostfilialen: Neben Himmelpforten, Himmelsthür und Nikolausdorf in Niedersachsen auch im brandenburgischen Himmelpfort, in Engelskirchen im Bergischen Land (Nordrhein-Westfalen) sowie im saarländischen St. Nikolaus und im unterfränkischen Himmelstadt. Insgesamt trafen in allen Weihnachtspostämtern im vergangenem Jahr zusammen 665.000 Wunschzettel.

Die Adresse vom Christkind:
An das Christkind
Villa von Issendorff/Am Christkindplatz
Poststraße1 in 21709 Himmelpforten