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Amtskreuz an Potsdams neuen Generalsuperintendenten Kristóf Bálint

14.01.2021

Bischof Christian Stäblein übergab die Diensturkunde und das Amtskreuz

Gestern Abend erhielt der Generalsuperintendent von Potsdam, Kristóf Bálint, im Kaminzimmer der Generalsuperintendentur das Amtskreuz und die Diensturkunde von Bischof Christian Stäblein. Bálint trat seinen Dienst am 1. Januar 2021 an. „Ich freue mich über seinen Beginn im Amt“, sagte der Bischof. „Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es gut, dass die seelsorgerliche Begleitung der Mitarbeitenden und die öffentliche Vertretung der Kirche an dieser Stelle so gut besetzt ist.“ 

Seine tägliche Arbeit gestalte sich erwartungsgemäß herausfordernd, sagte Generalsuperintendent Bálint im Interview mit ekbo.de. Aber das sei diese Zeit der Pandemie ja für jede und jeden. „Da ich von außen, das heißt aus einer anderen Landeskirche komme, möchte ich die Situation in den Kirchengemeinden, den Kirchenkreisen, den Arbeitsstellen für Evangelischen Religionsunterricht (ARU), der EKBO ganz genau kennenlernen, verstehen und dann auch aktiv mitgestalten. Das setzt das Zuhören voraus, denn nur wer gut zuhört, kann auch verstehen. Nur wer versteht, kann auch wahrnehmen. Nur wer wahrnimmt, kann die vielen Wahrheiten gemeinsam mit den Menschen zu einem objektiveren Ganzen zusammensetzen und miteinander die notwendigen Schlüsse ziehen und Veränderungen gemeinsam gestalten.“ Das vollständige Interview von ekbo.de mit Generalsuperintendent Bálint finden Sie hier.  

Kristóf Bálint war seit 2012 Superintendent im thüringischen Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sonderhausen. Der 55-Jährige ist in Budapest geboren, verheiratet und hat drei Kinder und fünf Enkel. Er studierte Evangelische Theologie in Jena. Nach dem Vikariat in Ichtershausen und der Ordination 2001 in Arnstadt war Bálint von 2001 bis 2012 Pfarrer in den Gemeinden Finsterbergen und Stotternheim. Vor seinem Studium war Bálint viele Jahre in der evangelischen Jugend- und Bildungsarbeit tätig. 

Hintergrund:
Die EKBOunterteilt sich in drei sogenannte Sprengel: Berlin, Görlitz und Potsdam, die jeweils von einer Generalsuperintendentin oder einem Generalsuperintendenten geleitet werden. Das Amt entspricht dem eines Regionalbischofs. Sie vertreten den Bischof in ihren Sprengeln und sind Seelsorgerinnen und Seelsorger der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie der kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben das Recht zur Ordination und die Verpflichtung zur Kirchenvisitation. Generalsuperintendenten gehören zur Kirchenleitung der EKBO und sind für zehn Jahre gewählt.