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Sächsische Minister mahnen Öffnungskonzepte an

Dresden (epd). Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch dringt auf eine klare Öffnungsperspektive im Corona-Lockdown. Gemeinsam mit Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt (beide CDU) plädierte sie am Montag in Dresden für Perspektiven in den Bereichen Kultur, Gastronomie und Tourismus sowie für den Einzelhandel und die Veranstaltungswirtschaft. Für Öffnungsschritte sollten dabei nicht statische Inzidenzwerte herangezogen werden, sondern das tatsächliche, individuelle Infektionsrisiko.

Klepsch und Schmidt sehen insbesondere die ländlichen Regionen und die Tourismuswirtschaft durch die Corona-Pandemie gefährdet. Es drohe eine "langfristige Verödung der Ortskerne", erklärte Schmidt. "Natürlich müssen wir das Infektionsgeschehen im Blick behalten", erklärte Klepsch. Mit einer stringenten Teststrategie und einer immer höheren Impfquote sei aber eine schrittweise Öffnung möglich. Auch dürfe nicht vergessen werden, dass die genannten Branchen einen entsprechenden Vorlauf zur Wiedereröffnung benötigten.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht dagegen derzeit noch keine Möglichkeit für weitreichende Lockerungen. Ihm zufolge sind nur kleine Schritte möglich. Auch für die weiterführenden Schulen gibt es laut Kretschmer zeitnah kaum eine Öffnungsperspektive. Bund und Länder wollen am Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.

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Zur Pressemitteilung: u.epd.de/1s65