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Potsdam verschärft Anti-Corona-Regeln

Potsdam (epd). Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam verschärft die Anti-Corona-Regeln. Shopping und Museumsbesuche sollen einer noch zu erlassenden Allgemeinverfügung gemäß nur noch mit negativem Coronatest-Ergebnis möglich sein, teilte die Stadt am Mittwochabend mit. Dafür würden nun die technischen und rechtlichen Voraussetzungen geschaffen.

Zur Erleichterung solle eine App genutzt werden können, die Kontaktnachverfolgung und Teststrategie kombiniere und als "Eintrittskarte" in Einzelhandel sowie Museen und künftig auch andere Kulturorte dienen könne, hieß es. Dazu sei am Mittwoch ein Vertrag mit den Anbietern der Luca-App plus Erweiterungen für Testergebnisse unterschrieben worden.

Ergänzend zur Test-Strategie des Bundes sollen nun auch alle Potsdamerinnen und Potsdamer die Möglichkeit zu einem zweiten Antigen-Schnelltest pro Woche erhalten, hieß es. Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Raum werde erweitert. Ab einem Inzidenzwert von 100 soll in Potsdam die von Bund und Ländern vereinbarte "Notbremse" in Kraft treten. Unter anderem die Geschäftsöffnungen müssten dann zurückgenommen werden.

Die "Notbremse" ab einer Inzidenz von 100 gelte nicht für Kitas und Schulen, hieß es. Sie sollen erst ab einem Wert von 200 wieder in die Notbetreuung gehen. Bei einer Häufung von Fällen sollen betroffene Kitas und Schulen geschlossen werden.

"Die Neuinfektionen steigen wieder deutlich an", erklärte Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD): "Die hart erkämpften Freiheiten können wir nur durch konsequentes Testen und Unterbinden von Infektionsketten absichern."

epd ost yj bue
# epd-Service

## Info
Am Mittwoch lag der Inzidenzwert in Potsdam nach Angaben der Stadt bei 65,4 bestätigten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche.

## Internet
Übersicht über die Potsdamer Teststellen: www.potsdam.de/schnelltest