Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
InstagramRSSPrint

Politikerinnen fordern bessere Politik für Frauen

23.02.2021

Potsdam (epd). Politikerinnen in Brandenburg haben eine stärkere Beachtung der Belange von Frauen in der Corona-Pandemie gefordert. "Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die Pandemiefolgen nicht größtenteils an Frauen hängenbleiben", heißt es in einem gemeinsamen Antrag der Regierungsfraktionen von SPD, CDU und Grünen und der oppositionellen Linken, der am Dienstag in Potsdam vorgestellt wurde. Der Antrag steht am Donnerstag im Landtag auf der Tagesordnung.

Die Landesregierung wird darin unter anderem aufgefordert, eine Novelle des Landesgleichstellungsgesetzes vorzubereiten, die Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie aufgreift und die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten stärkt. Auch eine geschlechtergerechte Verteilung von Homeoffice und Teilzeitarbeit und eine stärkere politische Beteiligung von Frauen müssten dort berücksichtigt werden.

"Die Gleichstellung ist noch nicht erreicht", erklärte die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Elske Hildebrandt: "Corona wirft uns in einigen Bereichen sogar zurück." Bei Wirtschaftsförderungsprogrammen müsse überprüft werden, warum sich weniger Frauen als Männer bewerben, betonte die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Kristy Augustin.

Schutzstrukturen für Frauen müssten krisensicher gemacht, das Homeoffice dürfe nicht zur Gleichberechtigungsfalle werden, forderte die frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Sahra Damus. Frauen müssten mehr Mitsprache bei der Abfederung der Pandemiefolgen bekommen, betonte die frauenpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Bettina Fortunato.

epd ost yj cxm
# epd-Service

## Internet
Fraktionsübergreifender Antrag: u.epd.de/1ry2