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Ohne Bild gehts auch: Telefonkonferenzen

27.07.2020

Auch wenn die Telefonie heutzutage und hierzulande mittlerweile vorwiegend über Voice over IP digitalisiert online funktioniert, ist doch insbesondere für ältere Menschen das Telefon mitunter vertrauter als andere Kommunikationsmöglichkeiten über das Internet.

Über das Smartphone kennen wir den gruppenbezogenen Anruf aus Messengerdiensten. Wenn Sie bspw. in der EKBO Dialog App eine Gruppe von Teilnehmenden eingerichtet haben (z.B. die Vorbereitungsgruppe für eine bestimmte Veranstaltung), können Sie anschließend auf den Telefonhörer und dann auf "VNCTalk Audio Anruf" klicken, um alle Gruppenteilnehmenden anzurufen. Allerdings müssen dafür alle Teilnehmenden diesen Messenger ebenfalls installiert haben und zuvor ein gemeinsam.EKBO-Account beantragt und eingerichtet bekommen haben. Zudem funktioniert die Kommunikation auch nur über diesen Client und nicht über den Festnetzapparat, weshalb es nur bedingt unter die Kategorie Telefonkonferenz fällt.

Glücklicherweise haben die meisten Videokonferenzanbieter die Möglichkeit bereitgestellt, sich telefonisch mit in die Konferenzen einwählen zu können. Wenn Sie bspw. mit Zoom eine neue Sitzung planen, dann finden Sie im Fenster unter "Audio" die Möglichkeiten "Telefon", "Computeraudio", "Telefon und Computeraudio" und "Audio von Drittanbietern". Wenn Sie hier "Telefon" auswählen, haben Sie über Zoom eine klassische Telefonkonferenz eingerichtet, bei der sich die Teilnehmenden zwar auch weiterhin mit dem Video einklingen können, das aber nicht müssen. Wichtig ist hierbei allerdings noch zu berücksichtigen, dass Sie dort auf den Link "Bearbeiten" klicken, um sicherzustellen, dass Sie Einwahlnummern aus Deutschland bereitstellen, weil Sie ansonsten standardmäßig Einwahlnummern aus den USA anbieten würden.

Von Videokonferenzanbietern unabhängig können Sie auch reine Telefonkonferenzen über bspw. die Deutsche Telefonkonferenz oder MeetGreen nutzen, wobei ersteres bis auf die Verbindungskosten sogar kostenlos genutzt werden kann und letzteres Umweltprojekte zur Pflanzung von Bäumen in Deutschland fördert und zudem auch eine Webkonferenzfunktion anbietet, falls es doch einmal mehr sein soll. Diese Formate der Telefonkonferenz funktionieren nach dem Dial-In-Verfahren, weil man sich von außen in eine vorher geplante Konferenz über die bekanntgegebene Einwahlnummer und PIN einwählt. Dieses Verfahren eignet sich für größere Konferenzen, z.B. Senioren-Gesprächsabende zu einem bestimmten Thema. Auch Telefon-Gottesdienste sind auf diesem Weg bereits in der EKBO gefeiert worden.

Beim Dial-Out-Verfahren hingegen beginnt eine Person das Telefonat und fügt weitere Teilnehmende hinzu. Das wiederum funktioniert nur, wenn die Nummern der Teilnehmenden vorher bekannt sind und eignet sich z.B. für Mitarbeitendenrunden oder andere kleine, feste Gesprächskreise und kurze Absprachen. Die meisten neueren Handys haben sogar bereits eine Funktion integriert, mit der man ohne weitere Apps standardmäßig bis zu 5 Personen in einer Telefonkonferenz zusammenführen kann, ganz gleich ob die einladende Person nun ein Android-Gerät oder ein iPhone besitzt. Welche Geräte (auch Festnetzapparate) die angerufenen Teilnehmenden besitzen ist überdies unerheblich.