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Literaturfestival ruft zu weltweiter Lesung für Corona-Tote auf

Berlin (epd). Das "Internationale Literaturfestival Berlin" (ilb) ruft zu einer weltweiten Lesung für die Toten der Corona-Pandemie am 5. September auf. Einzelpersonen, Schulen, Universitäten, Kultureinrichtungen und Medien seien aufgerufen, sich daran zu beteiligen, teilte das ilb am Freitag in Berlin mit. "Seit mehr als einem Jahr wird die Welt von der Pandemie heimgesucht", hieß es. Die täglichen Statistiken und Kurven über aktuelle Todesfälle und Krankheitsfälle blieben jedoch meist abstrakte Zahlen.

Der einzelne Mensch und die individuellen Geschichten dahinter seien in der öffentlichen Wahrnehmung kaum präsent, hieß es weiter: "Krankheit, Tod und Trauer sind durch Vorsichtsmaßnahmen weitgehend unsichtbar geworden. Viele Menschen sterben allein, hinter verschlossenen Türen, und werden im kleinen Kreis beerdigt." Literatur habe das Potenzial, dieser Situation Ausdruck zu verleihen und der Isolation zumindest durch Wahrnehmung der Texte entgegenzuwirken.

Lesungen zum Gedenken an die Corona-Toten könnten überall stattfinden, auch privat im kleinen Kreis, in einer Schule, in einer Kultureinrichtung oder im Radio, hieß es. Menschen und Institutionen, die sich mit einer Lesung am 5. September beteiligen möchten, würden gebeten, dem ilb Angaben dazu mitzuteilen. Erste Texte für die Lesung seien bereits auf der Webseite veröffentlicht, weitere sollen in verschiedenen Sprachen folgen.

epd ost yj phi
# epd-Service

## Info
Wer sich beteiligen möchte, wird um Informationen über Organisatoren, Ort, Zeit, teilnehmende Akteure, Veranstaltungssprache und gegebenenfalls einen Link zur eigenen Webseite an worldwidereading@literaturfestival.com gebeten.

## Internet
www.literaturfestival.com