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Flüchtlinge in Berliner Heimen bei Corona-Impfungen zurückhaltend

Berlin (epd). Rund ein Drittel der Geflüchteten in Unterkünften des Berliner Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) haben sich bislang durch mobile Teams vor Ort gegen Covid-19 impfen lassen. Dies zeige eine Zwischenbilanz der am 20. April begonnenen Impfkampagne, teilte das LAF am Dienstag in Berlin mit. Bis zum 14. Mai seien 18 von 80 Unterkünften durch mobile Impfteams erreicht worden. Rund 1.100 Personen erhielten eine Impfung. Dies sind den Angaben zufolge rund 36,6 Prozent der Erwachsenen, die in den betreffenden Wohnheimen leben.

In dieser Woche sind Impfeinsätze in 15 Unterkünften geplant, hieß es weiter. Die Impfteams seien eine niedrigschwellige Ergänzung zum Regelsystem der Gesundheitsversorgung. Geflüchtete könnten sich auch über eine Arztpraxis oder im Impfzentrum impfen lassen. Ältere Menschen und Risikopatienten in den Gemeinschaftsunterkünften hätten zum Teil bereits früher ein Impfangebot erhalten. Während zu Beginn der Impfkampagne in Unterkünften der Impfstoff von Johnson & Johnson zum Einsatz kam, wird seit dem 5. Mai der Impfstoff von Biontech eingesetzt.

LAF-Präsident Alexander Straßmeir hofft, dass durch Aufklärungsgespräche und verständliche Informationsmaterialien die Impfbereitschaft der Menschen in Unterkünften weiter erhöht werde. Dabei kämen auch Sprachmittler und mehrsprachige Aufklärungsvideos zum Einsatz.

epd ost phi cxm