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Corona: Sachsen schließt Grenze zu Tschechien

Dresden (epd). Sachsen schränkt wegen der Corona-Pandemie den Grenzverkehr zu Tschechien ein. Erlaubt ist von Montag an nur noch die Einreise von Pendlern, die in medizinischen Berufen oder der Pflege arbeiten und in der landwirtschaftlichen Tierhaltung, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Freitag nach der Kabinettssitzung in Dresden, in der die neue Corona-Schutzverordnung beschlossen wurde. Voraussetzung dafür sei eine tägliche Testung.

Eine Einreise mit öffentlichen Bussen und Bahnen sei nicht mehr möglich. Sachsens Landespolizeipräsident Horst Kretzschmar kündigte verstärkte Grenzkontrollen an.

Berufspendler können laut Dulig zum Übernachten eine finanzielle Unterstützung von 40 Euro pro Tag bekommen, wenn sie sich vor Grenzschließung entscheiden in Sachsen zu bleiben. Angehörige erhalten einen Zuschuss von 20 Euro. Laut Staatsregierung gibt es in der Region etwa 9.000 Berufspendler.

In Tschechien liegen die Inzidenzwerte zum Teil über 1.000. Gerade in den tschechischen Grenzregionen seien die Zahlen dramatisch gestiegen, sagte Dulig.

Die neue Corona-Schutzverordnung gilt von Montag an bis zum 7. März. Wie bereits angekündigt, öffnen am Montag in Sachsen Kitas und Grundschulen. Die Kinder werden in festen Gruppen und Klassen betreut.
Grundsätzlich wird der Lockdown bis zum 7. März verlängert. Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen. Allerdings können in den Landkreisen die Ausgangssperren und der 15-Kilomter-Radius aufgehoben werden, wenn die Inzidenz unter 100 liegt. Bei Fahrgemeinschaften im Auto über den eigenen Hausstand hinaus besteht von Montag an eine Maskenpflicht.

epd ost kr mg
# epd-Service

## Internet
www.coronavirus.sachsen.de
Pressemitteilung des Kultusministeriums: u.epd.de/1rle Weitere Regelungen in Pressemitteilung des Sozialminsiteriums: u.epd.de/1rlf