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Corona-Krise: Jeder vierte Sachse hat weniger Einkommen

Dresden/Leipzig (epd). Bei jedem vierten Sachsen hat sich laut einer Umfrage der "Leipziger Volkszeitung" das persönliche Einkommen während der Corona-Krise verschlechtert. Damit habe sich der Anteil von Menschen in finanzieller Schieflage im vergangenen halben Jahr deutlich erhöht, heißt es in einem Bericht der Zeitung am Montag. Eine gleichlautende Umfrage hatte Anfang Juli ergeben, dass jeder fünfte Befragte (19,7 Prozent) über Einkommensverluste klagte.

Sagten vor sechs Monaten noch drei Viertel der Sachsen (74,8 Prozent), dass ihre Einkünfte während der Lockdown-Phase gleich geblieben sind, so können das laut aktueller Umfrage nur zwei Drittel (67 Prozent) bestätigen. Verschlechtert habe sich die finanzielle Situation vor allem bei den jüngeren und mittleren Altersgruppen. Am meisten treffe es die 30- bis 39-Jährigen. Von ihnen muss laut den Umfrageergebnisse jeder Dritte Einbußen hinnehmen. Bei den 40- bis 59-Jährigen verursacht der Lockdown bei mehr als jedem Vierten Löcher in der Haushaltkasse.

Vor allem bei Selbstständigen, Freiberuflern, Schülern und Studenten habe sich das Einkommen verschlechtert. Nur fünf Prozent könnten sich dagegen über mehr Geld freuen, hieß es. Darunter seien mehr Männer als Frauen.

Für die "Leipziger Volkszeitung" befragte das Erfurter Insa-Institut vom 1. bis 15. Dezember 1.008 Bürger ab 18 Jahre aus ganz Sachsen telefonisch und online. Beteiligt waren den Angaben zufolge Menschen aus allen Landkreisen und Städten sowie aus allen sozialen Schichten.