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Brandenburg will Digitalisierung an Schulen beschleunigen

14.01.2021

Potsdam (epd). Brandenburg will die digitale Ausstattung von Schulen für den Corona-Distanzunterricht mit einem eigenen Landesprogramm fördern. Dafür sollen gut 23 Millionen Euro aus dem Corona-Rettungsschirm des Bundeslandes bereitgestellt werden, teilte das Bildungsministerium nach dem entsprechenden Beschluss von Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags am Donnerstag in Potsdam mit. Damit könnten in den Schulen mindestens rund 28.600 digitale Endgeräte angeschafft werden.

Ziel sei, die Schulträger bei der Anschaffung von Laptops, Tablets und Notebooks für Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, hieß es. Damit sollen möglichst viele Kinder und Jugendliche in der Zeit des coronabedingt eingeschränkten Schulbetriebs beim digitalen Unterricht zuhause unterstützt werden. Die entsprechende Förderrichtlinie werde derzeit erarbeitet.

Das Landesprogramm sei auch ein Beitrag zu einem gleichberechtigten Zugang zum Grundrecht auf Bildung während der Pandemie für Schülerinnen und Schüler, die sonst über kein mobiles Endgerät verfügen, betonte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD): "Wir sind auf dem Weg, um auch in außergewöhnlichen Zeiten allen Kindern und Jugendlichen gutes Lernen zu ermöglichen und guten Unterricht zu gestalten."

Aus dem Programm sollen den Angaben zufolge Investitionen an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft gefördert werden. Der Fördersatz betrage bis zu 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben, der Eigenanteil der Schulträger mindestens zehn Prozent. Je Endgerät beteilige sich das Land mit höchstens 810 Euro.