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Brandenburg führt neue Kontaktbeschränkungen gegen Corona ein

Potsdam (epd). Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat dazu aufgerufen, die Corona-Schutzmaßnahmen mit Ausdauer, Geduld und Disziplin einzuhalten. Die Lage sei auch in Brandenburg dramatisch, sagte Woidke am Freitag in Potsdam. Es sei zudem davon auszugehen, dass "die schwierigste Phase dieser Pandemie erst noch bevorsteht". Deshalb sei eine Verschärfung der Anti-Corona-Regeln und Kontaktbeschränkungen jetzt notwendig.

Private Zusammenkünfte seien deshalb künftig nur noch mit einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person erlaubt, sagte Woidke nach dem entsprechenden Kabinettsbeschluss. Ausgenommen seien Kinder unter 14 Jahren. Der Präsenzunterricht in den Schulen bleibe vorerst weiter mit wenigen Ausnahmen ausgesetzt. Möglichkeiten zur Notbetreuung sollen ab dem 18. Januar auf Alleinerziehende ausgeweitet werden.

Landkreise und kreisfreie Städte dürfen den neuen Regelungen zufolge für touristische Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien nur noch in einem Bereich von 15 Kilometern verlassen werden, wenn dort die Sieben-Tage-Inzidenz von Neuinfektionen über 200 liegt. Innerhalb der Landkreise und Städte werden solche Einschränkungen nicht vorgeschrieben. Notwendige Fahrten seien weiter auch über den Radius hinaus möglich, sagte Woidke.

Die anderen bisherigen Einschränkungen und Regeln, die zunächst bis zum 10. Januar befristet waren, würden bis zum 31. Januar verlängert, betonte Woidke. Aufgehoben werde nur die nächtliche Ausgangssperre, die zur Beschränkung von Kontakten während der Urlaubszeit, der Weihnachtstage und zu Silvester erforderlich gewesen sei.