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Bischof Stäblein erinnert an Corona-Todesopfer

Anlass ist der heutige Volkstrauertag

Foto: Unsplash
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Bischof Christian Stäblein hat anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag auch an die Todesopfer der Coronavirus-Pandemie erinnert. "Wir trauern in diesem Jahr auch um die Menschen, die an Covid-19, die am Corona-Virus gestorben sind", sagte Stäblein am Samstag in seiner Bischofskolumne im Sender RBB 88,8. "Über 12.000 in Deutschland, über 200.000 in Amerika, über 30.000 in Russland. Die Pandemie hält an", sagte Stäblein.

Der Verlust werde vielfach und hart erlebt. "Menschen erfahren tiefe Einsamkeit, sie erleben, wie ihre Existenz bedroht ist, wirtschaftlich, seelisch, körperlich", so Stäblein. Dies sei zwar etwas ganz anderes als die Kriegstoten. Er wolle nicht vergleichen. "Aber hier wie da ist es eine Trauer, die uns alle angeht, die uns alle bewegt", sagte der Bischof und fügte hinzu: "Auch hier gilt: Wir fühlen uns in der Pandemie mit allen Menschen verbunden, nicht nur mit denen in unserem Land, das Virus kennt keine nationalen Grenzen."

Der Volkstrauertag wurde in der Bundesrepublik 1952 auf Anregung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge wieder eingeführt. Der Gedenktag für die Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus wird jedes Jahr zwei Wochen vor dem ersten Advent begangen.

epd/EKBO

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