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Berliner Senat beschließt weitere Kontaktbeschränkungen

Berlin (epd). Der Berliner Senat hat sich auf schärfere Kontaktbeschränkungen verständigt. Während über die Osterfeiertage die Kontaktmöglichkeiten wie bislang auf zwei Haushalte mit insgesamt maximal fünf Personen beschränkt bleiben, soll dies ab Dienstag (6. April) verschärft werden, sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstag nach einer Senatssondersitzung. Dann darf sich nur noch ein Haushalt mit einer weiteren Person in geschlossenen Räumen treffen.

Unter freiem Himmel dürfen sich über die Feiertage weiterhin zwei Haushalte mit maximal fünf Personen treffen. Ab Freitag gilt für draußen zudem für die Zeit jeweils zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens, dass sich "im öffentlichen Raum" nur noch zwei Personen treffen dürfen. Ausgenommen von der Beschränkung sind die eigenen Kinder bis 14 Jahre.

Weiter hat der Senat beschlossen, dass die Kindertageseinrichtungen ab 8. April nur noch Notbetreuung anbieten. Dies bedeutet, dass nur Kinder aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil in einem systemrelevanten Bereich arbeitet, von Alleinerziehenden oder Kinder mit besonderem pädagogischen Bedarf betreut werden können.

Müller betonte, "in dieser Phase der Pandemiebekämpfung müssen wir an allen Stellen die Kontakte weiter reduzieren". Die Infektionszahlen würden auf einem zu hohen Niveau stagnieren, die Intensivstationen meldeten steigende Belegungszahlen. Weiter verwies er auf die bereits bestehende 50-prozentige Homeoffice-Pflicht für Unternehmen und die erweiterten Testmöglichkeiten in der Stadt. Es gehe darum, Infektionsketten zu unterbrechen.

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