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Berliner Senat beschließt Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Berlin (epd). Der Berliner Senat hat angesichts steigender Infektionszahlen die Corona-Maßnahmen verschärft. Von Samstag (15. Januar) an gelte im öffentlichen Personennahverkehr für Fahrgäste eine FFP2-Maskenpflicht, teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Dienstag mit. In der Gastronomie sowie für Kultur- und Sportveranstaltungen mit mehr als zehn Personen gilt von Samstag an die 2G-plus-Regel. Der Zutritt sei nur Geimpften oder Genesenen mit tagesaktuellem, negativen Testergebnis oder mit dem Nachweis einer Booster-Impfung möglich.

„Die Lage ist sehr ernst, besonders was die Inzidenzen in einigen Bezirken angeht“, sagte die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) nach der Senatssitzung. Es würden vermehrte Anstrengungen unternommen, um zusätzliche niederschwellige Impfangebote in den Bezirken zu machen. Überdies würden Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur verstärkt geimpft. Bislang hätten 43,9 Prozent der Berliner eine Booster-Impfung erhalten. Knapp 76 Prozent der Bürger sei mindestens einmal geimpft.

Giffey begründete die Einführung der 2G-plus-Regelung mit dem Ziel, die Gastronomie offen zu halten. Sozialsenatorin Katja Kipping (Linke) habe vor diesem Hintergrund bereits die Beschaffung von 1,4 Millionen FFP2-Masken angekündigt, die über die Bezirke an Bedürftige verteilt werden sollen.

In der ersten Woche nach dem Jahreswechsel stiegen die Infektionszahlen beim Lehrpersonal und in der Schülerschaft laut Giffey leicht an. Sie seien aber „noch nicht besorgniserregend“, sagte die Regierende Bürgermeisterin. Der Senat sei sich einig, dass alles dafür getan werden soll, um die Schulen offen zu halten.