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Berliner Bischöfe wünschen Muslimen gesegneten Ramadan

Berlin (epd). Die beiden Berliner Bischöfe haben den Muslimen zum Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan eine gesegnete Fastenzeit gewünscht. Die Wünsche seien "verbunden mit der Hoffnung, dass alle Gebete um Gesundheit, Frieden in der Welt und Frieden unter uns Früchte tragen", heißt es in einem gemeinsamen Grußwort des Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, und des katholischen Berliner Erzbischofs Heiner Koch, das am Dienstag in Berlin verbreitet wurde.

Der Ramadan beginnt in diesem Jahr am Abend des 13. April und endet am Abend des 12. Mai. "Nachdem die Christen und Christinnen mit dem Osterfest ihre Fastenzeit beendet haben, beginnt nun bei Ihnen der Fastenmonat Ramadan", heißt es in dem Grußwort: "Diese besonderen religiösen Zeiten stehen erneut ganz im Zeichen der Corona-Pandemie."

Die schwierige Situation könne Christen und Muslimen die Gelegenheit geben, die Fastenzeit intensiver zu erleben und sich das religiöse Anliegen des Fastens bewusster zu machen, betonen die Bischöfe. Barmherzigkeit und Solidarität seien wichtige Prinzipien beider Religionen. "Auf dieser Basis können wir gemeinsam eine Kultur des Mitgefühls aufbauen, uns gegenseitig unterstützen, um Kranken, Bedürftigen und Schwachen zu helfen", betonen Stäblein und Koch.

Die Pandemie habe vor Augen geführt, wie sich plötzlich das alltägliche Leben von heute auf morgen dramatisch verändern könne, betonen die Bischöfe. Im "Glauben an Gottes Beistand und in dem Wissen um den großen Wert zwischenmenschlicher Hilfeleistung können wir diese schwierige Zeit gemeinsam bestehen".