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Summer School of Human Rights der Konferenz Europäischer Kirchen

Vom 20. bis 23. Juli 2021 online. Anmeldungen sind noch möglich!

Protest für Menschenrechte. Foto: Jacek Taran
Protest für Menschenrechte. Foto: Jacek Taran

Religionsfreiheit gibt es nur, wo sich Menschen ohne Angst zu Gebet und religiöser Praxis versammeln können und wo religiöse Stätten vor Angriffen und Zerstörungen geschützt werden. Gebet und Gottesdienst sind essentielle Wesensäußerungen von Religion. Kirchen, Synagogen, Moscheen und Tempel gehören nicht nur zum religiösen Erbe einer Gruppe, sondern prägen auch das kulturelle Erbe der ganzen Menschheit. Das friedvolle Zusammenleben der Religionen und Weltanschauungen leistet einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Deshalb sind nicht nur religiöse Menschen aufgerufen, gegen populistische und fundamentalistische Botschaften von Hass und Intoleranz aufzustehen und allen Bürgerinnen und Bürgern, gleich welcher Überzeugung, das Gefühl zu geben, in unserem Land zu Hause – und sicher – zu sein.

Diese Botschaft will die Online-Summer School on Human Rights der Konferenz Europäischer Kirchen (CEC) und der EKD vom 20. bis 23. Juli vermitteln. Patrick R. Schnabel, Menschenrechtsbeauftragter der EKBO, ist einer der Referenten. 

Nicht zuletzt motiviert durch den furchtbaren antisemitischen Anschlag auf die Synagoge in Halle hat die EU-Kommission in diesem Jahr Gelder zur Verfügung gestellt, um das Thema „Sicherheit“ stärker im Bewusstsein von Religionsgemeinschaften und Gesellschaften zu verankern. Der European Jewish Congress (EJC) und die Conference of European Churches (CEC) haben zusammen mit einer muslimischen und einer buddhistischen Organisation den Zuschlag für ein interreligiöses Projekt zu dem Thema erhalten.

Die CEC-Summer School ist Teil dieses Projekts. Sie vergleicht die Sicherheitslage für Religionen in verschiedenen Europäischen Ländern und stellt Konzepte für einen besseren Schutz vor. In praktischen Trainingseinheiten können Teilnehmende lernen, wie man mit Menschen umgeht, die Hassbotschaften verbreiten.

Die Summer School wird in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) durchgeführt. Zur Eröffnung am kommenden Dienstag spricht die Auslandsbischöfin der EKD, Petra Bosse-Huber. Sie zeigt dabei auch einen in Berlin aufgenommenen Film, der geistliche Orte wie das Projekt „Spirit and Soul“ an der Genezareth-Kirche, das Dialogprojekt „House of One“ am Petri-Platz und die jüdische Sukkat Shalom Kultusgemeinde in der Herbartstraße vorstellt.

Anmeldungen zur Summer School sind hier noch möglich

Zum detaillierten Programm geht es hier 


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