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Corona-Jahr 2020 mit etwas weniger Hochzeiten in Potsdam

Potsdam (epd). Trotz Corona-Pandemie und Einschränkungen für Feiern haben im vergangenen Jahr in Potsdam fast 1.000 Paare eine Ehe geschlossen. 2016 bis 2019 habe es jeweils mehr als 1.000 Hochzeiten gegeben, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag in Potsdam mit. Nur wenige Paare hätten jedoch ihre Trauung wegen der Pandemie vom vergangenen auf dieses Jahr verschoben. 2021 seien bereits alle Samstagstermine der Standesämter zwischen April und Ende September ausgebucht.

Beliebtester Ort für Hochzeiten sei 2020 das Standesamt im Präsidentenflügel des Potsdamer Rathauses gewesen, hieß es. Dort hätten sich 746 Paare das Ja-Wort gegeben. Andere beliebte Orte seien die nachgebaute Neuendorfer Angerkirche in Babelsberg mit 89 standesamtlichen Trauungen und das Belvedere mit dem Maurischen Kabinett auf dem Pfingstberg mit 70 Hochzeiten gewesen.

Weitere beliebte Hochzeitsorte waren den Angaben zufolge Schloss Kartzow mit 34 Trauungen, das Krongut Bornstedt mit 26 Trauungen sowie die Biosphäre und das Urania-Planetarium mit jeweils drei Eheschließungen. Die exklusiven Orte der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten für große Feiern, die Neuen Kammern im Park Sanssouci und Schloss Lindstedt, seien 2020 hingegen nicht für Trauungen gebucht worden.

Insgesamt haben sich den Angaben zufolge in Potsdam im vergangenen Jahr 971 Paare das Ehe-Versprechen gegeben. Einige Paare hätten ihre Angehörigen und Freunde auch per Videokonferenz an der Eheschließungszeremonie teilhaben lassen.