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Bischof Dröge schenkt Religionslehrern Kreuz für Unterricht

24.05.2018

Er würde sich freuen, "wenn viele von ihnen dieses Kreuz auch in der Schule tragen würden - als Zeichen des Bekenntnisses.

Berlin (epd). Religionslehrer in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) können künftig im Unterricht ein kleines Ansteckkreuz tragen. Bischof Markus Dröge kündigte in der Wochenzeitung "Die Kirche" (Ausgabe vom 27. Mai) an, er habe allen Religionslehrern und -lehrerinnen in der Landeskirche ein solches Kreuz besorgt, so wie er selbst es auch stets trage. Sie sollen es mit einem Anschreiben erhalten.

Er würde sich freuen, so Dröge weiter, "wenn viele von ihnen dieses Kreuz auch in der Schule tragen würden - als Zeichen des Bekenntnisses, als Zeichen für ihren persönlichen christlichen Glauben, der ganz wesentlich zu unserem Land gehört". Damit lasse sich der Glauben durchaus selbstbewusst in die kulturelle und religiöse Vielfalt einbringen.

Dabei verwies der Bischof auch auf das Berliner Neutralitätsgesetz. Dieses verbiete zwar religiöse Symbole in den Schulen, lasse aber Ausnahmen zu. "Konfessionelle Religionslehrerinnen und -lehrer dürfen ihre Glaubenssymbole im Unterricht offen tragen", schreibt Dröge in einem Gastbeitrag. 

Internet
www.die-kirche.de