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Landtagspräsident Rößler appelliert an Nächstenliebe

Dresden (epd). Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) ruft dazu auf, während der Corona-Pandemie in der Solidarität nicht nachzulassen. "Auch im Jahr 2021 wird es insbesondere um das 'Wir' gehen, nicht um das 'Ich', nicht um Individualität ohne Rücksichtnahme", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in seiner Neujahrsrede zu Beginn der Landtagssitzung in Dresden. Es gehe um "Nächstenliebe, um die Achtung der anderen zum Wohl der Gesellschaft".

Die Corona-Pandemie sei eine "Naturkatastrophe in Zeitlupe", die fordere. "Man kann da nicht alles auf den Staat, auf die professionellen Helfer abwälzen", sagte Rößler. Verantwortlich in einer Pandemie sei "jeder und jede - alle sind jetzt Katastrophenschützer", betonte er.

Es gelte nicht, auf Anweisungen zu warten, sondern für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Auch das zeichne freie Bürger aus. "Leben wir eine Verantwortungsgesellschaft", appellierte Rößler.

Der Landtagspräsident rief zugleich dazu auf, sich impfen zu lassen: "Ärmel hoch, so lautet die Devise - für alle im Land. Wenn wir an der Reihe sind, dann sollten wir unseren kleinen Teil beitragen", sagte er.

Zugleich kritisierte er diejenigen, die "Virus und Krankheit noch immer verharmlosen, die von einer Grippe reden, Verschwörungstheorien verbreiten, von einer Corona-Diktatur schwafeln". Ihr Verhalten sei "schlichtweg verantwortungslos und indiskutabel rücksichtslos", sagte Rößler.