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Bischof Christian Stäblein zur Lage an der türkisch-griechischen Grenze

04.03.2020

Seit der Öffnung der türkischen Grenze für Flüchtlinge durch Präsident Recep Tayyip Erdogan drängen sich an der türkisch-griechischen Grenze Tausende Geflüchtete unter unmenschlichen Bedingungen und werden von griechischer Polizei durch Tränengas und mit Warnschüssen von der Einreise nach Europa zurückgehalten. Frontex geht von einer Zuspitzung der Lage in den kommenden Tagen aus. Bischof Christian Stäblein äußert sich dazu wie folgt:

"Die Situation ist schrecklich und kompliziert, es gibt keine einfachen Lösungen. Bei all dem dürfen aber wir das Wichtigste nicht vergessen: Mitmenschlichkeit. Es sind Menschen in Not, die an der türkisch-griechischen Grenze versuchen, nach Europa zu kommen. Menschen, die alles verloren haben und ein besseres Leben suchen. Wir dürfen vor ihrem Leid nicht die Augen verschließen. Und müssen Wege finden, ihnen zu helfen. Der humanitären Katastrophe einfach zuschauen oder die Menschen immer mehr dahinein treiben, das können wir nicht akzeptieren, gar nicht."

Bischof Christian Stäblein, 3. März 2020