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Der Berliner Arbeitskreis „Kirche und Sport“ wurde am 30.05.1972 von Repräsentanten der Evangelischen Kirche, der Katholischen Kirche, des Landes Sportbundes Berlin und des Betriebssportverbandes Berlin als ökumenischer Arbeitskreis gegründet. Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Institutionen sollten auf der Grundlage eines Partnerschaftspapieres in kritischer Solidarität zusammenwirken.

Die Unversehrtheit des Menschen, seine Ängste und Sorgen, aber auch seine Freunde im Wirkungsfeld des Phänomens Sport sind die zentralen Aspekte in der partnerschaftlichen Diskussion: den Sportler zuerst als Menschen in den Mittelpunkt der Überlegungen zu stellen- und ihn erst danach als Teil eines funktionierenden Sportsystems zu betrachten.

Der Arbeitskreis hat immer versucht in vielfältiger Weise dieser Zielsetzung gerecht zu werden. Zahlreiche Projekte wie z.B. im Seniorensport, Sport mit Arbeitslosen, Sport mit Ausländern, Sport im Strafvollzug sind Ausdruck dieser Bemühungen. Aber auch zahlreiche Tagungen zu Sport und Politik, Sport und Massenmedien, neue Modelle der Lehrerbildung oder Sport in Kitas belegen ebenso wie Gottesdienste anlässlich von Deutschen Turnfesten, Europameisterschaften in der Leichtathletik oder Pokalendspielen des Deutschen Fußballbundes das partnerschaftliche Miteinander von Kirche und Sport. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählt seit 1981 auch der Sportschiffergottesdienst jeweils im Herbst am Ufer des Wannsees als Abschluss der Wassersportsaison.

Dr. Harald Binnewies, Universitätsdirektor a.D. Jahrgang 1944,ist seit 1993 Vorsitzender des Berliner Arbeitskreises, als Nachfolger des Mitbegründer  des Arbeitskreises , Pfarrer Peter Wolbrandt. Seit 1994 vertritt er auch den Berliner Arbeitskreis im Bundesvorstand „Kirche und Sport“ in der EKD, deren stellvertretender Vorsitzender er derzeit ist.

Letzte Änderung am: 03.05.2018