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Ökumenischer Sportschiffer-Gottesdienst in Potsdam-Sacrow

Die Evangelische Pfingstgemeinde Potsdam, der Ökumenische Arbeitskreis Kirche und Sport in Berlin und Brandenburg und die Evangelische Binnenschiffergemeinde Berlin und Brandenburg laden jährlich zum ökumenischen Sportschiffer-Gottesdienst ein. Der Gottesdienst findet in der Havelbucht vor der „Heilandskirche am Port“ in Potsdam-Sacrow statt. 

Herzliche Einladung zum 37. Sportschiffer-Gottesdienst

Am Samstag, dem 22. September 2018 findet in der Havelbucht vor der „Heilandskirche am Port“ zu Potsdam-Sacrow um 14:30 Uhr der 37. Sportschiffer-Gottesdienst statt.

Der Gottesdienst steht in diesem Jahr unter dem Motto: Quelle des Lebens (Psalm 36, Vers 10).  Es handelt sich um einen ökumenischen Gottesdienst. Die Predigt hält Generalvikar Pater Manfred Kollig SSCC, Erzbistum Berlin. Das Geleitwort von evangelischer Seite spricht Dr. Bernhard Felmberg, Sportbeauftragter der Evangelischen Landeskirche. Liturg ist Pfarrer Stephan Krüger von der Evangelischen Pfingstgemeinde Potsdam. Den Gottesdienst musikalisch begleiten wird der Landesposaunenchor der Evangelischen Kirche.

Ab 13:00 Uhr spielt im Vorprogramm der Posaunenchor.

Besucher können das Fahrgastschiff „Berolina“ der Reederei Hartmut Triebler zur Hin- und Rückfahrt benutzen. Die Abfahrt ist um 12:00 Uhr in Spandau, Lindenufer; die Rückkehr in Spandau ist gegen 17:15 Uhr vorgesehen. Für die Fahrt wird auf dem Schiff ein Kostenbeitrag von 4,00 € pro Personen erhoben. Auf dem Schiff singt der Schiffahrts-Chor Berlin.

Die Evangelische Sportarbeit Berlin-Brandenburg bietet eine Wanderung zum Sportschiffer-Gottesdienst an, die für alle offen ist. Start ist um 10.30 Uhr am Fähranleger Wannseefähre in Kladow. Die Wanderung hat eine Länge von 8 km. Eine Rückfahrt nach Spandau auf dem Fahrgastschiff ist möglich.

An der Heilandskirche in Potsdam-Sacrow werden kostengünstig ein Imbiss und Getränke angeboten.

Einladende:
Der Arbeitskreis Kirche und Sport in Berlin und Brandenburg

Weitere Informationen unter:
http://www.heilandskirche-sacrow.de/termine.html 

Der 37. Sportschiffer-Gottesdienst – Vor der Heilandskirche in Sacrow wird wieder gepredigt, gebetet, gesungen

„Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wird das Licht“

Unter diesem Motto steht der 37. Sportschiffer-Gottesdienst am 22. September 2018 um 14.30 Uhr vor der Heilandskirche im Potsdamer Ortsteil Sarcow, zu dem wie in der Vergangenheit wieder viele Binnenschiffer, Segler, Motoryachten, aber auch Ruderer und Kanuten erwartet werden. Bei dem nun schon zur Tradition gewordenen Ereignis, das einst  in Moorlake seinen Anfang nahm und nach der Wende in einer schönen Bucht der Havel einen neuen, attraktiven Standort fand, handelt es sich um ein Treffen, das sowohl Wassersportler als auch Besucher zu einer guten Sache vereint.

Wo natürlich gepredigt, gebetet, gesungen, aber auch jener gedacht wird, die in den letzten Wochen auf tragische Weise durch Verletzung oder Krankheit ums Leben gekommen sind oder bleibende körperliche Schäden davon getragen haben. Besinnung und Danken stehen im Vordergrund dieses ökumenischen Gottesdienstes, den der Generalvikar Pater Manfred Kollig als Vertreter der katholischen Kirche und ich als Sportbeauftragter der Evangelischen Kirche von Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz abhalten werden, wobei das ganze Geschehen durch Posaunen- und Gesangschöre umrahmt wird.

Interessierte können zum einen das Fahrgastschiff „Berolina“ der Reederei Hartmut Tieber benutzen, das um 12 Uhr vom Lindenufer in Spandau ablegt (Kostenbeitrag 4 Euro) oder sie schließen sich einer jener Wandergruppen an, die sich bereits um 10.30 Uhr am Anleger der Wannseefähre in Kladow trifft, um zu Fuß den acht Kilometer langen Weg in Angriff zu nehmen. Vor der Heilandskirche werden genügend Sitzplatzmöglichkeiten geschaffen, für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt und über zwei große Lautsprecher werden die Andachten übertragen.

An einem langen Steg, den das Technische Hilfswerk baut, können die einzelnen Boote festmachen, um so den Insassen auch einmal ein Aussteigen zu ermöglich. Übrigens ist ein Kollektenboot im Einsatz, das von Schiff zu Schiff fährt, um einen Obolus einzufordern, denn so eine Veranstaltung kostet auch Geld. Vielleicht findet sich eines Tages ein Sponsor, der diese so wertvolle und einmalige Angelegenheit unterstützt, bei der so manch bauliche und organisatorische Maßnahmen getroffen werden müssen.

Das Thema Quelle wird bei diesem ganz normalen Gottesdienst eine wichtige Rolle spielen, denn die Umwelt, die Natur und nicht zuletzt das Wasser gewinnen mehr denn je an Bedeutung. Wobei das fehlende Wasser, sprich der in den vergangenen Wochen nicht hernieder gekommene Regen, so manch einen Hausbesitzer oder Landwirt in unserer Region das echte Verzweifeln lehrte. Aber das Wasser kann auch eine gefährliche Sache sein, wenn man an die Sturmfluten oder Hurrikane anderswo denkt. Wie heißt es doch so schön, vor Gericht und auf hoher See bist du allein in Gottes Hand.

Für mich, der nun schon zum 19. Mal an diesem Sportschiffer-Gottesdienst teilnimmt und das gern tut, bedeutet dieser jetzige Termin allerdings ein zeitliches Problem, denn ich bin auch Pfarrer in der kleinen Kapelle des Olympiastadions, wo jeweils vor dem Anpfiff eines Hertha-Bundesligaspiels eine Andacht stattfindet. Ausgerechnet an diesem Tag ist Borussia Mönchengladbach zu Gast, so dass ich mich von einem Kollegen vertreten lassen muss, hoffe aber, nach Halbzeit noch etwas von der Begegnung mitzubekommen. 

Die Kapelle, die auf meine Anregung hin entstand, existiert seit der Weltmeisterschaft 2006 und hat seither rund 600 000 Besucher zu verzeichnen. Hier ist nicht nur vor jedem Spiel ein kirchliches Zusammenstehen vorgesehen, sondern es werden Taufen und Hochzeiten abgehalten, gelegentlich auch Konfirmationen und es gab sogar schon eine Beerdigung..
Kirche und Sport, ob bei Olympischen Spielen, dem Berlin-Marathon oder jetzt Sportschiffer-Gottesdienst, schließen einander eben nicht aus – im Gegenteil!

Dr. Bernhard Felmberg, Pfarrer und Sportbeauftragter der EKBO.

Letzte Änderung am: 13.09.2018