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Friedensarbeit in der EKBO

In der EKBO wird Friedensarbeit als Querschnittsaufgabe wahrgenommen. Viele verschiedene Ebenen und Akteur*innen sind beteiligt. Die EKBO arbeitet in der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD  mit und ist Mitglied in der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden.

Die Landeskirche ist auf dem Weg des gerechten Friedens

Ausgehend von dem Aufruf der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Busan 2013 hat sich die Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz auf ihrer Frühjahrstagung 2018 dafür ausgesprochen, „Kirche des gerechten Friedens“ zu werden.

Alle Gemeinden, Kirchenkreise und Einrichtungen sind aufgerufen, sich neu mit der Friedensbotschaft des Evangeliums auseinanderzusetzen. Dazu hat die Landessynode das Wort„Die Landeskirche auf dem Weg des gerechten Friedens“ mit großer Mehrheit verabschiedet.

Dieser Weg ist demnach, wie der damals noch amtierende Bischof Markus Dröge präzisierte, ein "Pilgerweg, der die christliche Hoffnung auf Frieden im Blick auf unsern Alltag, auf die Gesellschaft, das Zusammenleben der Völker und die Schöpfung konkret macht".

> Zum Beschluss "Die Landeskirche auf dem Weg des gerechten Friedens"

Zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa vor 75 Jahren ist ein Materialheft erschienen, an dem die EKBO beteiligt war. "Vielerorts wird in den Gemeinden an diesen Anlass gedacht", heißt es im Vorwort. "Das bedeutet Dankbarkeit für den Frieden in unserem Land, aber auch Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für den Frieden. Das Materialheft gibt Anregungen für verschiedene Anlässe. Sie finden darin eine Predigtmeditation, liturgische und musikalische Bausteine für einen Gottesdienst und auch Ideen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zum Thema. Lassen Sie sich durch das Material für den Dienst in den Gemeinden anregen, auch wenn nicht klar ist, ob Veranstaltungen auf Grund der Corona-Pandemie Anfang Mai möglich sind.“ > Materialheft

Die Ökumenische Friedensdekade

Das Jahresmotto für die Friedensdekade 2020 vom 8. bis 18. November lautet „Umkehr zum Frieden“.

Die Ökumenische Friedensdekade findet in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag statt. Jedes Jahr steht unter einem anderen Motto. Trägerorganisationen der Ökumenischen Friedensdekade sind die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Bonn und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Frankfurt. Im Planungsteam des Gesprächsforums Ökumenische Friedensdekade wirken u.a. Vertreter*innen der EKD und der Katholischen Kirche mit. Zu dem gemeinsamen biblisch orientierten Thema können regionale Initiativen und Gemeinden individuell vor Ort einzelne Veranstaltungen oder ein Programm gestalten.

Weitere Informationen und das Plakat, ein Infoblatt, das Logo „Schwerter zu Pflugscharen“ und mehr gibt es auf www.friedensdekade.de.

75 Jahre nach '45

Hier informiert die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz über die Veranstaltungen und Gottesdienste zum Gedenken an 75 Jahre Kriegsende und Befreiung.

Wanderausstellung "10 Jahre Freie Heide"

Der Evangelische Kirchenkreis Ruppin-Ruppin stellt die Wanderausstellung "10 Jahre Freie Heide. Zeugnisse einer friedenspolitischen Bewegung" zur Verfügung. Mehr Informationen dazu gibt der Flyer.

EKD-Materialheft "Schöne neue Welt? Menschenrechte und Digitalisierung"

Die EKD hat das Materialheft "Schöne neue Welt?" zum Thema „Menschenrechte und Digitalisierung“ herausgegeben. Innerhalb kürzester Zeit hat eine atemberaubende Digitalisierung nahezu aller Lebensbereiche stattgefunden. Das verändert, wie Menschenrechte weltweit wahrgenommen und verteidigt, aber auch missachtet werden können. Mit einem Materialheft nimmt die EKD in den Blick, was Menschenwürde und Menschenrechte im digitalen Zeitalter bedeuten.

RSSPrint

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Letzte Änderung am: 22.04.2020