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Predigt

Textanregung

Thema: Die Anrede Gottes und gerechte Sprache

Geheiligt werde Dein Name

Das VaterUnser setzt ein mit der Aufforderung den Namen Gottes zu heiligen. Was bedeutet es, den Namen Gottes zu heiligen? Wie hat Jesus dies gemeint und wie können wir den Namen Gottes heilighalten?

Jesus lebte und glaubte als frommer jüdischer Mensch, dass die Gotteskraft eingeschrieben ist in die biblischen Schriften. Für ihn war diese der Tanach (Tora, Propheten, Schriften), die hebräische Bibel, die wir Christ*innen das Alte oder das Erste Testament nennen.

Die Heiligung des Gottesnamens durchzieht die gesamten biblischen Schriften, Altes und Neues Testament. Die Zehn Gebote beginnen mit der Heiligung Gottes und seines Namens:

„Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt hat. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir,“ (1 Mose 20,1f) und „Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen,“ (1 Mose 20,7).

Das wichtigste jüdische Gebet, das Kaddisch, welches mehrmals am Tag gesprochen wird, beginnt - wie das VaterUnser - mit der Heiligung des Gottesnamens: „Erhoben und geheiligt werde sein großer Name...“. Beten ist die Anrufung des Namen Gottes. Auch wir beginnen jeden unserer Gottesdienste: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Doch was ist der Name Gottes?

Textquelle: Dr. Ulrike Metternich

Weitere Anregungen für geschlechter*gerecht formulierte Predigten:

> Predigtbausteine zum Hohelied (Hld 1,15-2,17) mit Anmerkungen von Magdalena Möbius

> Gendergerechte Überlegungen zum Vater-Unser von Ulrike Metternich

> Predigt über das Vater-Unser von Ulrike Metternich

Letzte Änderung am: 25.09.2020