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Geschlechter*gerecht Gottesdienst feiern

Hintergrund

Viele Formulierungen, an die wir gewöhnt sind, suggerieren auch im Gottesdienst eine Welt, in der es ausschließlich zwei Geschlechter gibt; und oft sind diese zwei Geschlechter – Mann und Frau – hierarchisch dargestellt: Männliche Formen sollen vermeintlich alle Menschen mitmeinen.

Neue Erkenntnisse sowohl der Geisteswissenschaften, der Naturwissenschaften als auch der Theologie zeigen, dass sich durch derlei ungerechtes Sprechen, das der Vielfalt der Erfahrungen nicht gerecht wird, Ungleichheit und Ungleichbehandlung verfestigen.

Die AG Geschlechtergerechte Sprache der EKBO stellt sich der Herausforderung. Sie bietet hier Texte und Arbeitshilfen für die verschiedenen liturgischen Elemente an, um einen Gottesdienst zu gestalten, der auch sprachlich alle einlädt: „Da ist nicht jüdisch noch griechisch, da ist nicht versklavt noch frei, da ist nicht männlich und weiblich: denn alle seid ihr einzig-einig im Messias Jesus“ (Gal. 3,28, Bibel in gerechter Sprache).

> Inklusive und geschlechtergerechte Sprache in Liturgie und Predigt von Ulrike E. Auga

Letzte Änderung am: 24.09.2020