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Geistliche Impulse zur Corona-Krise

Thematische Andachten und Fürbitten

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Abends: in Gemeinschaft singen

In Gemeinschaft singen trotz Kontaktsperre: Michaela Fröhling, Pfarrerin und theologische Referentin für missionarischen Dienst der EKBO im Berliner Missionswerk, regt mit "Der Mond ist aufgegangen" dazu an.

Gebet angesichts von Corona

Gott, die Ereignisse und Nachrichten der letzten Tage lassen uns nicht los...

Andacht zum Sonntag Lätare: gerne verwenden!

Eine Andacht zum Sonntag Lätare von Andreas Erdmann, Medienpfarrer der Landeskirche, abgedruckt in "die kirche", dort auch als PDF zum Download.

Fürbitte - Nähe, Trost und Hoffnung

Wo die einen neu geboren ins Leben gerufen werden, rufst du andere von uns bereits ins ewige Leben zu dir. Wir bitten dich, segne Ausgang und Eingang gleichermaßen!

Sei denen nahe, die in Quarantäne einsam und isoliert sind, schenke Trost und Hoffnung denen, die verzweifelt sind und ermögliche den an Corona erkrankten rasche Genesung!

Mache deinen Geist stark bei Verantwortlichen in Politik und Kirche für ein besonnenes Vorgehen und kluges Handeln. Und deine Kraft mache groß in allen Helfenden in Krankenhäusern, in Notdiensten, Kirchen und der Seelsorge.

Wir vertrauen auf dich und deine nie endende Liebe und bitten: 
Gott, erbarme dich!

Andacht - Frühling wo bist du?

Ich habe Sehnsucht, Sehnsucht nach Sonne, Sehnsucht nach blauem Himmel, Sehnsucht nach Blumen, Sehnsucht nach Aufbruch und Sehnsucht nach guten Nachrichten. „Frühling, wo bist du?“, rufe ich in die Welt hinaus. „Wir brauchen dich, gerade jetzt!“ Du erweckst die Lebensgeister. Du schenkst Hoffnung. Du machst alles neu. Doch so laut ich auch rufe, ich bekomme keine Antwort, nur Stille. Noch lässt der Frühling auf sich warten. Und selbst wenn es bald draußen wärmer wird, die Sonne einen blendet und man die Winterjacke im Keller verstauen kann, wird das Leben ruhiger sein als sonst, kein Frühlingserwachen, sondern eher ein verlängerter Winterschlaf. Vielleicht müssen wir dieses Jahr lange auf den Frühling warten? Vielleicht kommt er erst im nächsten Jahr? Ich weiß es nicht. Das Leben scheint still zu stehen, in diesen Tagen. Wir befinden uns in einer Pause. Eine Pause, um eine Herausforderung zu bewältigen, von der vor ein paar Monaten noch niemand etwas ahnen konnte. Und wir werden sie bewältigen. Da bin ich mir sicher, als Gesellschaft und als Gemeinschaft. Doch um das zu schaffen, brauchen wir den Frühling, nicht unbedingt den meteorologischen Frühling, sondern den Frühling als Gefühl, den Frühling als Hoffnungsbild. Den Frühling als Symbol dafür, dass nach jedem Winter, egal wie lange er auch andauert, das Leben wiedererwacht, die Blumen sprießen, die Vögel singen, die Freude sich einstellt, die Energie zunimmt und das Licht erstrahlt. Noch ist vom Frühling nichts zu spüren. Doch ich bin ganz sicher, dass er kommt und dass wir irgendwann wieder in die Worte des weisen König Salomo einstimmen können: „Denn siehe, der Winter ist vergangen, der Regen ist weg und dahin; die Blumen sind hervorgekommen im Lande, der Lenz ist herbeigekommen, und die Turteltaube lässt sich hören in unserm Lande (Hohelied 2,11-12).“ Und wenn meine Wetter-App recht hat, dann ist die Chance nicht schlecht, dass Sie beim Lesen dieser Zeilen von ein paar Sonnenstrahlen gekitzelt werden.

Pfarrer Daniel Rudolphi, Pfarrsprengel Bernau

Letzte Änderung am: 01.04.2020