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Globale Klimademo am 24.09.2021

Die Fridays for Future Bewegung hat wieder zum Klimastreik kurz vor der Bundestagswahl am 24.09.2021 aufgerufen. Denn: Wir müssen jetzt handeln, um die Klimakrise und das weltweite Artensterben einzudämmen und das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens einhalten zu können. Bisher hat die Große Koalition auf den Protest von Millionen Menschen auf den Straßen nur halbherzig reagiert. Doch mit der Bundestagswahl kann sich etwas ändern! 

Machen Sie mit! Am Freitag, den 24. September gehen Fridays for Future mit vielen Unterstützern bundesweit auf die Straßen. Wenn das Infektionsgeschehen es erfordert, wird mit Mundschutz und Abstand protestiert. Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft machen den Parteien mit buntem Protest klar: Wir wählen dieses Jahr eine Regierung, die beim Klimaschutz endlich Ernst macht.

Weitere Informationen und Materialien unter: https://www.klima-streik.org/ 

Weitere Informationen zu Fridays for Future: https://fridaysforfuture.de/   

 

Umkehr zum Leben - Bewahrung der Schöpfung!

Auch die Landeskirche setzt im Ev. Zentrum in Berlin-Friedrichshain ein Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz und unterstützt die Klimademonstration.

 

Christians for Future übergeben Forderungen an Bischof Stäblein

Am 16.09.2021 besuchte eine Gruppe von Klimaaktivist*innen das Konsistorium der Evangelischen Landeskirche in Berlin-Friedrichshain. Die Christians for Future (C4F) verstehen sich als Teil der globalen For-Future-Bewegung. 

Vonseiten der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) empfing sie Bischof Christian Stäblein im Garten des Konsistoriums. C4F überreichten dem Bischof zwölf Forderungen auf Papier. Unter anderem ermutigen sie darin die Kirchenleitung, sich mit ihren klimapolitischen Positionen mutiger und lauter in die gesellschaftliche Debatte einzubringen. Zudem fordern sie, dass Landeskirchen und Bistümer bis 2030 Klimaneutralität anstreben. Sie sollen ihr Kapitalvermögen nicht mehr in Unternehmen investieren, die mit der Energieerzeugung aus Kohle, Öl und Gas Umsatz machen. Neben der Umstellung des eigenen Handelns wird ein Bewusstseinswandel angemahnt: Die Themen Klimakrise und Klimagerechtigkeit sollten stärker in der pastoralen Arbeit, Bildungsarbeit und in der Liturgie verankert sein, so Christians for Future.

„Wir sind uns als Christinnen und Christen unserer Verantwortung für Gottes Schöpfung bewusst“, sagt Bischof Christian Stäblein. „Weltweite Klimagerechtigkeit bestimmt kirchliches Handeln seit Langem. Dafür machen wir uns gesellschaftlich stark, auch am 24. September beim Klimastreik von Fridays for Future. Zugleich unterstützt das Umweltbüro der EKBO Gemeinden und Kirchenkreise bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen, um einen Ausstieg aus fossiler Energieerzeugung zu beschleunigen. Ich freue mich, dass Christians for Future für den weiteren inhaltlichen Austausch mit dem Umweltbüro in Kontakt stehen. Ihr Besuch ist Anstoß, uns noch eindringlicher für Klima und Umwelt einzusetzen.“

4. Globale Klimademo - Wir waren dabei!

Trotz des ungemütlichen Wetters versammelten sich am vergangenen Freitag ca. 600 Demonstrierende in Eberswalde, um im Rahmen der 4. Fridays for Future Demo für einen konsequenteren Umwelt- und Klimaschutz auf die Straße zu gehen. Auch das Umweltbüro der EKBO war mit einem selbstgebastelten Banner dabei.

Mitglieder der Landeskirche waren auch bei der Demonstration am Brandenburger Tor in Berlin vertreten, um für die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.

Aktionen zum globalen Klimastreik am 20. September 2019

Liebe Christinnen und Christen,


dem Aufruf von Fridays for Future am 20. September 2019 auf die Straße zu gehen um für mehr Umwelt- und Klimaschutz zu demonstrieren, sind Hunderttausende gefolgt! Christinnen und Christen haben sich von Berlin bis Berlinchen an regionalen Protesten und Aktionen beteiligt, haben Klimaandachten abgehalten oder die Glocken geläutet und damit gezeigt, dass die Bewahrung der Schöpfung von zentraler Bedeutung für unseren Glauben ist.


Wir wollen uns über diesen Tag hinaus auch weiterhin konsequent für Klimagerechtigkeit und den Schutz der Umwelt einsetzen. Zu diesem Zweck hat sich rund um das Umweltbüro der EKBO die Arbeitsgemeinschaft „Church for Future“ formiert, die zum Ziel hat die Bemühungen der klimaschutzinteressierten Mitglieder unserer Landeskirche inhaltlich und organisatorisch zu unterstützen. Wir freuen uns über jede*n Unterstützer*in und laden Sie herzlich dazu ein an der nächsten Sitzung am 5. November 2019(14:00-16:30 Uhr) teilzunehmen. Melden Sie sich hierzu bitte per E-Mail (umwelt(at)ekbo.de) oder Telefon (030 / 243 44 411) im Umweltbüro der EKBO.


Außerdem schlagen wir vor jeden dritten Freitag im Monat, beginnend mit dem 18. Oktober 2019, dazu zu nutzen eine Klimaandacht abzuhalten und die Glocken zu läuten. Anregungen für eine entsprechende Andacht können finden Sie auf dieser Seite. Wenn Sie selbst einen Vorschlag für eine Klimaandacht haben, können Sie uns diesen gern via E-Mail zukommen lassen.
Ferner möchten wir auf den kommenden Klimaprotest am 29. November 2019 hinweisen, verbunden mit der Bitte zu überprüfen, ob Ihnen und Ihrer Gemeinde eine Teilnahme an dieser nächsten großangelegten und weltweit stattfindenden Aktion möglich ist.


Wir wünschen allen die Kraft und den Segen Gottes

 

Damit wir Christinnen und Christen auf den Veranstaltungen der weltweiten Klimademonstrationen möglichst sichtbar sind, möchten wir Sie ermuntern Plakate, Spruchbänder o. Ä. zu den Demonstrationen mitzubringen. Sollten Sie selbst etwas ideenlos sein oder wenig Zeit für die Vorbereitung haben, finden Sie hier drei Plakate mit Textvorschlägen, die Sie gern übernehmen und einfach auf ein (möglichst) großes Stück Pappe mit einem Filsstift oder einem Pinsel malen können.

Um den Wiedererkennungseffekt unserer Aktion zu erhöhen, möchten wir Sie außerdem dazu einladen, die violetten Logos des Umweltbüros der EKBO auf Ihr selbstgebasteltes Plakat zu kleben. Entweder drucken Sie dafür die PDF-Datei farbig aus, schneiden das Logo aus und kleben es auf oder Sie schreiben uns eine E-Mail (umwelt(at)ekbo.de) – wir lassen Ihnen dann gern kostenlos ein paar Aufkleber zukommen.  

Außerdem bieten wir drei große Banner zum Verleih (2m x 1m ) an. Bei Interesse bitte im Umweltbüro melden.

 

Letzte Änderung am: 17.09.2021