www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 20 Jul 2018 12:21:09 +0200 Europäische Pferde-Friedensfahrt nach Russland verabschiedet https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/europaeische-pferde-friedensfahrt-nach-russland-verabschiedet.html Berlin (epd). Mit einem kirchlichen Reisesegen am Brandenburger Tor in Berlin ist ein europäischer Pferde-Pilgertreck nach Russland verabschiedet worden. Den Segen für die rund 2.300 Kilometer lange Tour unter dem Motto "Pferde bringen Frieden" erteilten am Freitag der Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, und der russisch-orthodoxe Erzpriester André Sikojev. Die acht Planwagen mit 16 Kaltblutpferden und 25 Begleitern wollen auf der Reise über eine historische Handelsroute eine Friedensglocke von Brandenburg nach Russland bringen.

Es sei ein "wunderbares Zeichen, dass hier Friedensbringer auf die Wagen steigen", um Grenzen zu überwinden, sagte Brandenburgs früherer Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bei der Verabschiedung am Brandenburger Tor. Platzeck ist auch Vorstandsvorsitzender des Deutsch-Russischen Forums. Die Idee von Völkerverständigung und Frieden durch Europa zu bringen, sei derzeit so wichtig, wie kaum jemals zuvor, sagte die märkische Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD). Schirmherren der Friedensfahrt sind Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und der evangelische Bischof Markus Dröge.

Die Pferdewagen sollen in den kommenden Wochen sechs Länder durchqueren und Anfang Oktober Weliki Nowgorod südlich von St. Petersburg erreichen. Ziel sei es zu zeigen, "dass ein gemeinsames Europa, bei allen Widrigkeiten der Zeit, Bestand und eine Zukunft hat", hieß es. Zusammenarbeit spiele beim Aufbau eines gemeinsamen Europas eine zentrale Rolle. Wenn Grenzen keine Barrieren mehr sind, könnten die Europäer näher zusammenkommen, Probleme gemeinsam lösen, Ideen austauschen, Ressourcen gemeinsam nutzen und systematisch auf gemeinsame Ziele hinarbeiten.

Die Pferdegespanne waren am Mittwoch im brandenburgischen Brück (Landkreis Potsdam-Mittelmark) aufgebrochen und hatten am Donnerstag auf dem Weg zur nächsten Station Potsdam und den Berliner Grunewald durchquert. Die Tour soll in fast 70 Orten Station machen, darunter im Küstriner Vorland als letztem Ort in Brandenburg, in Starogard Gdanski, Riga und St. Petersburg. Initiatoren sind der Kaltblut Zucht- und -Sportverein und die evangelische Kirchengemeinde von Brück bei Bad Belzig.

Das Land Brandenburg unterstützt die Tour mit 70.000 Euro aus Lottomitteln, weitere rund 25.000 Euro sind durch eine Spendenaktion zusammengekommen. Auch vom Bund sollen nach Aussage von Ministerin Schneider Fördermittel kommen.


Internet
www.titanen-on-tour.eu
www.kirche-brueck.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 20 Jul 2018 12:21:09 +0200
Kirche auf dem Motzstraßenfest https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kirche-auf-dem-motzstrassenfest.html Berlin (epd). Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz präsentiert sich am kommenden Wochenende unter der Überschrift "Trau dich!" auf dem Motzstraßenfest im Berliner Stadtteil Schöneberg. Die Schirmherrschaft für die Präsentation auf dem lesbisch-schwulen Stadtfest hat Berlins Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein übernommen, wie die Landeskirche am Montag mitteilte. In einem Pavillon in der Fuggerstraße werden demnach Pfarrer sowie weitere haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter über kirchliche Angebote informieren. Im Fokus stehe wiederum die Trauung für eingetragene Lebenspartner.

Das vom Verein Regenbogenfonds e.V. organisierte Motzstraßenfest findet zum 26. Mal statt. Es ist nach Angaben der Veranstalter das größte lesbisch-schwule Stadtfest Europas und findet stets eine Woche vor dem Christopher Street Day in der Hauptstadt statt. Das Gebiet rund um den Nollendorfplatz in Berlin-Schöneberg gilt als Hochburg der Schwulen und Lesben in der Hauptstadt. Das Fest steht in diesem Jahr unter dem Motto "Gleiche Rechte für Ungleiche - weltweit!".

Internet
https://www.stadtfest.berlin/de/index.html
https://www.ekbo.de/startseite.html

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 17 Jul 2018 10:31:13 +0200
Gauck bei Gedenkgottesdienst für Liu Xiaobo in Berlin https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gauck-bei-gedenkgottesdienst-fuer-liu-xiaobo-in-berlin.html
Die Witwe Liu Xiaobos, Lu Xia, war nach fast achtjährigem Hausarrest in China am Dienstag in Berlin eingetroffen. Wegen ihres angegriffenen Gesundheitszustandes nahm sie nicht an dem Gottesdienst teil.

Der Bürgerrechtler Liu Xiaobo war am 13. Juli 2017 mit 61 Jahren an Krebs gestorben. Der Schriftsteller war 2009 zu elf Jahren Haft verurteilt worden, weil er sich für demokratische Reformen eingesetzt hatte. 2010 erhielt er den Friedensnobelpreis, den er nicht entgegennehmen konnte.

Im Gottesdienst wurde auch an weitere inhaftierte oder unter Hausarrest stehende Bürgerrechtler in China erinnert. Der Gottesdienst ist Teil der Initiative "Wachet und betet" der evangelischen Kirchengemeinde, die regelmäßig zu Andachten einlädt. Sie hatte sich nach der Verhaftung des Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner in der Türkei im vergangenen Sommer gebildet. Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Roland Kühne aus Kempen in Nordrhein-Westfalen. Zudem wirkten Schülerinnen und Schüler des Rhein-Maas-Berufskollegs Kempen mit.

Internet
www.ekpn.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 16 Jul 2018 13:37:41 +0200
Potsdamer Garnisonkirche bekommt wissenschaftlichen Beirat https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/potsdamer-garnisonkirche-bekommt-wissenschaftlichen-beirat.html Potsdam (epd). Die Bildungs- und Gedenkarbeit der Stiftung Garnisonkirche Potsdam wird in Zukunft von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Als kommissarischen Vorsitzenden präsentierte die Stiftung am Freitag in Potsdam den Historiker und Präsidenten der Evangelischen Akademie zu Berlin, Paul Nolte. Ihm zur Seite stehen weitere namhafte Wissenschaftler. Der Beirat soll im Herbst seine Arbeit aufnehmen. Der Wiederaufbau des Turms der 1945 zerstörten und 1968 in der DDR abgerissenen Garnisonkirche hatte im vergangenen Herbst begonnen.

Die Garnisonkirche stehe für die vielfältigen Sedimente und Schichten der deutschen Geschichte und deren Bruchzonen, sagte Nolte. Das Spannende am geplanten Wiederaufbau sei, dass keine ursprüngliche Nutzung angestrebt werde, sondern ein Projekt der Versöhnung und Verantwortung.


Der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche, Altbischof Wolfgang Huber, betonte, der wissenschaftliche Beirat solle das inhaltliche Konzept für die Garnisonkirche weiterentwickeln und profilieren. Seine Stellvertreterin, die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, erklärte, sie erwarte, dass der Beirat die vielfältige Geschichte des Ortes kritisch reflektiere und dabei helfe, mit der Friedens- und Versöhnungsarbeit am Gedenkort eine "Schule des Gewissens" zu etablieren. Paul Nolte ist Professor für Zeitgeschichte am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin.

Unterstützt wird Nolte künftig von derzeit acht Beiratsmitgliedern. Darunter sind unter anderem die Philosophin Susan Neiman, Direktorin des Einstein Forum Potsdam, der Theologe Christian Polke von der Universität Göttingen, die Historikerin Christiane Kuller von der Universität Erfurt sowie die Geschichtsdidaktikerin Christine Gundermann von der Universität Köln. Weitere Beiratsmitglieder sind der neue Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Historiker Axel Drecoll, die Friedensforscherin Ines-Jacqueline Werkner von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft Heidelberg sowie der Historiker Eckart Conze von der Universität Marburg. Auch der langjährige Leiter des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, Rainer Eckert, ist Mitglied des wissenschaftlichen Beratungsgremiums, das zwei bis drei Mal im Jahr tagen soll, wie Nolte betonte. Zudem könnten bis zu drei weitere Beiratsmitglieder berufen werden.

Koordiniert wird das Gremium durch eine Geschäftsstelle. Künftig sollen Veranstaltungen geplant, aber auch eigene Forschung initiiert werden, sagte Nolte. Er sehe den Beirat als Ort für Debatten, betonte der designierte Vorsitzende. Der wissenschaftliche Beirat soll in seiner Arbeit unabhängig sein. Alle Beiratsmitglieder seien "Garanten für eine wissenschaftlich fundierte, kritische und weiterführende Begleitung unseres wichtigen Projekts", sagte Huber.

Beim Wiederaufbau des Turmes der Garnisonkirche ist zunächst für rund 26 Millionen Euro eine Grundvariante ohne Turmaufsatz und Schmuckelemente geplant. Dafür stellt der Bund zwölf Millionen Euro zur Verfügung. Für die nach Stiftungsangaben rund 38 Millionen Euro teure Errichtung des gesamten Kirchturms fehlen weiter mehrere Millionen Euro. Das Bauprojekt ist wegen der preußischen Militärgeschichte der Garnisonkirche und ihrer Bedeutung in der NS-Zeit umstritten. 1933 gab Hitler in der Kirche eine Regierungserklärung ab.

Im Juni war mit einem Gedenkgottesdienst an die Sprengung der Garnisonkirche vor 50 Jahren erinnert worden. Auf Teilen des Areals wurde in der DDR ein Rechenzentrum errichtet. Das Rechenzentrum wird derzeit als Kunst- und Kreativhaus genutzt und befindet sich neben der Baustelle.

Internet
www.garnisonkirche-potsdam.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 16 Jul 2018 13:34:52 +0200
Kreativzentrum neben Garnisonkirchenbaustelle kann vorerst bleiben https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kreativzentrum-neben-garnisonkirchenbaustelle-kann-vorerst-bleiben.html
Für die Stiftung Garnisonkirche bedeutet die neue Vereinbarung auch Klarheit über den verbindlichen Zeitpunkt des Endes der temporären Nutzung ihrer Flächen durch das Rechenzentrum, hieß es weiter. Die Stiftung begrüße die Selbstverpflichtung der Landeshauptstadt Potsdam, innerhalb des dadurch definierten Zeitraums einen anderen bezugsfertigen und dauerhaften Standort für die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Mitte Potsdams zu schaffen. Die Bauarbeiten am neuen Garnisonkirchturm haben im vergangenen Herbst begonnen.

Internet
www.garnisonkirche-potsdam.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 12 Jul 2018 12:21:43 +0200
Wieder Roggenernte auf ehemaligem Todesstreifen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/wieder-roggenernte-auf-ehemaligem-todesstreifen.html Berlin (epd). An der Kapelle der Versöhnung auf dem einstigen Todesstreifen der Berliner Mauer ist am Dienstag die traditionelle Roggenernte eingebracht worden. Wie in den Vorjahren kam ein Mähdrescher vom Versuchsgut Domäne Dahlem zum Einsatz. Das Korn des knapp einen halben Hektar großen Getreidefeldes an der Bernauer Straße in Berlin-Mitte soll für verschiedene Projekte eingesetzt werden, wie die Stiftung Berliner Mauer ankündigte. Unter anderem sollen aus dem Mehl Oblaten für kirchliche Abendmahls-Feiern hergestellt oder zu besonderen Anlässen Brot gebacken werden.

Der Getreideanbau auf dem ehemaligen Todesstreifen und heutigen Mauer-Gedenkstättenareal geht zurück auf ein temporäres Kunstprojekt im Jahr 2005, aus dem dann eine dauerhafte Einrichtung wurde. Die evangelische Versöhnungsgemeinde und die benachbarte Stiftung Berliner Mauer sehen in der jährlichen Roggenernte "ein symbolkräftiges Zeichen für das Leben und damit für die Überwindung von Angst und Gewalt an diesem historischen Ort", wie es heißt.

Bereits im Frühjahr 1990 säten den Angaben zufolge einige Ostberliner auf dem ehemaligen Todesstreifen erstmals Lupinen aus. Später übernahmen Mitglieder der Kirchengemeinde die Aussaat, damit auf dem Gelände wieder etwas wächst. Mittlerweile wird seit dreizehn Jahren Getreide gesät, geerntet und nachhaltig verarbeitet. Betreut und gepflegt wird der Acker von der lebenswissenschaftlichen Fakultät der Berliner Humboldt-Universität, die auch Ernte und Aussaat übernimmt.


Internet
www.stiftung-berliner-mauer.de

Orte
Kapelle der Versöhnung, Bernauer Straße 4, 10115 Berlin

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 10 Jul 2018 13:37:51 +0200
Erste Pfarrerin für Digitales wird ins Amt eingeführt https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/erste-pfarrerin-fuer-digitales-wird-ins-amt-eingefuehrt.html Berlin (epd). Die erste Pfarrerin für Digitales in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Stefanie Hoffmann, wird am Samstag offiziell in ihr Amt eingeführt. Der Einführungsgottesdienst mit dem Berliner Propst Christian Stäblein findet am Samstagabend um 18 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche in Berlin-Tiergarten statt, wie die kirchliche Pressestelle am Donnerstag in der Hauptstadt ankündigte. Um sich in den sozialen Medien besser aufzustellen, hatte die Landeskirche eigens eine landeskirchliche Pfarrstelle für Kirche im digitalen Raum geschaffen.

Auf der Stelle arbeitet die 33-jährige Hoffmann bereits seit Anfang April. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem eine Bestandsaufnahme digitaler Projekte auf den verschiedenen Ebenen der Landeskirche und deren Vernetzung. Zudem sollen neue Projekte entwickelt und ein Konzept für "Gemeinde in der digitalen Welt" erarbeitet werden. Von Samstag an wird Hoffmann auch 14-täglich einen Interview-Podcast "vernetzt!kirche.digital.denken" veröffentlichen. Zu finden ist dieser auf der landeskirchlichen Website ekbo.de. Laut Hoffmann gibt es bereits viele digitale Projekte in der Kirche, die aber häufig zu wenig wahrgenommen werden.

Info
Einführung von Pfarrerin Stefanie Hoffmann als Pfarrerin für Kirche im digitalen Raum, Samstag, 7. Juli, 18 Uhr, Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche, Händelallee 20, 10557 Berlin

Internet
Der Podcast ist von 7. Juli an zu finden unter www.ekbo.de/wir/konsistorium/fachabteilungen/abteilung-2

Orte
Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche, Händelallee 20, 10557 Berlin

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 06 Jul 2018 12:03:24 +0200
Biermann und Müller bei Gedenkgottesdienst für Liu Xiaobo https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/biermann-und-mueller-bei-gedenkgottesdienst-fuer-liu-xiaobo.html
Neben Biermann und Müller werden auch die taiwanesische Autorin und Vorsitzende des PEN Centers in Taipei, Tienchi Martin-Liao, und der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu erwartet. Gehalten wird der Gottesdienst von Pfarrer Roland Kühne aus Kempen in Nordrhein-Westfalen. Zudem wirken Schülerinnen und Schüler des Rhein-Maas-Berufskollegs Kempen mit. Wolf Biermann wird sein Lied "Gedenken an Jürgen Fuchs" singen, Herta Müller wird Gedichte von Liu Xiaobo vortragen, die sie aus dem Englischen übersetzt hat.

Die Künstlerin Liu Xia steht in China unter Hausarrest. Sie leidet den Angaben zufolge unter schweren Depressionen und wird durch die Regierung von der Außenwelt abgeschottet. Der Gottesdienst ist Teil der Initiative "Wachet und betet", die sich nach der Verhaftung des Menschenrechtsaktivisten Peter Steudtner vergangenen Sommer in der Türkei in der Gemeinde gebildet hatte.

Info
Wachet und betet - Gedenkgottesdienst für den Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo, Solidaritätsbekundung mit der Dichterin Liu Xia, Freitag, 13. Juli 2018, 18 Uhr, Gethsemanekirche, Stargarder Str. 77, 10437 Berlin

Orte
Gethsemanekirche, Stargarder Str. 77, 10437 Berlin

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 06 Jul 2018 12:00:55 +0200
Kirchenkollekte per Kreditkarte - Erstmals "digitaler Klingelbeutel" präsentiert https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kirchenkollekte-per-kreditkarte-erstmals-digitaler-klingelbeutel-praesentiert.html Die Digitalisierung macht vor Kirchen nicht Halt. Die traditionelle Kollekte in den Gottesdiensten könnte künftig auch bargeldlos möglich sein. In Berlin wurde der erste "digitale Klingelbeutel" erfunden. Interesse gibt es aber bundesweit.

Berlin (epd). Das bargeldlose Bezahlen soll künftig auch in Kirchen möglich sein. So könnte die traditionelle Kollekte im Gottesdienst schon bald auch per Kredit- oder EC-Karte erfolgen. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) präsentierte dazu am Mittwoch in der Bundeshauptstadt den ersten "digitalen Klingelbeutel". Er hat die Form eines herkömmlichen Klingelbeutels. Im Griff des neuen Modells sind allerdings die nötige Bezahltechnik sowie ein Akku integriert.

Der "digitale Klingelbeutel" unterscheide sich äußerlich kaum vom bisherigen Modell, um das traditionelle Kollektesammeln "als liturgisch wichtigen Bestandteil des Gottesdienstens" nicht zu verändern, betonte Bischof Markus Dröge. Das neue Modell könne also sowohl für die Bargeld-Kollekte als auch für die "digitale Kollekte" genutzt werden. Es handle sich um ein zusätzliches Angebot für Gottesdienstbesucher, sagte Konsistorialpräsident Jörg Antoine.

Hintergrund ist demnach, dass immer weniger Banken Bargeld kostenfrei entgegennehmen. Bei einigen Finanzinstituten kann überhaut kein Bargeld mehr abgegeben werden. Angesichts des zunehmenden bargeldlosen Zahlungsverkehrs solle in Kirchen nun auch der Umgang mit Kollekten vereinfacht werden, betonte Antoine.

Präsentiert wurde in Berlin zunächst ein Prototyp des "digitalen Klingelbeutels". Ziel sei es, im Dezember 2018 mit ersten Tests in Kirchengemeinden zu starten, sagte der Leiter des IT-Referats des Konsistoriums in Berlin, Fabian Kraetschmer. Am "digitalen Klingelbeutel" gebe es aber bundesweit Interesse in Kirchengemeinde. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sei über das Projekt informiert und unterstütze die Berliner Innovation, betonte Bischof Dröge. Für eine verpflichtende Einführung des "digitalen Klingelbeutels" auf dem gesamten Gebiet der Landeskirche ist zunächst ein Beschluss des Kirchenparlaments, der Landessynode, nötig.

Die Handhabung des "digitalen Klingelbeutels" ist denkbar einfach. Wenn während des Gottesdienstes der Klingelbeutel durch die Gemeinde gereicht wird, können Gottesdienstbesucher entweder weiter mit Bargeld oder mit ihrer Kredit- beziehungsweise Girokarte eine Kollekte geben. Die digitale Kollekte wird bis zu einem Maximalbetrag von 25 Euro möglich sein. Dazu muss der entsprechende Betrag am Klingelbeutel eingestellt und dann die Kredit- oder EC-Karte auf das Gerät gelegt werden. Ein kurzer Piepton bestätigt die Transaktion. Eine PIN-Eingabe ist nicht nötig.

Für die technische Innovation habe die EKBO ein Patent sowie den Musterschutz angemeldet, sagte IT-Chef Kraetschmer weiter. Weltweit gebe es bislang keinen Klingelbeutel dieser Art. Bargeldloses Bezahlen sei zwar auch schon in Kirchen in England oder Frankreich möglich. Ein einfaches Kollektesammeln ohne PIN-Eingabe oder zusätzliches technisches System existiere bislang aber nicht.

Die EKBO entwickelte überdies nach eigenen Angaben weltweit das erste Gesamtkonzept für eine digitale Kollekte. So seien langfristig auch eine bundesweite einheitliche Kollektenapp sowie ein Aussenkollektenterminal vor Kirchengebäuden angedacht, berichtete Kraetschmer weiter. Kooperationspartner bei der Entwicklung des "digitalen Klingelbeutel" ist unter anderem die Evangelische Bank als Deutschlands größte Kirchenbank sowie Berliner Start-Up-Unternehmen, die etwa am Zahlkonzept an der Herstellung des neuen Geräts mittels 3-D-Druck mitwirkten.

Internet
www.ekbo.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 05 Jul 2018 13:36:28 +0200
Berliner Kirche sucht Spenden für Benefizkunstauktion https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-kirche-sucht-spenden-fuer-benefizkunstauktion.html
Die diesjährige Kunstauktion am 14. Oktober in der Kreuzberger Heilig-Kreuz-Kirche steht unter der Schirmherrschaft von Bischof Markus Dröge und der französischen Kunstwissenschaftlerin Bénédicte Savoy. Die Professorin lehrt am Fachbereich Kunstgeschichte der Moderne der Technischen Universität Berlin und am Collège de France in Paris.

Die letzte kirchliche Kunstauktion im Oktober 2017 erbrachte rund 43.000 Euro. Versteigert und verkauft wurden mehr als 100 gespendete Kunstwerke vorwiegend zeitgenössischer Malerei und Grafik. Zugunsten von Projekten für Flüchtlinge lädt die evangelische Kirche in Berlin seit 1996 jährlich zu Kunstversteigerungen ein. In den bisher 22 Auktionen kamen über 700.000 Euro zusammen.

Info
Kunstspenden können bis zum 3. August 2018 im Büro der Landespfarrerin für Migration und Integration, Dagmar Apel, abgegeben werden, Tel. 030/24344-535 oder -531, E-Mail: kunstauktion@ekbo.de, montags bis freitags zwischen 8 und 15 Uhr.

Internet
www.kunstauktion.ekbo.de
www.ekbo.de

Orte
Georgenkirchstraße 69, 10249 Berlin-Friedrichshain

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 03 Jul 2018 13:50:15 +0200