www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 27 Jan 2020 20:57:28 +0100 Rund 100 Gedenkstätten beteiligen sich an #LichterGegenDunkelheit https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/rund-100-gedenkstaetten-beteiligen-sich-an-lichtergegendunkelheit.html
Die Einrichtungen zur Erinnerung an die nationalsozialistische Verfolgungspolitik leisteten einen wichtigen Beitrag zu einem differenzierten Blick auf das Kriegsende, die Nachkriegszeit und den Umgang mit der Vergangenheit bis heute. In Berlin beteiligten sich neben dem Haus der Wannsee-Konferenz unter anderem die Topographie des Terrors und die Gedenkstätte Deutscher Widerstand an der Aktion. Weitere Lichtinstallationen gab es unter anderem am Lagertor der Gedenkstätte Buchenwald, am Erinnerungsort Topf & Söhne in Erfurt, in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, in der Gedenkstätte Bergen-Belsen, in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf und der KZ-Gedenkstätte Dachau.

Die Orte können auf der Webseite lichter-gegen-dunkelheit.de eingesehen werden. Das bis zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung freigeschaltete Portal, gebe zudem einen Überblick über alle Bildungs- und Gedenkveranstaltungen in den kommenden Monaten, hieß es.

(epd)

www.lichter-gegen-dunkelheit.de
Twitter: #LichterGegenDunkelheit ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 27 Jan 2020 20:57:28 +0100
Bischof Stäblein schlägt Gedenkminute zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust vor https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bischof-staeblein-schlaegt-gedenkminute-zur-erinnerung-an-die-opfer-des-holocaust-vor.html Berlin (epd). Der Berliner Bischof Christian Stäblein hat eine bundesweite Gedenkminute zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust vorgeschlagen. "Ich meine, unser Land täte gut daran, das Gedenken an diesem 27. Januar zu verstärken durch eine zweiminütige Gedenkunterbrechung, in der alles ruhen soll", sagte Stäblein bei einer Gedenkveranstaltung aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am Montag am Berliner Holocaust-Mahnmal.

"Das geschäftliche Leben, der Straßenverkehr, Gespräche, Veranstaltungen, Arbeit - zwei Minuten gemeinsames Unterbrechen, Innehalten und Erinnern", erläuterte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz seinen Vorschlag. Wer die Namen erinnern wolle, wer die Geschichte dem Vergessen entreißen wolle, der brauche Räume und Zeiten, um sich unterbrechen zu lassen. Stäblein bezog sich damit auf den Schoah-Erinnerungstag in Israel, an dem jährlich für mehrere Minuten das gesamte öffentliche Leben stillsteht.

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar wurde am Montag in Berlin vielerorts an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Den Auftakt machte ein Gedenken am Holocaust-Mahnmal unter anderem mit der Publizistin Lea Rosh, dem Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden, Uwe Neumärker und Bischof Christian Stäblein. Zum anschließenden Gedenken am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde wurde der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, erwartet.

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Friedensarbeit Gedenken 1945 Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 27 Jan 2020 12:57:25 +0100
Berliner Dom erinnert an ermordete Sinti und Roma https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-dom-erinnert-an-ermordete-sinti-und-roma.html Mit einem Gedenkgottesdienst ist am Sonntag im Berliner Dom an die von Nazis ermordeten Sinti und Roma erinnert worden. Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, erklärte in ihrer Predigt, Zukunft brauche Erinnerung. Die Erinnerung an den Völkermord durch die Nationalsozialisten sei nötig, "damit Vergebung und Versöhnung eine Chance bekommen, selbst dann, wenn keine Heilung mehr möglich ist", sagte Bosse-Huber.

Zugleich plädierte sie für eine "menschenfreundliche Kultur der Achtung und des Respekts". Eine christliche Existenz ohne Nächstenliebe sei schlicht nicht möglich, betonte die im Kirchenamt der EKD für Ökumene und Auslandsarbeit zuständige Theologin.

Für die Angehörigen der Sinti und Roma sei dasselbe Schicksal vorgesehen gewesen wie für die jüdische Bevölkerung, sagte Bosse-Huber. Für die Mehrheitsgesellschaft bedeute dies, "Wahrheiten auszuhalten und anzuerkennen" und sich "einen brutal ehrlichen Spiegel vorhalten zu lassen".

Sinti und Roma wurden in der Nazi-Zeit systematisch als sogenannte "Zigeuner" verfolgt. Mehrere Hunderttausend von ihnen wurden im Deutschen Reich und in den besetzten Gebieten ermordet. Erst Anfang der 1980er Jahre wurden die NS-Verbrechen an Sinti und Roma in der Bundesrepublik als Völkermord aus "rassischen" Gründen offiziell anerkannt, wie Bosse-Huber betonte.

Für Sonntagabend stand im Berliner Dom ein Gedenkkonzert der "Roma und Sinti Philharmoniker" und des Synagogal Ensemble Berlin mit dem "Requiem für Auschwitz" von Roger Moreno-Rathgeb auf dem Programm.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sun, 26 Jan 2020 14:14:19 +0100
Organspende: Bischof Christian Stäblein begrüßt Zustimmungslösung https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/organspende-bischof-christian-staeblein-begruesst-zustimmungsloesung.html Der Berliner evangelische Bischof Christian Stäblein hat nach dem Bundestagsbeschluss zur Organspende dazu aufgerufen, sich weiter mit der Frage auseinanderzusetzen. Auch aus christlicher Überzeugung könne man gut begründet für oder gegen die Organspende nach dem eigenen Tod sein, erklärte Stäblein am Samstag im RBB-Hörfunk. Es sei aber eine Pflicht gegenüber Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, sich diesen Fragen zu stellen.

Der Bundestag hatte am Donnerstag vergangener Woche mit einer deutlichen Mehrheit einen Entwurf zur Organspende beschlossen, der vorsieht, dass Bürger stärker sensibilisiert werden sollen und ihre Spendebereitschaft in einem Online-Register festhalten können. Abgelehnt wurde hingegen der Vorschlag einer Widerspruchsregelung, nach der jeder Bürger automatisch Organspender geworden wäre, wenn er dem nicht zuvor widersprochen hat.

Stäblein begrüßte die Entscheidung des Bundestages und die damit verbundene Zustimmungslösung: "Ich finde die jetzige Lösung richtig, weil auf diese Weise die weitreichende Entscheidung zur Organspende eine persönliche, ausdrücklich artikulierte, in die Freiheit eines jeden Einzelnen gestellte bleibt. Das muss so sein, meine ich, denn unser Körper, das sind wir, darüber bestimmen weder Gesellschaft noch Staat."

Zugleich kritisierte Stäblein den aktuellen Zustand: "Es gibt viel zu viele Menschen, die auf Spenderorgane in unserem Land warten müssen." Zu wenig Menschen hätten bislang ausdrücklich erklärt, "dass sie bereit sind, ein Organ nach ihrem Tod zu spenden".

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 25 Jan 2020 10:04:00 +0100
Telefonseelsorge: Weniger Anrufe, mehr Chats und Mails https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/telefonseelsorge-weniger-anrufe-mehr-chats-und-mails.html Die Zahl der Anrufe bei der kirchlichen Telefonseelsorge ist im zurückliegenden Jahr gesunken. Die Helfer verzeichneten 1,2 Millionen Gespräche, was einem Rückgang gegenüber 2018 um 100.000 entsprach, teilte die ökumenisch getragene Telefonseelsorge am Freitag in Berlin mit. Dagegen haben sich die Kontakte per Chat 2019 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, auch nahm die Zahl der Mails zu. Mehrheitlich nutzten Frauen das Gesprächsangebot.

Die häufigsten Themen, die in 94 Prozent der Fälle anonym angesprochen wurden, waren den Angaben nach Ängste, Einsamkeit, seelische und körperliche Probleme und Beziehungsfragen. Wichtig sei auch weiterhin die Auseinandersetzung mit suizidalen Situationen gewesen, hieß es.

"Menschliche Nähe, Mitgefühl und Verstehen sind gerade in einer zunehmend digitalisierten Welt für viele Hilfesuchenden ein wichtiger Anker", sagte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: Es gehe um den Kontakt von Mensch zu Mensch. Das sei der Grundgedanke der Telefonseelsorge. 64 Jahre nach ihrer Gründung sei sie noch immer oft die erste Krisenhilfe für Menschen in Notlagen. Lilie dankte ganz besonders den 6.500 ehrenamtlichen Seelsorgern für ihr wichtiges Engagement.

Am Telefon sind 52 Prozent der Ratsuchenden zwischen 50 und 69 Jahre alt. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) der 15- bis 29-Jährigen nutzten das Mail- beziehungsweise Chatangebot. Über die Hälfte aller Anrufe und Chats dauern zwischen 16 und 45 Minuten.

Die Telefonseelsorge wird in ökumenischer Gemeinsamkeit von der evangelischen und katholischen Kirche getragen.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 24 Jan 2020 14:59:48 +0100
„Kirchen sind die Seelen der Dörfer“ http://https://www.foerdermittel-ekbo.de/news-detail/nachricht/kirchen-sind-die-seelen-der-doerfer.html Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 23 Jan 2020 17:33:31 +0100 Politik und Gesellschaft nehmen Abschied von Manfred Stolpe https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/politik-und-gesellschaft-nehmen-abschied-von-manfred-stolpe.html Potsdam (epd). Mit einer Trauerfeier in Potsdam haben Vertreter aus Politik und Kirche, Familie und Weggefährten Abschied von Brandenburgs langjährigem Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (1936-2019) genommen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte den SPD-Politiker und früheren Kirchenjuristen bei der Gedenkfeier in der evangelischen Nikolaikirche am Dienstag als Mann des Ausgleichs und der Verständigung. Stolpe starb am 29. Dezember nach langer Krankheit mit 83 Jahren.

"Wir trauern um eine politische Persönlichkeit", sagte Steinmeier: "Wir trauern um einen Brückenbauer, einen Meister des Dialogs, um einen Freund." Stolpe sei ein "Ostdeutscher, der den Ostdeutschen Mut machte" gewesen, sagte Steinmeier: "Er kämpfte um das Selbstwertgefühl der Ostdeutschen im geeinten Land." Die gesamte Bundesrepublik habe ihm viel zu verdanken.

"In einer Zeit der Extreme die Zuspitzung vermeiden, die Gewalt abzuwenden, Menschen zu schützen, das war sein Credo", betonte Steinmeier. Für die innere Einheit Deutschlands sei Stolpe von "überragender Bedeutung" gewesen. Er habe auch mit dem Herzen gespürt, was die Umbrüche für die Menschen bedeuten. Diese Geschichten müssten heute stärker Gehör finden.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) betonte, Stolpes Verdienste um Brandenburg seien groß. Er habe dem Land als erster Ministerpräsident "Gesicht und Stimme" gegeben. In der DDR habe er sich als Mittler zwischen Kirche und Staat und als "besonnener und mutiger Problemlöser" Verdienste erworben.

"Der Kampf gegen Rechtsextremismus, gegen Antisemitismus und gegen Menschenfeindlichkeit war ihm immer besonders wichtig", sagte Woidke: "Ihn ehren heißt, sein Werk fortsetzen." Dazu gehöre, den Menschen zuzuhören, das Miteinander zu pflegen sowie Frieden, Demokratie und Toleranz zu stärken und weiterzuentwickeln.

Der Bischof der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, sagte in seiner Predigt, Stolpe habe Brücken zwischen Ost und West gebaut. Er habe in der DDR als Mann der Kirche "Freiheitsräume in einem System der Unfreiheit" geschaffen und stehe für "praktisch gelebte Humanität". Als "Vater des modernen Brandenburg" habe er im Amt des Ministerpräsidenten Identität und Selbstbewusstsein gegeben, sagte Stäblein.

Die Erinnerung an Manfred Stolpe sei mit Freude und Dankbarkeit verbunden, sagte die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU). Stolpe sei ein ungewöhnlicher Mensch gewesen, der anderen Schutz und Hoffnung gegeben habe.

Die Erschütterungen der Zeitgeschichte seien mitten durch Stolpes Leben gegangen, betonte Steinmeier. In einer Zeit der Kriegsgefahren und Kriege sei es ihm politische Pflicht gewesen, sich für Ausgleich und friedliche Verständigung einzusetzen. In der DDR sei Stolpes Telefonnummer für viele eine Versicherung gewesen, bei drohender Verhaftung um Hilfe bitten zu können.

Manfred Stolpe war von 1990 bis 2002 Ministerpräsident von Brandenburg und danach bis 2005 Bundesverkehrsminister. Der frühere Ost-Berliner Konsistorialpräsident der evangelischen Kirche in der DDR soll auf dem Bornstedter Friedhof in Potsdam bestattet werden.

Hier können Sie den Gottesdienst in voller Länge anschauen.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 22 Jan 2020 14:14:15 +0100
Bürgermeister Michael Müller: Ich bin ein Christ aus Überzeugung https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/buergermeister-michael-mueller-ich-bin-ein-christ-aus-ueberzeugung.html Berlin (epd). Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat den Einsatz der evangelischen Landeskirche für das Gemeinwohl gewürdigt. Das Engagement der Evangelischen Kirche für Berlin sei ein wichtiger Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt, sagte Müller am Dienstag nach einer gemeinsamen Sitzung des Senats mit der Leitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Vorbildhaft sei in zahlreichen Bereichen besonders die ehrenamtliche Arbeit evangelischer Christinnen und Christen. "Senat und EKBO sind füreinander verlässliche Partner", sagte Müller.

Weiter sagte Müller, auch Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) habe das soziale Engagement der Kirchen hervorgehoben. "Wir erhalten bei unseren sozialen Projekten wie beispielsweise der Obdachlosenarbeit sehr viel Unterstützung durch die Kirchen", sagte Müller.

Der Berliner Bischof Christian Stäblein sprach von "Beziehungen und Austausch in der bewährt guten Partnerschaft". Ein menschenwürdiges Zusammenleben in der Stadt und der soziale Zusammenhalt sei ein gemeinsames Anliegen von Kirche und Senat.

Stäblein verwies auch auf das Engagement der Kirche für bezahlbaren Wohnraum über das Wohnungsunternehmen der Evangelischen Hilfswerksiedlung. Dies sei ein wichtiger Beitrag in Berlin, sagte der Bischof. Die Problematik, genug bezahlbaren Wohnraum bereit zu stellen, könnten Staat und Gesellschaft nur gemeinsam und mit vielfältigen Bausteinen lösen, sagte Müller.

Auch bei der Erhaltung und Sanierung von Kirchbauten wie der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sieht sich der Senat laut Müller in Verantwortung. Für das Gesamtpaket müsse aber die Kirche selbst sorgen. "Wir können nur Unterstützung und Hilfe geben beispielsweise über Lottomittel", sagte der Regierende. Stäblein sagte, bei dem Thema gebe es keinen Dissenz: "Wir wünschen uns natürlich jedwede Unterstützung beim Erhalt von Kirchen oder Gebäuden in kirchlicher Trägerschaft." Viele Kirchen hätten in ihren Stadtteilen als Gebäude die Funktion eines "sozialen Ausgleichs" oder beheimateten wichtige soziale Projekte wie die Flüchtlingskirche St. Simeon in Berlin-Kreuzberg.

Auch der Religionsunterricht war Thema. "Wir werden weiter nach Wegen suchen, den Religionsunterricht in die Schulen zu integrieren", sagte Bischof Stäblein. Der Regierende Bürgermeister sagte zudem, dass Berlin an dem Neutralitätsgesetz, welches das Zeigen religiöser Symbole in öffentlichen Einrichtungen verbietet, festhalten wird. "Es ist kein Anti-Kopftuchgesetz und auch kein Anti-Kreuzgesetz, sondern ein Gesetz, dass uns als Land zur Neutralität verpflichtet", betonte Müller.

Sich selbst bezeichnete der Regierende als "ein Christ aus Überzeugung". Er sei zwar kein regelmäßiger Gottesdienstgänger, aber "ich fühle mich meiner Kirche verbunden". Diese Verbundenheit würde auch zunehmen: "Vielleicht liegt es daran, dass ich älter werde."

Senat und Evangelische Kirche treffen sich seit Inkrafttreten des Evangelischen Kirchenvertrages 2007 regelmäßig zu gemeinsamen Sitzungen. Das Treffen am Dienstag war das dritte in der Amtszeit Müllers und das erste Bischofs Stäbleins.

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Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 21 Jan 2020 16:23:25 +0100
Neujahrsempfang für Obdachlose https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/neujahrsempfang-fuer-obdachlose.html
Eingeladen zu dem nunmehr 22. Obdachlosenfest sind Obdachlose und Arme sowie alle Menschen, die sich Obdachlosen und Armen in Berlin verbunden fühlen, hieß es. Erwartet würden etwa 400 Gäste aus den Berliner Kältehilfeeinrichtungen wie Notübernachtungen, Nachtcafés, Suppenküchen und Wärmestuben. Nach einem musikalischen Teil mit der Sängerin Jocelyn B. Smith werden Ehrenamtliche die Gäste bewirten und zum Abschluss der Feier Sachspenden verteilen, wie etwa auf der Berlin Fashion Week gesammelte Kleidung.

Die evangelische Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion engagiert sich nach eigenen Angaben seit vielen Jahren für wohnungslose und arme Menschen, etwa mit Wohnprojekten und kulturellen Angeboten. In der Kältehilfe-Wärmestube bewirten Ehrenamtliche an jedem Mittwochnachmittag zwischen Mitte Oktober und Ostern bis zu 120 Gäste mit kostenloser Suppe, Heißgetränken und belegten Broten.

(epd)

Info
Neujahrsempfang der Obdachlosen 2020 und Jubiläumsfeier 30 Jahre Winter-Wärmestube in der Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion am Mittwoch, 22 Januar 2020, 15-18 Uhr

Ort
Heilig Kreuz-Kirche, Zossener Straße 65, 10961 Berlin-Kreuzberg ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 21 Jan 2020 16:21:50 +0100
Evangelische Kirchenleitung trifft Berliner Senat https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/evangelische-kirchenleitung-trifft-berliner-senat.html Die Leitung der evangelischen Landeskirche und der Berliner Senat treffen sich am Dienstag zu einer gemeinsamen Sitzung. Themen der Unterredung sind nach Angaben einer Sprecherin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz unter anderem die Zusammenarbeit, die Bedeutung der Kirchengebäude in der Stadt, der Religionsunterricht und das Thema Wohnen als zunehmend drängende soziale Frage. Die gemeinsame Sitzung findet in der Evangelischen Hochschule Berlin im Stadtteil Zehlendorf statt.

Kirchenleitung und Senat treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Sitzungen, zuletzt 2017. Das jetzige Treffen ist das sechste seit Bestehen des Staatsvertrages zwischen beiden Seiten und das dritte in der Amtszeit des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD). Über die Ergebnisse der Beratungen wollen am Mittag Regierungschef Müller und Bischof Christian Stäblein berichten.

Der Leitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gehören neben Bischof und Pröpstin Christina-Maria Bammel unter anderem auch Konsistorialpräsident Jörg Antoine, die drei Generalsuperintendentinnen und Synoden-Präses Sigrun Neuwerth an - insgesamt etwa 18 Personen.

(epd)


Info
Im Anschluss an die Gespräche findet gegen 13 Uhr eine Pressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller und dem Vorsitzenden der Kirchenleitung, Bischof Dr. Christian Stäblein, im Audimax statt (Wort-Bild-Termin), Auditorium Maximum, Hauptgebäude F, Raum F 112.

Internet
https://www.ekbo.de/wir/kirchenleitung.html

Ort
Evangelische Hochschule Berlin (EHB), Teltower Damm 118-122, 14167 Berlin

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Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 20 Jan 2020 17:55:00 +0100