www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 11 Dec 2019 14:27:21 +0100 Gericht verhandelt über Kirchensteuer und Kirchenmitgliedschaft https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gericht-verhandelt-ueber-kirchensteuer-und-kirchenmitgliedschaft.html
Die evangelisch getaufte Frau wehrt sich mit ihrer Klage gegen eine Zahlung der Kirchensteuer für die Jahre 2012 und 2013. Nach Angaben des Gerichts geht es jeweils um einen Betrag von unter 1.000 Euro. 2014 ist die Klägerin offiziell aus der Kirche ausgetreten.

Die beklagte Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) begründet ihre Forderung mit dem lange nicht vollzogenen Kirchenaustritt der Frau. Die Kirchenmitgliedschaft wird demnach mit der Taufe begründet. Die rechtliche Mitgliedschaft endet mit dem Austritt oder dem Tod.

Vorangegangen waren 2011 Ermittlungen der Kirchensteuerstelle des Finanzamtes bei der einstigen Kirchengemeinde der Klägerin in Bitterfeld, wo die Taufe bestätigt wurde. Daraufhin hatte die Klägerin vergeblich Widerspruch gegen den Steuerbescheid eingelegt. Laut EKBO war ihr angeboten worden, die Steuerschuld zu halbieren. Dies habe sie abgelehnt.

Die Klägerin begründet laut Gericht ihre Weigerung, Kirchensteuern zu zahlen, damit, dass sie als Kind nie in einer Kirche gewesen sei und sich nicht an die Taufe erinnern kann. Zudem machte sie geltend, ihre Eltern hätten seinerzeit auch den Austritt ihres getauften Kindes miterklärt.

(epd)

Die mündliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Berlin ist Donnerstag, 12. Dezember 2019, 12 Uhr, im Gerichtsgebäude, Kirchstraße 7, 10557 Berlin, Saal 1103. ]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 11 Dec 2019 14:27:21 +0100
Mit "#anstanddigital" begegnen Kirchen dem rauer werdenden Umgangston im Netz https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/mit-anstanddigital-begegnen-kirchen-dem-rauer-werdenden-umgangston-im-netz.html Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat am Dienstag in Berlin den Startschuss für die Diskussionsreihe "#anstanddigital" gegeben, mit der die Kirchen dem rauer werdenden Umgangston im Netz begegnen wollen. Unanständige Kommentare und ein aggressiver Sprachgebrauch seien im Internet inzwischen an der Tagesordnung, sagte Grütters in ihrer Eröffnungsrede. Die verrohte Art und Weise in der digitalen Kommunikation zerrütte das Miteinander unserer Gesellschaft und sei fatal für die demokratische Debattenkultur. Diese lebe "ganz wesentlich von einem zivilisierten Umgangston", auch im Netz.

"Deshalb brauchen wir einen Verständigungsprozess, wie wir im digitalen Raum miteinander umgehen wollen", sagte die Kulturstaatsministerin laut Mitteilung ihres Hauses: "Unser Ziel muss es doch sein, dass Debatten im Netz den Diskurs fördern statt die Spaltung der Gesellschaft zu vertiefen. Deshalb werben wir für Höflichkeit als digitale Währung."

Die Diskussionsreihe ist ein gemeinsames Projekt der Katholischen Akademie in Berlin und des Kulturbüros der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Zum Auftakt erörterten Journalisten, Schriftsteller sowie Ethik- und Social-Media-Experten, wie eine Verständigung über Umgangsformen in der digitalen Sprach- und Debattenkultur aussehen kann. Interessierte können sich in den kommenden Monaten bei #anstanddigital mit eigenen Anregungen und Vorschlägen zum Thema beteiligen.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 10 Dec 2019 21:39:41 +0100
Mehr als 3.700 Helfer bei Obdachlosenzählung https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/mehr-als-3700-helfer-bei-obdachlosenzaehlung.html An der ersten Obdachlosenzählung in Berlin werden mehr als 3.700 Freiwillige mithelfen. Die "Nacht der Solidarität" findet vom 29. zum 30. Januar 2020 statt. Insgesamt hätten sich in den vergangenen Wochen 3.727 Menschen zur Mithilfe bereiterklärt, teilte die Senatssozialverwaltung am Dienstag in Berlin mit. Die Obdachlosenzählung wird die bundesweit erste Zählung dieser Art sein.

Die "Nacht der Solidarität" soll Erkenntnisse bringen, wie viele Menschen in Berlin tatsächlich auf der Straße leben. Seit Jahrzehnten gibt es dazu nur Schätzungen, die von 6.000 bis 10.000 Obdachlosen in der Hauptstadt ausgehen.

Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) sprach mit Blick auf die Helferzahl von einem Riesenerfolg. "Die hohe Bereitschaft der Berlinerinnen und Berliner übertrifft alle Erwartungen", so Breitenbach.

Mit den 3.727 Freiwilligen, die sich zur Zählung angemeldet haben, könnten etwa 600 Zählteams gebildet werden, hieß es weiter. Die meisten Anmeldungen kämen aus Pankow (483), Mitte (430) und Tempelhof-Schöneberg (425), die wenigsten aus Spandau (123) und Marzahn-Hellersdorf (147). Die Zählung soll zwischen 22 bis etwa 1 Uhr stattfinden.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 10 Dec 2019 15:03:03 +0100
"Berliner Gedenktafel" für Theologe Wolfgang Ullmann https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-gedenktafel-fuer-theologe-wolfgang-ullmann.html Eine "Berliner Gedenktafel" erinnert seit Montag in der Tieckstraße 17 in Berlin-Mitte an den Theologen und Bürgerrechtler Wolfgang Ullmann (1929-2004). Die Tafel wurde in einer Feierstunde von Berlins Kulturstaatssekretär Torsten Wöhlert (Linke) enthüllt. Die Laudatio auf Ullmann hielten Tina Krone von der Robert-Havemann-Gesellschaft und der Direktor der Evangelischen Akademie Meißen, Stephan Bickhardt. Wolfgang Ullmann wohnte von 1978/79 an bis zu seinem Tod in dem Haus.

Er freue sich besonders, diesem "Denker und inspirierendem Politiker" 30 Jahre nach dem Mauerfall ein Denkmal setzen zu dürfen, sagte der Kulturstaatssekretär in einem Grußwort. Ullmann sei eine der bekanntesten Persönlichkeiten der friedlichen Revolution und gelte als das "Gesicht" des Runden Tisches von 1989/90.

Der im August 1929 in Bad Gottleuba bei Dresden geborene Wolfgang Ullmann gehörte 1989/90 zu den zentralen Figuren der DDR-Opposition. Er war Mitbegründer von "Demokratie Jetzt" und gehörte zu den Initiatoren des Zentralen Runden Tisches. Bei den ersten freien Wahlen in der DDR wurde er im März 1990 in die Ost-Berliner Volkskammer gewählt und gehörte später als Grünen-Politiker dem Bundestag sowie dem Europaparlament an.

Ullmann studierte Evangelische Theologie in West-Berlin und Göttingen. 1954 kehrte er in die DDR zurück. Seit 1978 war er am Ost-Berliner Sprachenkonvikt tätig.

In der Bundeshauptstadt gibt es derzeit 468 "Berliner Gedenktafeln". Sie ehren Menschen, die sich um die Stadt, Deutschland und Europa verdient gemacht haben.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 09 Dec 2019 16:25:53 +0100
Jüdisches Chorfestival mit Ensembles aus Israel, Serbien und den USA https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/juedisches-chorfestival-mit-ensembles-aus-israel-serbien-und-den-usa.html Zum Louis Lewandowski Festival für jüdische Chormusik werden Ende Dezember in Berlin und Potsdam Chöre aus Deutschland, den USA, Israel und Serbien erwartet. Präsentiert werden nach Angaben der Festivalleitung zwischen 19. und 22. Dezember süddeutsche "Schätze der Synagogalmusik" aus zwei Jahrhunderten. Dieses musikalische Erbe aus einstmals florierenden jüdischen Gemeinden wie Fürth, Mannheim, Wiesbaden oder München sei fast in Vergessenheit geraten.

Eröffnet wird das Chorfestival am 19. Dezember mit einem Konzert des "Synagogal Ensemble Berlins" in der St. Nikolaikirche in Potsdam. Zu den Höhepunkten zählt am 21. Dezember ein Konzert des "The Baruch Brothers Choir" aus Serbien, einer der ältesten, noch aktiven jüdischen Chöre der Welt, der 1879 als "Serbisch-Jüdische Gesangsvereinigung" gegründet wurde. Er tritt in der Krankenhauskirche im Wuhlgarten auf.

Am gleichen Tag gibt es in den Reinbeckhallen in Berlin-Oberschöneweide ein Mitsingkonzert mit dem "The Moran Choir" und dem "Jerusalem Academy Chamber Choir" aus Israel, dem "The Zamir Choir of Boston" und dem "Saxofonquadrat" aus Deutschland. Das große Abschlusskonzert findet am 22. Dezember in der Synagoge Rykestraße mit allen Ensembles statt.

Der Komponist Louis Lewandowski (1821-1894) durfte den Angaben zufolge als erster Jude an der Berliner Akademie der Künste studieren. 1840 wurde er Chordirigent der jüdischen Gemeinde und 1865 zum Königlichen Musikdirektor ernannt. Lewandowski starb am 3. Februar 1894. Sein Grab befindet sich in der Ehrenreihe auf dem jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 07 Dec 2019 18:30:24 +0100
Berliner Stadtkloster Segen feiert Abschluss der Turmsanierung https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-stadtkloster-segen-feiert-abschluss-der-turmsanierung.html Im Evangelischen Stadtkloster Segen in Berlin-Prenzlauer Berg wird am Sonntag der Abschluss der Turmsanierung gefeiert. Der 75 Meter hohe Kirchturm war in den vergangenen zehn Monaten für 670.000 Euro restauriert werden, wie der Konvent des Klosters am Donnerstag mitteilte. Bei den Bauarbeiten wurden unter anderem Witterungs- und Kriegsschäden an dem 111 Jahre alten Bauwerk beseitigt. Defekte Backsteine wurden ersetzt, Flächen neu verputzt und alle Steine neu verfugt.

Der Abschluss der Bauarbeiten werde am zweiten Advent im Rahmen der wöchentlichen Abendbesinnung gefeiert, so Konventssprecher Carsten Albrecht. Dabei gebe einen doppelten Grund zur Freude. Der zweite Advent sei zugleich der Weihetag der Segenskirche vor 111 Jahren.

610.000 Euro der Sanierungskosten wurden den Angaben zufolge aus Fördermitteln bestritten, unter anderem von der Lotto-Stiftung, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, dem Landesdenkmalamt, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem evangelischen Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte und der evangelischen Landeskirche. Der Eigenanteil des Konvents von 60.000 Euro wurde durch Spenden eingeworben. So hatten im September die "Prinzen" ein Benefizkonzert gegeben.

Das Ensemble der am 6. Dezember 1908 eingeweihten Segenskirche, einer typischen "Arbeiterkathedrale" der Jahrhundertwende in der Schönhauser Allee, beherbergt seit 2007 einen Ableger der Schweizer Communität Don Camillo. Seitdem restauriert die Gemeinschaft das Klinkergebäude schrittweise. Sie ist Mitglied der Berliner Landeskirche.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 06 Dec 2019 00:50:37 +0100
Berliner Anne Frank Zentrum feiert 25-jähriges Bestehen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-anne-frank-zentrum-feiert-25-jaehriges-bestehen.html Das Berliner Anne Frank Zentrum feiert am Samstag sein 25-jähriges Bestehen mit ganztägigem freien Eintritt in die Dauerausstellung "Alles über Anne". Besucher müssten am Eingang nur das Kennwort "25 Jahre Anne Frank Zentrum" nennen, kündigte die Bildungseinrichtung am Donnerstag an. Die Ausstellung informiert über die Lebensgeschichte von Anne Frank, die mit 15 Jahren Anfang 1945 im KZ Bergen-Belsen umkam. Die in einem Versteck vor den Nazis in einem Amsterdamer Geschäftshaus entstandenen Tagebücher des deutsch-jüdischen Mädchens gehören zur Weltliteratur.

Das Anne Frank Zentrum wurde 1994 als Förderverein gegründet, um eine internationale Wanderausstellung des Amsterdamer Anne Frank Hauses nach Berlin zu holen. Mittlerweile zeigt die in einem Hinterhaus am Hackeschen Markt in Berlin-Mitte ansässige Bildungseinrichtung deutschlandweit Wanderausstellungen zu Anne Frank sowie seit 2002 eine Dauerausstellung, die vergangenes Jahr neu eröffnet wurde.

Die Geschichte des deutsch-jüdischen Mädchens zeige beispielhaft, wohin Antisemitismus führen könne, sagte der Direktor des Zentrums, Patrick Siegele, am Donnerstag. Über die Biografie Anne Franks ermögliche die Bildungseinrichtung Kindern und Jugendlichen einen einfachen Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus und eröffnet die Möglichkeit, Bezüge zur Gegenwart herzustellen.

Seit seiner Gründung war das Anne Frank Zentrum nach eigenen Angaben mit Wanderausstellungen an Hunderten Orten in ganz Deutschland präsent. Die Berliner Dauerausstellung haben den Angaben nach seit 2002 fast eine halbe Million Besucher gesehen.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 06 Dec 2019 00:49:49 +0100
Tag des Ehrenamts: Bei den Tafeln geht die Zahl freiwilliger Einsatzstunden zurück https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/tag-des-ehrenamts-bei-den-tafeln-geht-die-zahl-freiwilliger-einsatzstunden-zurueck.html Die Tafeln beklagen einen Rückgang des ehrenamtlichen Engagements beim Verteilen gespendeter Lebensmittel. Zwar habe sich die Anzahl der helfenden Frauen und Männer leicht erhöht. Ihre freiwillig geleisteten Stunden seien aber deutlich zurückgegangen, heißt es in einer am Donnerstag in Berlin verbreiteten Mitteilung des Tafel-Bundesverbandes. Im Vergleich sei die Zahl der Einsatzstunden gegenüber 2018 um vier Millionen auf aktuell 20 Millionen Stunden gesunken.

Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember sagte der Verbandsvorsitzende Jochen Brühl, die 947 Tafeln sähen sich "einem allgemeinen Trend ausgesetzt". Die Anforderungen an das Ehrenamt bei den Tafeln stiegen. "Als gemeinnützige Organisation sind wir deshalb gefragt, neue Formen des Engagements zu etablieren und unsere Ehrenamtlichen durch Weiterbildung zu unterstützen", sagte Brühl. Zugleich appellierte er an die Politik, das Ehrenamt gezielter zu stärken.

Die Tafeln hoffen auf finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand für hauptamtliche Koordinatoren sowie für Weiterbildung und Qualifizierung der Freiwilligen. Kostenfreie oder vergünstigte ÖPNV-Tickets würden beispielsweise helfen, das Ehrenamt jedem Interessierten zugänglich zu machen. "Derzeit müssen viele Freiwillige Geld für Bus- und Bahntickets aufwenden, um sich engagieren zu können", beklagte Brühl. Der Verbandschef forderte zudem, dass ehrenamtlicher Einsatz bei der Berechnung der Rentenpunkte berücksichtigt werde.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 05 Dec 2019 11:25:23 +0100
Berliner Kindertrauergruppe sucht ehrenamtliche Mitarbeiter https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-kindertrauergruppe-sucht-ehrenamtliche-mitarbeiter.html Wenn ein Mensch stirbt oder bald sterben wird, geht das die ganze Familie an. Kinder trauern anders als Erwachsene. Deshalb brauchen sie beim Abschied-Nehmen von einem geliebten Menschen und in der Zeit danach professionelle Hilfe, um den Verlust besser verarbeiten zu können und wieder Anschluss ans Leben zu finden.

Die Kindertrauergruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin Prenzlauer Berg Nord richtet sich an Kinder, die ein Elternteil oder eine andere nahestehende Person verloren haben. Auch die trauernden Eltern bekommen hier die Möglichkeit zum Gespräch. Professionelle Trauerbegleiter leiten die Trauergruppe. „Die Trauer soll hier einen Platz bekommen“, sagt Pfarrerin Jasmin El Manhy. Sie hat die Kindertrauergruppe gemeinsam mit Katharina Kreuschner vom Stephanus-Kinderhospizdienst und dem Bestatter Eric Wrede gegründet. Ihr ist es ein Anliegen, das Thema Tod, Trauer und Sterben wieder mehr in das Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken – gerade am Standort Prenzlauer Berg, wo viele junge Familien leben. „Erst kürzlich sind zwei Familienväter aus unserer Kirchengemeinde gestorben. Als Kirche wollen wir für die Familien da sein – auch für die Kinder“, sagt Pfarrerin El Manhy. Das Gefühl, nicht alleine mit dem zu sein, was man erlebt hat, sei allen Beteiligten sehr wichtig.

Zwei monatlich stattfindende Trauergruppen gibt es bereits. Eine weitere Gruppe für trauernde Jugendliche ist bereits in Planung. Doch auch die Kindergruppen sind gut nachgefragt. Deshalb sucht die Kirchengemeinde Ehrenamtliche, die sich einmal im Monat für maximal vier Stunden Zeit für Kinder nehmen können, die um ein Elternteil oder Geschwisterkind trauern. Für diese ehrenamtliche Mitarbeit ist eine im Januar 2020 stattfindende Schulung durch professionelle Trauerbegleiter Voraussetzung.

An der ehrenamtlichen Mitarbeit Interessierte wenden sich an: kindertrauer@ekpn.de

Weitere Informationen unter www.kindertrauer-berlin.de 

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 04 Dec 2019 15:44:42 +0100
Diakonie fordert Freifahrten für Ehrenamtler https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/diakonie-fordert-freifahrten-fuer-ehrenamtler.html Zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember hat die Diakonie ihre Forderung nach Freifahrten von ehrenamtlichen Helfern mit Bussen und Bahnen zu ihren Einsatzstellen erneuert. Mit der Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige werbe man für kostenlose oder zumindest preisreduzierte Fahrten für alle Personen in Freiwilligendiensten, erklärte die Diakonie am Mittwoch in Berlin. Die Aktion finde in diesem Jahr zum dritten Mal statt.

Freiwilligendienstleistende müssten am besten umsonst zu ihren Einsatzorten fahren können, sagte Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland. Es dürfe nicht sein, dass sie ihr geringes Taschengeld, das sie für ihr Engagement bekommen, für Bahntickets ausgeben müssten, um zu ihrem Einsatzstellen zu kommen. Die Freiwilligendienstleistenden trügen zu einer lebendigen Zivilgesellschaft bei und stärkten die Demokratie. "Dieses Engagement müssen wir wertschätzen und es muss uns etwas wert sein", sagte Loheide.

In Diakonie und evangelischer Kirche engagieren sich rund 14.000 Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr, Freiwilligen Ökologischen Jahr, Bundesfreiwilligendienst oder in einem internationalen Freiwilligendienst. Insgesamt gibt es etwa 100.000 Freiwilligendienstleistende bundesweit.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 04 Dec 2019 15:41:14 +0100