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Klimaschutzfonds II der EKBO

Zum 01.02.2018 tritt die Förderrichtlinie zum "Klimaschutzfonds II" unserer Landeskirche in Kraft.

Die Förderrichtlinie zum Herunterladen finden Sie hier. Eine Checkliste mit den notwendigen einzureichenden Unterlagen finden Sie hier.

Der Fonds enthält insgesamt 1,2 Mio. Euro zur Förderung von Maßnahmen zur CO2-Reduzierung. Die Förderhöhe fällt je nach Vorhaben unterschiedlich hoch aus. So können beispielsweise bei Modellprojekten, in denen innovative Technologien eingesetzt werden, bestimmte Kosten mit bis zu 50% (max. 50.000 Euro) gefördert werden. Bei der Modernisierung von bestehenden Heizungsanlagen z.B. durch die Nutzung nichtfossiler Energieträger, kann ebenfalls ein Zuschuss von bis zu 50% (max. 20.000 Euro) der klimabedingten Mehrausgaben gewährt werden.

Gern kommen die Klimaschutzmanager auch in Ihre Gemeinde und beraten Sie zu möglichen Maßnahmen. Dabei muss noch kein konkretes Projekt geplant sein - eine frühzeitige Einbindung der Klimaschutzmanager vereinfacht die Zusammenarbeit meist sehr. Die Beratung ist für Ihre Gemeinde kostenfrei.

Das Programm läuft vom 01.02.2018 und tritt zum 31.12.2020 außer Kraft. Anträge nimmt das Umweltbüro ab dem 01.02.2018 entgegen.

Häufig gestellte Fragen zum Fördermittelantrag im Klimaschutzfonds II

BAFA Förderprogramm „Heizen mit erneuerbaren Energien"

Gemeinden, Einrichtungen und Werke der EKBO können ab sofort vom BAFA Förderprogramm „Heizen mit erneuerbaren Energien" profitieren. Seit Januar 2020 wird der Austausch einer alten Ölheizung gegen eine neue, effizientere und klimafreundlichere Anlage mit der Austauschprämie für Ölheizungen gefördert.

Wer seine Ölheizung durch eine Heizung ersetzt, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird, z.B. eine Wärmepumpe oder eine Biomasse-Anlage, kann einen Zuschuss in Höhe von 45% der Investitionskosten erhalten. Für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25%, z.B. über die Einbindung von Solarthermie, gibt es einen Investitionszuschuss von 40%.

Auch für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen, die keine alte Ölheizung ersetzen, gibt es Investitionszuschüsse: 35% für Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden, 30% für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25% und 20% für Gas-Brennwertheizungen, die auf die spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind.

Die förderfähigen Investitionskosten bei Wohngebäuden liegen bei maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit, bei Nichtwohngebäuden bei 3,5 Mio. Euro.

Weitere Informationen hier und in der Förderübersicht.

KFW- Investitionszuschuss - Energieeffizient Sanieren

Kirchengemeinden können von einen KFW-Tilgungszuschuss für die energetische Sanierung von Wohngebäuden einschließlich der Umsetzung von Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im Rahmen des „CO2-Gebäudesanierungsprogramms" des Bundes profitieren.

Das Förderprodukt dient der Förderung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden in Deutschland. Es trägt dazu bei, die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung, insbesondere einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 zu erreichen.

Ab dem 24.01.2020 haben sich die Förderbedingungen verändert!

Gefördert wird die energetische Sanierung von bestehenden Wohngebäuden, deren Bauantrag beziehungsweise Bauanzeige vor dem 01.02.2002 gestellt wurde, als:

·         Einzelmaßnahme

·         KfW-Effizienzhaus

Ein Tilgungszuschuss von bis zu 40 % der förderfähigen Kosten bzw. max. 48.000 Euro für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder 20 % bzw. max. 10.000 Euro für Einzelmaßnahmen ist möglich. Für Nichtwohngebäude kann ein Tilgungszuschuss von bis zu 27,5 % bzw. 275 Euro pro m² im Rahmen einer kreditbasierten Förderung erlangt werden.

Die Kreditbeträge bei Wohngebäuden liegen bei maximal 120.000 € und bei Einzelmaßnahmen bei maximal 50.000 €.

Bei Nichtwohngebäuden liegt der maximale Kreditbetrag bei 25 Millionen € pro Vorhaben.

Weitere Informationen finden Sie hier. Nähere Informationen zum Kreditprogramm 151/152 (Wohngebäude) hier und zum Kreditprogramm 219/220 für Nichtwohngebäude finden Sie in diesem Merkblatt.

Umweltfonds der EKBO

Die EKBO verfügt über einen Umweltfonds, aus dem kleine kirchliche Projekte im Umwelt- und Klimaschutzbereich gefördert werden können. Es gibt keine Bewerbungsfrist, Anträge werden laufend entgegengenommen. Die bisher geförderten Projekte sind sehr vielfältig und reichen von Zuschüssen zur Gestaltung von Kleinbiotopen, für Nisthilfen oder Umweltprojekttage bis hin zur Unterstützung von Veranstaltungen im Bereich der Umweltbildung. Wir möchten Sie also ermutigen, uns Ihr Umweltprojekt vorzustellen, falls Sie finanzielle Unterstützung benötigen.

EU-Fördermittel

Gemeinden, Einrichtungen und Werke der EKBO können auch durch EU-Fördermittel unterstützt werden. Dazu gehören die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds, die in Berlin vom Senat und in Brandenburg von der Landesregierung verwaltet werden, z.B. der Europäische Sozialfonds (ESF) oder der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Beratungsstelle der EKBO zu EU-Förderrichtlinien.

Da die EU-Förderinstrumente im Allgemeinen einen sehr langen Vorlauf haben und die Antragstellung komplex ist, können Sie von der Beratungsstelle in Ihrem Antrag unterstützt werden. Ansprechpartner ist der Referent für Fördermittelrecht, Dr. Johan Wagner.

Letzte Änderung am: 30.03.2020