www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 20 Nov 2019 18:56:45 +0100 Christlich-jüdische Zusammenarbeit feiert Jubiläum https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/christlich-juedische-zusammenarbeit-feiert-jubilaeum.html Mit einer Festveranstaltung wird am Sonntag in Berlin an die Gründung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) vor 70 Jahren erinnert. Der Festakt mit Vertretern aus Religion und Politik findet im Roten Rathaus statt, wie die GCJZ mitteilte. Erwartet werden dazu unter anderem der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, die jeweils Grußworte sprechen werden. Weitere Grußworte werden Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) und Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) halten.

Der stellvertretende katholische Vorsitzende der GCJZ Berlin, Michael Brinkhoff, wird ein Gespräch mit dem evangelischen Vorsitzenden Ulrich Schürmann und der jüdischen Vorsitzenden, Jael Botsch-Fitterlin, moderieren. Aus Jerusalem wird zudem Pater Nikodemus Schnabel als Festredner erwartet. Im Anschluss daran sind mehrere Ehrungen und ein Empfang geplant.

Die GCJZ Berlin war am 24. November 1949 gegründet worden. Deutschlandweit gibt es den Angaben zufolge über 80 regionale Gruppen. Sie versammeln sich unter dem Dach des ebenfalls 1949 gegründeten "Deutschen Koordinierungsrats", dessen Schirmherr traditionell der amtierende Bundespräsident ist. Die bekannteste Veranstaltung der GCJZ ist die "Woche der Brüderlichkeit", die jedes Jahr Anfang März stattfindet.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 20 Nov 2019 18:56:45 +0100
Für Obdachlosenzählung in Berlin noch mindestens 1.000 Helfer gesucht https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/fuer-obdachlosenzaehlung-in-berlin-noch-mindestens-1000-helfer-gesucht.html Berlin will erstmals eine flächendeckende Obdachlosenzählung durchführen und sucht dafür noch viele freiwillige Helfer. Für die am 29. Januar 2020 geplante Zählung haben sich bislang rund 1.000 Freiwillige gemeldet, wie die Sprecherin der Senatssozialverwaltung, Regina Kneiding, am Mittwoch auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) in Berlin sagte. Nötig seien aber mindestens 2.000 Helfer. "Wenn sich noch mehr Menschen beteiligen, erleichtert das die Arbeit", so Kneiding.

Für die erste flächendeckende Obdachlosenzählung, die unter dem Titel "Nacht der Solidarität" stattfindet, werden die freiwilligen Helfer den Angaben zufolge geschult. Die etwa einstündige Schulung soll ebenfalls am 29. Januar 2020 in den Stadtteilzentren stattfinden. "Ziel ist es, dass das gesamte Stadtgebiet abgedeckt wird. Es soll keine weißen Flecken geben", betonte die Sprecherin.

Neben der rein statistischen Erfassung von Menschen, die auf der Straße leben, seien auch Befragungen geplant. Die Angaben der Obdachlosen sollen dazu dienen, zielgenauere und passgenauere Hilfen für die Betroffenen anzubieten, so Kneiding.

Über den Bedarf an freiwilligen Helfern für die "Nacht der Solidarität" hatte zuerst die "tageszeitung" (Mittwoch) berichtet. Demnach ist die geplante Obdachlosenzählung in Berlin ein bislang einmaliges Pilotprojekt in Deutschland. Die Aktion orientiert sich aber an einer vergleichbaren Zählung in Paris. In der französischen Hauptstadt seien bei der letzten "Nuit de la Solidarité" rund 1.700 ehrenamtliche Helfer unterwegs gewesen, um die Obdachlosen der Stadt zu erfassen.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 20 Nov 2019 18:55:24 +0100
Das Graue Kloster stellt dieses Jahr die Schülerbischöfe für Berlin https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/das-graue-kloster-stellt-dieses-jahr-die-schuelerbischoefe-fuer-berlin.html Das Evangelische Gymnasium zum Grauen Kloster stellt dieses Jahr die Schülerbischöfe für Berlin. Die vier Schüler*innen werden am 6. Dezember 2019, um 10:30 Uhr durch Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in ihr Amt eingeführt. Bis Ende Januar werden sie dann als Jugendbotschafter ihr diesjähriges Thema „Streiten – aber christlich?!“ vor die kirchlichen und politischen Entscheider der Stadt bringen.  

Außerdem wollen die Jugendlichen in ihrer Schule und im Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf einen Diskurs zum christlichen Umgang mit Rechtspopulismus und Hatespeech anstoßen und zu einer fairen und sachorientierten Diskussion in der Umweltfrage anregen. Die Schülerbischöfe sind: Bernhard von Bassewitz, Marie Gösmann, Ernst Hoffmann und Clarissa Krause.  

Der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO, Frank Olie, begrüßt das aktuelle Thema der Schülerbischöfe: „Ob alternative Fakten oder Hatespeech – der Ton in den sozialen Netzen und in unserem Alltag wird immer härter. Deepfakes – also manipulierte Videos – lassen uns nun auch unseren Augen und Ohren nicht mehr trauen. Als Christen müssen wir eine Haltung dazu finden. Das gilt erst recht für die Schülerinnen und Schüler unserer evangelischen Schulen. Denn diese Dinge prägen auch ihren Alltag im virtuellen Raum.“  

Die Schülerbischöfe werden in ihrer Amtszeit verschiedene Politiker und kirchliche Würdenträger besuchen. Parallel dazu finden am Gymnasium zahlreiche Workshops zum Thema statt, wie etwa ein Treffen mit der „Graffiti-Aktivistin“ Irmela Mensha-Schramm, die ihren eigenen Kampf gegen rechte Schmierereien führt. Die Rentnerin ruft zu einem an den eigenen Kräften orientierten Widerstand gegen Diskriminierung auf.   Innerschulisch soll in der Amtszeit der Schülerbischöfe ein wöchentlicher „Klassenrat“ die  Kommunikation verbessern. In allen Unterrichtsfächern, vor allem im Religionsunterricht, setzen sich die Schüler*innen mit christlich-biblischen Anregungen auseinander und üben den achtungsvollen Umgang mit brisanten Themen.   

6. 12. 2019, 10.30 Uhr: Einführungsgottesdienst zum Thema „Streiten aber christlich“ in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche mit Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein – herzliche Einladung an alle Interessierten!

Mehr Informationen gibt es bei der Schulstiftung der EKBO

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 18 Nov 2019 14:08:13 +0100
Spendenaktion "Vergessene Kunstwerke" 2019 gestartet https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/spendenaktion-vergessene-kunstwerke-2019-gestartet.html
Ziel der elften gemeinsamen Spendenaktion von Land und evangelischer Kirche sei, die barocken Kunstwerke der Dorfkirche dem Vergessen zu entreißen und sie für künftige Generationen zu bewahren, sagte Kulturministerin Martina Münch (SPD) am Montag zum Auftakt in Potsdam. Die Kampagne sei ein schönes Beispiel dafür, wie Staat, Kirche und bürgerliches Engagement "Hand in Hand gehen".

In den märkischen Dorfkirchen seien nur äußerst selten solch "anrührende Zeugnisse der Gedächtnis- und Bestattungskultur in dieser Fülle erhalten geblieben", heißt es im Informationsblatt zur Spendenkampagne. Viele Ausstattungsgegenstände der im 15. Jahrhundert errichteten und später erweiterten Kirche wiesen jedoch Schäden auf. Unter Holzwurmfraß leiden auch der Altar und die Kanzel der Kirche. Die am stärksten beschädigten Objekte sollen nun gesichert und restauriert werden.

Bei rund 95 Prozent der insgesamt 239 Kunstobjekte der Dorfkirche bestehe "akuter Handlungsbedarf", sagte der ehemalige Leiter des Bauamtes der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Matthias Hoffman-Tauschwitz. Zunächst würden rund 30.000 Euro für zwei Epitaphe früherer Patronatsfamilien der Kirche benötigt, sagte Landeskonservator Thomas Drachenberg. Zur Rettung aller gefährdeten Kunstwerke der Kirche von Groß Jehser seien mindestens 100.000 Euro erforderlich.

Die gefährdeten Kunstwerke seien "vorzüglich im Kunstwert" und "vorzüglich im Geschmack", betonte Drachenberg. Viele davon seien jedoch "in einem erbärmlichen Zustand", sagte der Landeskonservator: "Weitere Verluste drohen." Die Kirchen und ihre Kunstschätze seien "stumme Predigten" und zugleich Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung der Patronatsfamilien, betonte Hoffmann-Tauschwitz.

Mit der Spendenkampagne sollen zunächst Mittel zur Restaurierung von Grabdenkmälern der Familien von Schwantes und von Minkwitz eingeworben werden, hieß es. In den vergangenen Jahren seien bei den gemeinsamen Spendenaktionen zur Rettung kirchlicher Kunstwerke rund 165.000 Euro zusammengekommen. Dies reiche jedoch bei weitem nicht aus, betonte Drachenberg: "Wir sehen einen horrenden Bedarf überall." An den Spendenkampagnen beteiligt sich auch der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg.

Seit 1990 seien in Brandenburg mehr als 300 Stadtkirchen und rund 1.500 historische Dorfkirchen, Klosteranlagen, Kapellen und Pfarrhäuser mit öffentlicher Förderung gesichert worden, betonte Münch: "Alle denkmalgeschützten Kirchen konnten erhalten werden." Allein im laufenden Jahr unterstütze das Land die Sanierung märkischer Kirchen mit mehr als fünf Millionen Euro. Damit würden die Kirchen als Orte der Geschichte, von Kunst und Kultur, Dialog und Begegnung bewahrt.]]>
Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Mon, 18 Nov 2019 12:12:12 +0100
Volkstrauertag: Mutiges Eintreten gegen Rechtspopulismus gefordert https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/volkstrauertag-mutiges-eintreten-gegen-rechtspopulismus-gefordert.html Berlin (epd). Der Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Wolfgang Schneiderhan, hat die deutsche Bevölkerung dazu aufgerufen, sich Rechtspopulisten mutig entgegenzustellen. "Wir erleben in unserem Land gerade wieder, dass aus Hasspropaganda Hass und aus Hass Mord wird", sagte der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr am Sonntag bei der zentralen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag im Bundestag. Es müssten nicht nur die Straftäter verurteilt, sondern auch den geistigen Brandstiftern entgegengetreten werden. Im Mittelpunkt der Gedenkfeier stand die Erinnerung an den Beginn des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren.

Die Toten, derer am diesjährigen Volkstrauertag gedacht werde, müssten die letzten Kriegstoten in Europa bleiben, forderte Schneiderhan. "Um das sicherzustellen, müssen wir in unseren Gesellschaften denen deutlich entgegentreten, die die Lehren und Erfahrungen der Geschichte revidieren wollen, die diesen ungeheuren Zivilisationsbruch des Zweiten Weltkriegs als kleinen Betriebsunfall einer tausendjährigen deutschen Heldengeschichte darstellen wollen", sagte er.

Die Methode der Populisten sei die Provokation, "immer eingeleitet mit einem: Man wird doch wohl noch sagen dürfen", sagte Schneiderhan. Natürlich dürfe viel gesagt werden, auch Unsinniges, "aber die Anständigen in unserem Land, und das ist die große Mehrheit, sollten sich nicht abwenden und damit zulassen, dass die Grenzen des Sagbaren immer weiter ins Unmenschliche verschoben werden".

Der ehemalige Stadtpräsident von Breslau, Rafal Franciszek Dutkiewicz, der bei der Veranstaltung die Gedenkrede hielt, rief ebenfalls dazu auf, "die Welle des Populismus und des Nationalismus zu brechen, die auch durch Europa rollt." Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erinnerte im Totengedenken an alle Opfer von Krieg und Gewalt.

An der Gedenkfeier nahmen auch der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP), der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, sowie verschiedene Botschafter, Abgeordnete und Vertreter der Religionsgemeinschaften teil. Der Landesjugendchor Brandenburg begleitete die Gedenkstunde in Kooperation mit dem Kammerchor Adoramus aus der polnischen Grenzstadt Slubice musikalisch. Davor legte der Bundespräsident zusammen mit Vertretern von Bundestag, Bundesregierung, Bundesrat und Bundesverfassungsgericht an der zentralen Gedenkstätte, der Neuen Wache in Berlin, Kränze für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft nieder.

Bei einer weiteren Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee warnte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, vor einer schleichenden Gewöhnung an Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus. Es sei eine Verpflichtung gegenüber den Toten zweier Weltkriege und gegenüber den ermordeten Juden in der NS-Zeit, sich nie an solche Zustände zu gewöhnen.

Am Volkstrauertag gedenkt Deutschland der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft. Der Volkstrauertag war auf Anregung des Volksbundes 1952 wieder eingeführt worden. Seine Ursprünge gehen bis in das Jahr 1922 zurück. Der Gedenktag wird jedes Jahr zwei Wochen vor dem ersten Advent begangen.

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sun, 17 Nov 2019 23:01:11 +0100
Markus Dröge blickt dankbar auf Bischofsamt zurück https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/markus-droege-blickt-dankbar-auf-bischofsamt-zurueck.html Der Theologe Markus Dröge blickt mit Dankbarkeit auf seine zehnjährige Zeit als Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zurück. "Ich habe gerne hier gelebt, in einer Stadt, die immer im Fluss ist", sagte Dröge am Tag seiner Verabschiedung als Bischof am Samstag im RBB-Rundfunk. Er sei froh, dass er in der Zeit auch bei vielen Veränderungsprozessen habe dabei sein können.

Verschiedene Ereignisse seien ihm dabei besonders in Erinnerung geblieben, sagte Dröge. Dazu gehöre, dass Flüchtlinge in Berlin von Helfern und Kirchenvertretern dazu bewegt werden konnten, einen Hungerstreik aufzugeben, und dann lange von Kirchengemeinden unterstützt wurden. Er selbst habe sich als Brückenbauer verstanden, der "da sein und zuhören" wollte.

Vom Ende seiner Amtszeit werde er auch das Bild der Bänder mitnehmen, die am vergangenen Mauerfall-Wochenende am Brandenburger Tor zu einem bunten Teppich verknüpft im Wind geweht hätten, sagte der Theologe: "Ein wunderbares Symbol." Dröge will auch im Ruhestand weiter in Berlin bleiben.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 16 Nov 2019 11:55:25 +0100
Spitzen der Bundesrepublik gedenken der Kriegsopfer am Volkstrauertag https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/spitzen-der-bundesrepublik-gedenken-der-kriegsopfer-am-volkstrauertag.html Mit einer Kranzniederlegung in der Neuen Wache in Berlin wird am Sonntag, dem Volkstrauertag, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Repräsentanten der Verfassungsorgane der Bundesrepublik nehmen am Gedenken teil, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Bundeskanzlerin wird von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) vertreten.

Auch Bundestagstags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) und der Präsident des Bundesrates, Dietmar Woidke (SPD), sowie der Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), Wolfgang Schneiderhan, und der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, werden an der Bronzeskulptur "Mutter mit totem Sohn" von Käthe Kollwitz Kränze niederlegen.

Die Neue Wache in Berlin ist seit 1993 die Zentrale Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Am Volkstrauertag gedenkt Deutschland dieser Toten. Der nationale Gedenktag für die Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus findet jeweils zwei Sonntage vor dem ersten Advent statt, in diesem Jahr am 17. November.

Am Mittag findet im Plenarsaal des Bundestages die zentrale Gedenkveranstaltung statt. Bundespräsident Steinmeier wird das Totengedenken sprechen.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 16 Nov 2019 00:31:09 +0100
Bund plant weitere Erhöhung der Förderung für Garnisonkirchturm https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bund-plant-weitere-erhoehung-der-foerderung-fuer-garnisonkirchturm.html Für den Wiederaufbau des Potsdamer Garnisonkirchturms sollen voraussichtlich mehr als 20 Millionen Euro Bundesmittel fließen. Dies geht aus einem Antrag der Bundestagsfraktionen von Union und SPD hervor, der dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt und der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Haushaltsausschuss im Bundestag stand. In der sogenannten Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2020 sollten alle noch offenen Finanzfragen geklärt werden.

Bisher war bekannt, dass die bereits beschlossenen zwölf Millionen Euro Bundesmittel für den rund 40 Millionen Euro teuren Neubau des Kirchturms auf bis zu 18 Millionen Euro aufgestockt werden sollen. Zusätzlich heißt es in dem neuen Antrag vom 12. November, für die Garnisonkirche solle eine Verpflichtungsermächtigung von bis zu 2,25 Millionen Euro wegen Mehrbedarfs ausgebracht werden. Eine solche Verpflichtungsermächtigung gilt für die Folgejahre ab 2021. Die Förderung würde damit auf bis zu 20,25 Millionen Euro steigen.

Die Garnisonkirche wurde 1945 im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und 1968 in der DDR abgerissen. Der Wiederaufbau ist vor allem wegen der Geschichte der preußischen Militärkirche umstritten. Kritiker sehen das Bauwerk als Symbol des preußischen Militarismus und des NS-Regimes. Befürworter betonen vor allem die Bedeutung für das Stadtbild. Die evangelische Kirche will den neuen Garnisonkirchturm für Friedens- und Versöhnungsarbeit nutzen.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 14 Nov 2019 15:06:35 +0100
Was Sie nicht kaufen können: Kirchen auf der Hochzeitsmesse in Berlin https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/was-sie-nicht-kaufen-koennen-kirchen-auf-der-hochzeitsmesse-in-berlin.html Auf der Hochzeitsmesse „HochzeitsWelt“ am Samstag und Sonntag, dem 16./17. November 2019, sind die Kirchen wieder an einem ökumenischen Stand vertreten. Vier Pfarrerinnen und Pfarrer informieren für die evangelische Kirche am Stand und sieben Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Mitarbeiterinnen aus dem neuen „Team Ehevorbereitung“ für die katholische. Es werden Fragen rund um die kirchliche Trauung beantwortet – von Seminarangeboten in der Ehevorbereitung und der Hochzeits-App über die Wahl eines Trauspruches bis hin zum Ablauf des Traugottesdienstes, z.B. auch mit integrierter Taufe.  

Termin: 16./17. November 2019, jeweils 10.00-18.00 Uhr Ort: Station-Berlin, Luckenwalder Str. 4–6, 10963 Berlin, Halle 1 https://www.hochzeitswelt-station.de/

Kontakt: Pfarrerin Michaela Fröhling Referentin für den missionarischen Dienst der EKBO im Berliner Missionswerk m.froehling@bmw.ekbo.de, (030) 243 44-162  

Bettina Schade Referat Ehe und Familie im erzbischöflichen Ordinariat Berlin Bettina.schade@erzbistumberlin.de, (030) 32684-532

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 14 Nov 2019 15:02:04 +0100
Bischof Dröge wünscht sich mehr Gespräche zwischen Ost und West https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bischof-droege-wuenscht-sich-mehr-gespraeche-zwischen-ost-und-west.html Der Berliner Bischof Markus Dröge wünscht sich mehr Gespräche zwischen Ost- und Westdeutschen über ihre Biografien. "Es gibt Faszinierendes in den Lebensgeschichten der Menschen, die zwei Gesellschaftssysteme in einem Leben erlebt haben", sagte Dröge am Mittwochabend in einem Gottesdienst in der Dresdener Frauenkirche zum Abschluss der Synodentagung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der 65-Jährige wird am Samstag als Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) in den Ruhestand verabschiedet.

"Ich habe im Bischofsamt der EKBO, als Westler im Osten, in den vergangenen zehn Jahren viel gelernt", sagte Dröge laut Redemanuskript und fügte hinzu: "Ich habe vor allem auch gelernt, dass wir noch nicht ausreichend aufeinander gehört haben, wir, die im Westen, und wir, die im Osten unseres Landes." Im kommenden Jahr feiere Deutschland 30 Jahre Einheit. Das sei "ein guter Anlass, neue Gelegenheiten zum Gespräch zu schaffen", sagte er.

Die EKD-Synode hatte seit Sonntag in Dresden beraten. Wichtige Themen waren die christliche Friedensethik und die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in Einrichtungen der evangelischen Kirche und der Diakonie. Die nächste EKD-Synodentagung findet vom 8. bis 11. November 2020 in Berlin statt. Dann wollen die Delegierten über die evangelische Kirche im Umbruch beraten. Im Mittelpunkt steht die Frage, auf welche Aufgaben sich Kirche angesichts sinkender Mitgliederzahlen und Einnahmen in den nächsten Jahren konzentrieren soll.

(epd)

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 14 Nov 2019 10:45:46 +0100