www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 23 Jul 2019 14:00:00 +0200 Berlin hisst Regenbogenflaggen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berlin-hisst-regenbogenflaggen.html Berlin (epd). Anlässlich der "Pride Week" hat die Berliner Senatsverwaltung für Antidiskriminierung am Montag die Regenbogenflagge vor ihrem Dienstsitz gehisst. Während der "Pride Week" vom 19. bis 28. Juli sind mehrere Veranstaltungen geplant. Höhepunkt ist am Samstag der Berliner Christopher Street Day (CSD), zu dem die Veranstalter rund eine halbe Million Besucher erwarten.

Damit die Regenbogenfahne an den Dienstgebäuden des Landes Berlin wehen kann, war eine offizielle Genehmigung durch den Innensenat nötig. Normalerweise dürfen an öffentlichen Gebäuden nur hoheitliche Flaggen gezeigt werden. Seit Montag wird das internationale Zeichen der LGBTIQ-Bewegung auch an zahlreichen anderen Berliner Orten gehisst.

In Berlin findet am Samstag der CSD zum 41. Mal statt. An dem Tag werden Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle für ihre Rechte und Antidiskriminierung auf die Straße gehen. Der erste politische Umzug dieser Art in Berlin begann 1979 mit 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Nach Angaben des Veranstalters CSD Berlin waren es im vergangenen Jahr rund 400.000 Besucher.

Am Vorabend des CSD lädt der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte Christen, Juden und Muslime zu einem multireligiösen Gottesdienst in die St. Marienkirche am Alexanderplatz ein. Erwartet werden dazu unter anderem Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sowie die Menschenrechtsaktivistin und Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe Moschee, Seyran Ates. Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass die Evangelische Kirche in Berlin auf dem CSD präsent ist.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) wird zudem am Samstag an einem stillen Gedenken am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen teilnehmen, wie der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) mitteilte. Eingeladen haben dazu der LSVD sowie die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.



Info
Der multireligiöse Gottesdienst zum CSD findet am Freitag, 26. Juli 2019, um 18 Uhr in der St. Marienkirche in der Karl-Liebknecht-Straße 68 in Berlin-Mitte statt.
Das Gedenken für die Opfer des in der NS-Zeit verfolgten Homosexuellen findet am Samstag, 27. Juli 2019, um 11 Uhr am Denkmal in der Ebertstraße, 10557 in Berlin-Tiergarten statt.
Der CSD-Umzug beginnt am Samstag, 27. Juli 2019, um 12.30 Uhr auf dem Kurfürstendamm.

Internet
www.berlin.lsvd.de
https://www.liebetutderseelegut.de/

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 23 Jul 2019 14:00:00 +0200
Wieder Kirchen-Truck auf Berliner CSD https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/wieder-kirchen-truck-auf-berliner-csd.html Berlin (epd). Die evangelische Kirche ist wieder mit einem eigenen Truck beim Berliner Christopher Street Day (CSD) dabei. Auf der Homosexuellenparade am 27. Juli wird sich der 140 Personen fassende Kirchen-Lkw unter dem Slogan "Liebe tut der Seele gut" in den bunten Umzug von Lesben, Schwulen und Transsexuellen einreihen. Schirmherrin ist die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, die zusammen mit weiteren Theologen und Christen auf dem Truck mitfahren wird.

Am Vorabend des CSD lädt der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte zu einem Gottesdienst "in multireligiöser Gastfreundschaft" in die St. Marienkirche am Alexanderplatz ein (18 Uhr). Der Evangelische Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf feiert anlässlich des CSD einen ökumenischen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auf dem Breitscheidplatz.

Es ist bereits das dritte Mal in Folge, dass die Evangelische Kirche in Berlin auf dem CSD präsent ist. Es gehe darum, "gemeinsam mit Lesben, Schwulen, Trans* und Bisexuellen und Queers für die Vielfalt von Lebenswegen und Lebensentwürfen zu engagieren". Das Motto des Trucks - "Liebe tut der Seele gut" - wird in den Farben weiß-gold erstrahlen.

Generalsuperintendentin Trautwein betonte, die evangelische Kirche stehe an der Seite der queeren Community: "Es geht um die Grundrechte aller Menschen und daher gehört unsere Kirche selbstverständlich auf den CSD."

Info
26. Juli 2019, 18 Uhr: Evangelischer Gottesdienst in multireligiöser Gastfreundschaft, St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Str. 8, 10178 Berlin?26. Juli 2019, 20 Uhr: Gottesdienst zum CSD 2019 der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche HuK, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin 27. Juli 2019, ab 12 Uhr: Christopher-Street-Day (CSD) mit dem Truck der Evangelischen Kirche Berlin "Liebe tut der Seele gut", Start: Kurfürstendamm, Ecke Joachimsthaler Str.

Internet
https://liebetutderseelegut.de
www.berlin-evangelisch.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 23 Jul 2019 10:15:00 +0200
Berliner Dom plant Versöhnungsgeste mit Polen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-dom-plant-versoehnungsgeste-mit-polen.html Berlin (epd). 80 Jahre nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges plant der Berliner Dom eine Versöhnungsgeste nach Polen. Am 1. September, dem Tag des deutschen Überfalls, soll in einem Gottesdienst eine Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Domgemeinde und der Warschauer St. Trinitatisgemeinde als "starkes Zeichen für Erinnern und Versöhnen" unterzeichnet werden, wie Domprediger Thomas Müller am Mittwoch in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Vorgesehen sind künftig unter anderem der Austausch von Gemeindegruppen wie Jugendlichen oder Kirchenmusikern sowie gemeinsame Veranstaltungen.

Die Initiative zu der Partnerschaftsvereinbarung ging vom Berliner Dom aus, hieß es weiter. Bereits Mitte März reiste dafür eine Delegation nach Warschau zur St. Trinitatisgemeinde, die der Evangelischen-lutherischen Kirche in Polen angehört. Von Freitag bis Sonntag werden Vertreter der Warschauer Gemeinde in Berlin erwartet, darunter Pfarrer Pjotr Gas von der Warschauer St. Trinitatisgemeinde.

Zu dem Gottesdienst am 1. September werden unter anderem Bischof Markus Dröge sowie hohe Repräsentanten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Polen erwartet. Domprediger Müller sprach von einem wichtigen Zeichen der Versöhnung vor dem Hintergrund der wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte, einem belasteten Verhältnis zwischen beiden Staaten und dem "Auseinanderdriften" der europäischen Staatengemeinschaft.

Internet
www.berlinerdom.de

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ekbo.de Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 17 Jul 2019 13:29:18 +0200
Gedächtniskirchen-Pfarrer kritisiert untätige Behörden https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gedaechtniskirchen-pfarrer-kritisiert-untaetige-behoerden.html Berlin (epd). Missstände auf dem Berliner Breitscheidplatz hat der Pfarrer der dortigen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Martin Germer, beklagt. In der der "Berliner Morgenpost" (Dienstag) forderte er ein schnelles Vorgehen der Behörden gegen Probleme auf dem Platz. Parkplatz und Feuerwehrzufahrt der Kirchengemeinde etwa seien häufig zugeparkt. Zudem vermülle der Platz, seitdem große Überfahrsperren gegen Lastwagen und Autos aufgebaut wurden. Dabei seien Papierkörbe abmontiert und nicht wieder aufgebaut worden.

Die verschiedenen Behörden schöben sich gegenseitig die Verantwortung zu, anstatt die Probleme zu lösen, kritisierte Germer. Die Innenverwaltung des Berliner Senats habe jedoch die Sicherungsmaßnahmen und die daraus folgenden Probleme zu verantworten. Sie solle daher "das Nötige veranlassen" und Maßnahmen auf den Weg bringen. Die Gemeinde werde durch die Probleme in ihrer Arbeit erheblich eingeschränkt. Dem Bericht der Zeitung zufolge wies die Innenverwaltung die Vorwürfe Germers größtenteils zurück.

Bei einem Terroranschlag war am 19. Dezember 2016 ein Lastwagen in die Besuchermenge des Weihnachtsmarktes auf dem Breitscheidplatz gerast. Zwölf Menschen starben, mehr als 70 wurden teilweise schwer verletzt. Seit Ostern dieses Jahres wird der Platz dauerhaft mit großen Barrieren abgesperrt.

Internet
Bericht der "Berliner Morgenpost": http://u.epd.de/19va

Orte
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 16 Jul 2019 15:44:38 +0200
Weitere Bundesmittel für Garnisonkirche in Aussicht https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/weitere-bundesmittel-fuer-garnisonkirche-in-aussicht.html
Bisher waren insgesamt zwölf Millionen Euro Bundesmittel für den neuen Garnisonkirchturm vorgesehen. Davon sind bereits rund vier Millionen Euro ausgegeben worden. Die gesamten Baukosten für den knapp 90 Meter hohen Turm im Potsdamer Stadtzentrum werden derzeit mit rund 40 Millionen Euro veranschlagt. Die Bauarbeiten haben im Herbst 2017 begonnen. Zunächst soll eine Grundvariante ohne Schmuckelemente und Turmaufsatz errichtet werden, weil das Geld für einen vollständigen Wiederaufbau des Turms nicht reicht.

Die Garnisonkirchenstiftung wollte sich nicht zu den möglichen zusätzlichen Bundesmitteln äußern. Die Stiftung habe zur Kenntnis genommen, dass es einen Entwurf des Bundes für den Haushalt 2020 mit einer vorgesehenen Erhöhung der Förderung für die Erstellung des Turmes gebe, sagte der kaufmännische Vorstand Peter Leinemann dem epd am Montag in Potsdam. Vor Ablauf des parlamentarischen Haushaltsverfahrens stehe es der Stiftung jedoch nicht zu, sich dazu zu äußern.

Ursprünglich war geplant, den Turmbau ausschließlich aus Spenden zu finanzieren. Weil nicht genügend Spendengelder eingingen, erklärte sich der Bund zur Gewährung öffentlicher Mittel bereit. Von der evangelischen Kirche kommen fünf Millionen Euro Kredite. Der Wiederaufbau ist unter anderem in Potsdam und auch innerhalb der evangelischen Kirche weiter umstritten. Im Mittelpunkt der Kritik steht die Geschichte der Garnisonkirche als preußische Militärkirche und ihre Nutzung zur NS-Inszenierung der Reichstagseröffnung im März 1933.

Der Barockbau wurde im Zweiten Weltkrieg im April 1945 bei einem alliierten Luftangriff auf den Potsdamer Hauptbahnhof weitgehend zerstört und 1968 in der DDR abgerissen. Die Befürworter des Wiederaufbaus argumentieren vor allem mit der Bedeutung des Bauwerks für das Stadtbild und einer Wiedergutmachung für den Abriss in der DDR.

Internet
www.kulturstaatsministerin.de
www.garnisonkirche-potsdam.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 16 Jul 2019 12:41:29 +0200
Berliner Gedächtniskirche läutet Glocken gegen rechte Demo https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-gedaechtniskirche-laeutet-glocken-gegen-rechte-demo.html Berlin (epd). Aus Protest gegen eine "Demonstration für deutsche Kultur in Deutschland" auf dem Berliner Breitscheidplatz hat die Gemeinde der angrenzenden Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Sonntag minutenlang die Glocken erklingen lassen. Der mit rechten Verschwörungstheorien bekanntgewordene "Volkslehrer" hatte zu der Veranstaltung mit einem Bild der Kirche im Vorkriegszustand aufgerufen. Man verwahre sich ausdrücklich gegen die Verwendung eines Bildes der Kirche in einem rechtsnationalen Zusammenhang, erklärten Gemeindepfarrer Martin Germer, der Gemeindekirchenrat und Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein als Vertreterin des Kuratorium der Stiftung der Gemeinde.

Nach Angaben der Polizei versammelten sich etwa 100 Teilnehmer bei der rechten Demo. Ebenso viele kamen demnach zur Protestveranstaltung, zu der die evangelische Kirchengemeinde aufgerufen hatte. Bis zum Nachmittag verliefen die Veranstaltungen störungsfrei, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Parallel zu der nach Worten der Gemeinde "offensichtlich rechtsextremistischen" Veranstaltung hielt die Gemeinde nach dem Geläut auf dem Breitscheidplatz das Versöhnungsgebet von Coventry ab. Entstanden ist es nach der Zerstörung der Kathedrale von Coventry im Zweiten Weltkrieg. Die Versöhnungsbotschaft verbindet heute viele christliche Gemeinden in der sogenannten Nagelkreuz-Gemeinschaft, zu der auch die Gemeinde der im Krieg weitgehend zerstörten Berliner Gedächtniskirche gehört.

Der selbst ernannte "Volkslehrer" Nikolai N. wettert auf seinem YouTube-Kanal gegen Politiker, verbreitet Verschwörungstheorien und relativiert den Holocaust. Der Grundschullehrer unterrichtete an der Vineta-Grundschule in Berlin-Wedding und wurde Anfang Januar 2018 zunächst freigestellt, nachdem seine Aktivitäten bekannt wurden. Im April 2018 wurde ihm schließlich fristlos gekündigt. Mit einer dagegen gerichteten Klage scheiterte er Anfang des Jahres.

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Rechtspopulismus Startseite presse.ekbo.de Mon, 15 Jul 2019 12:53:13 +0200
Schinkel-Kirche am Berliner Schloss kann wieder öffnen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/schinkel-kirche-am-berliner-schloss-kann-wieder-oeffnen.html Berlin (epd). Die schwer beschädigte Friedrichswerdersche Kirche nahe dem Berliner Schlossplatz soll wieder öffnen. Sieben Jahre nach Schließung wegen Baufälligkeit sollen die Sanierungsarbeiten in dem von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) entworfenen Bau noch in diesem Jahr beendet werden. "Im wesentlichen sind wir mit den Arbeiten durch", sagte der Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde in der Friedrichstadt, Stephan Frielinghaus, in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Noch vor einem Jahr war von Seiten der Senatskulturverwaltung von dauerhaften Schäden die Rede.

Derzeit liefen mit verschiedenen Interessenten bereits Gespräche über eine weitere Nutzung, sagte Frielinghaus. Den ersten Zugriff habe dabei die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), die noch einen bis 2023 gültigen Pachtvertrag mit der Kirchengemeinde hat. Auch die Kirchengemeinde selbst überlege, vorübergehend ihre Gottesdienste dorthin zu verlegen. Grund sind Umbauarbeiten in der Französischen Friedrichstadtkirche im kommenden Jahr, sagte Frielinghaus.

Nach jahrelanger aufwendiger Sanierung wurden in der Schinkel-Kirche von 2001 bis 2012 als Außenstelle der Alten Nationalgalerie Skulpturen des Berliner Klassizismus präsentiert. Neubauten in unmittelbarer Nähe führten aber zu so tiefen Rissen vom Boden über das Mauerwerk bis in das Gewölbe, dass die Kirche 2012 geschlossen werden musste. Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hatte den Umgang mit der Friedrichswerderschen Kirche als abschreckendes Beispiel für einen nicht funktionierenden Denkmalschutz bezeichnet.

Frielinghaus zufolge wird zur Zeit in der Kirche noch am Fußboden, an der Eingangstür und an den "aus dem Lot geratenen" Fensterrahmen gearbeitet. Er hoffe mit einem Abschluss der Bautätigkeit bis spätestens Herbst dieses Jahres: "Wir können die Schäden nicht rückgängig machen. Aber alle sind sich einig: die Kirche ist standfest und sicher." Die Kosten zur Behebung der Schäden seien durch den verursachenden Bauträger getragen worden.

Die Friedrichswerdersche Kirche wurde von 1824 bis 1830 erbaut. Zunächst in klassizistischer Ausführung geplant, beugte sich Schinkel den Wünschen des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, der ein Gotteshaus in "altdeutschem", also gotischem Stil vorzog. In den Proportionen des Gebäudes sei sich der Architekt jedoch seiner Absicht, "die Gotik durch die Antike zu läutern", treu geblieben, schreibt die SPK. Als Vorbild des einschiffigen Kirchenbaus dienten Schinkel die Kapellen englischer Colleges. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, wurde die Friedrichswerdersche Kirche anschließend zunächst nur notdürftig gesichert. Der Backsteinbau ist heute das einzige öffentliche Gebäude Schinkels, das innen wie außen weitgehend originalgetreu erhalten ist.


Internet
www.evkg-friedrichstadt.de/

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 11 Jul 2019 11:55:09 +0200
Woidke bei Verabschiedung von Cottbusser Superintendentin Menzel https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/woidke-bei-verabschiedung-von-cottbusser-superintendentin-menzel.html
Neuer Superintendent von Cottbus wird ab September Pfarrer Georg Thimme aus Werder bei Potsdam. Der Theologe stammt aus Berlin-Lichterfelde, hat in Bethel, Marburg und Berlin studiert und war danach zunächst zwei Jahre lang persönlicher Referent des damaligen Cottbusser Generalsuperintendenten Rolf Wischnath. Anschließend absolvierte er sein Vikariat in Cottbus und leitete dort die Studierendengemeinde der Universität. Es folgten Pfarrstellen unter anderem in Haidemühl, Proschim und Welzow im Lausitzer Braunkohlerevier. Seit 2010 ist Georg Thimme geschäftsführender Pfarrer der Heilig-Geist-Gemeinde in Werder und hat dort auch das Aktionsbündnis "Weltoffenes Werder" mitbegründet.

Info
Der Gottesdienst zur Verabschiedung von Ulrike Menzel beginnt am Sonntag, dem 7. Juli, um 15 Uhr in der Oberkirche St. Nikolai in Cottbus.

Internet
www.evkirchenkreis-cottbus.de

Orte
Oberkirche St. Nikolai, Oberkirchplatz 12, 03046 Cottbus

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Fri, 05 Jul 2019 12:54:54 +0200
Berliner Stadtmissionschef befürwortet EKD-Seenotrettung https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-stadtmissionschef-befuerwortet-ekd-seenotrettung.html
Die Idee, dass die EKD und ihre Gliedkirchen ein Schiff in das Mittelmeer entsenden sollen, wurde auf dem Evangelischen Kirchentag Mitte Juni in Dortmund öffentlich gemacht. Lenz argumentiert, Menschen müssten selbstverständlich vor dem Tod gerettet werden. In Europa gebe es aber keinen anständigen Umgang mit Flucht und Migration, was zu hundertfachem Ertrinken auf dem Mittelmeer führe.

Auch gegen den Widerstand der "Menschenfeinde" müssen Lenz zufolge gerechtere Haltungen und Strukturen sowie sichere Fluchtwege gefunden werden. Die Entsendung eines Schiffes auf das Mittelmeer sei dabei ein Zeichen der Humanität und mache "Menschen Mut, die sich um Geflüchtete oder andere Menschen in Not kümmern", betonte Lenz. Vor allem aber solle das Schiff Leben retten. Die Kirche habe so die Chance, "unser Miteinander nach ethischen Grundregeln zu gestalten".

Internet
Beitrag auf die-kirche.de: http://u.epd.de/19k4
Link zur Petition, gestartet auf Kirchentag: https://www.change.org/schiff/

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 04 Jul 2019 13:48:54 +0200
74 Prozent der Diakonie-Unternehmen bilden aus https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/74-prozent-der-diakonie-unternehmen-bilden-aus.html
Diakonische Unternehmen trügen so als verlässlicher Pfeiler der Ausbildung in Deutschland zur niedrigsten Jugendarbeitslosigkeitsquote in Europa bei, hieß es weiter. Sie engagierten sich dabei am häufigsten in der Ausbildung von gesundheits- und pflegerischen Berufen (68 Prozent) gefolgt von sozial- und heilpädagogischen (23 Prozent) sowie kaufmännischen (vier Prozent), gewerblichen und handwerklichen (drei Prozent) Berufen.

Die Berufsausbildung stehe durch demografischen Wandel, Digitalisierung und wachsende Studierendenzahlen vor großen Herausforderungen, sagte der VdDD-Vorstandsvorsitzende Christian Dopheide. Für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2019 gebe es deutschlandweit noch freie Plätze, auf die sich Interessenten ab sofort bewerben können. Ein Blick auf das Online-Karriereportal der Diakonie Deutschland zu Berufsmöglichkeiten könne bei der Auswahl helfen.

Internet
https://karriere.diakonie.de
www.v3d.de
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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 04 Jul 2019 10:26:49 +0200