www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 21 May 2019 13:22:31 +0200 Multireligiöser Gottesdienst vor Friedenslauf https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/multireligioeser-gottesdienst-vor-friedenslauf.html
Gestaltet wurde die Feier unter anderem von Vertretern des "House of One", Imam Kadir Sanci, Rabinerin Esther Hirsch und Pfarrer Gregor Hohberg. Beteiligt waren zudem Schüler der Evangelischen Schule in Berlin-Mitte. Bei der Feier für Vielfalt und Verständigung sollten auch Riten der jeweils anderen Religion vermittelt werden, wie es weiter hieß.  

Der multireligiöse Gottesdienst setze ein "deutliches Zeichen für mehr Toleranz und Verständigung", hatte der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung, Frank Olie, im Vorfeld betont. Der Imam des "House of One", Osman Örs, sagte, den "Geist des respektvollen Miteinanders gilt es zu wahren und zu leben".

Beim 14. Berliner Friedenslauf am Mittwoch werden rund 4.500 Schüler aus Berlin und Brandenburg erwartet. Veranstalter sind das Forum Ziviler Friedensdienst, die Evangelische Schulstiftung und der Berliner Firmenlauf. Mit dem Friedenslauf soll den Angaben zufolge ein Zeichen für Solidarität mit geflüchteten Menschen und gewaltfreie Friedenspolitik gesetzt werden.

Jede Läuferin und jeder Läufer sucht sich zudem eine Spenderin oder einen Spender und vereinbart einen festen Betrag für jede gelaufene Runde. Das Geld ist in diesem Jahr für ein Friedensprojekt in Israel und Palästina bestimmt, "denn es gibt auf beiden Seiten Menschen und Gruppen, die sich für ein Ende von Hass und Gewalt einsetzen", betonten die Veranstalter. Zudem fördert die Evangelische Schulstiftung mit den erlaufenen Spenden das "House of One", ein von den drei Religionsgemeinschaften der Juden, Christen und Muslime gemeinsam geplantes Bet- und Lehrhaus im Zentrum Berlins.

Die 1,9 Kilometer lange Strecke führt am Brandenburger Tor vorbei und durch den Tiergarten. Im vergangenen Jahr erbrachte der Friedenslauf rund 40.000 Euro, wovon ein Friedensprojekt im Libanon unterstützt wurde.

Info
Der Friedenslauf startet am Mittwoch, 22. Mai 2019, um 10.30 Uhr mit einem Bühnenprogramm vor dem Sowjetischen Ehrendenkmal auf der Straße des 17. Juni. Die Läuferinnen und Läufer starten um 11.00 Uhr.

Internet
www.house-of-one.org
www.schulstiftung-ekbo.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 21 May 2019 13:22:31 +0200
Open-Air-Gottesdienste und Konzerte zu Himmelfahrt https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/open-air-gottesdienste-und-konzerte-zu-himmelfahrt.html Berlin (epd). Zu Christi Himmelfahrt (30. Mai) laden die evangelischen Kirchen in Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz wieder zu zahlreichen Open-Air-Gottesdiensten und Konzerten ein. So gibt es auf dem ehemaligen Mauerstreifen Rudow-Schönefeld- Großziethen einen Gottesdienst anlässlich 30 Jahre Mauerfall, wie die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) am Montag ankündigte. Weitere Freiluftgottesdienst finden unter anderem am Zeesener See mit anschließendem Strand-Picknick (Landkreis Dahme-Spreewald), vor der Gustav-Adolf-Kirche in Berlin zusammen mit der Nachbargemeinde aus Charlottenburg-Nord und der Presbyterian Church of Ghana Berlin oder vor dem Rathaus in Putlitz (Prignitz) sowie der Schlossruine Bornsdorf bei Luckau (Landkreis Dahme-Spreewald) statt.

In der Kirche St. Nikolai in Jüterbog wird ein Gottesdienst mit Aufzug der historischen Christusfigur in die Kirchendecke, ein Brauch aus dem Mittelalter, gefeiert. In der Kirche von Stavenow (Prignitz) gibt es einen Gottesdienst mit Fahrradsternfahrt. Der Berliner Propst und designierte Bischof Christian Stäblein predigt in der St. Matthäuskirche am Berliner Kulturforum. Die Liturgie gestalten Pfarrer Hannes Langbein und Dietrich Sagert vom Zentrum für evangelische Gottesdienst- und Predigtkultur.

Im Dom St. Marien in Havelberg lädt der Tenor Björn Casapietra zu einem Abend mit den "schönsten Himmelsliedern". Die Kantorei und der Elternchor der Kirchengemeinde Heiligensee führt auf der Gemeindewiese Waldkirche Heiligensee die gesamte "Missa for you(th)" des Komponisten Tjark Baumann auf.

Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen 40 Tage nach Ostern Christi Himmelfahrt. Das Fest erinnert daran, dass Jesus nach der Apostelgeschichte im Neuen Testament vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgehoben wurde.


Internet
Weitere Gottesdienst- und Konzerttermine: http://u.epd.de/18fp

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 21 May 2019 10:42:52 +0200
Historisches Klostergebäude für 2,5 Millionen Euro saniert https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/historisches-klostergebaeude-fuer-25-millionen-euro-saniert.html Kloster Lehnin (epd). Das Elisabethhaus des früheren Zisterzienserklosters Lehnin in Brandenburg ist für rund 2,5 Millionen Euro saniert worden. Das Bauwerk des diakonischen Sozialunternehmens Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin wurde nach Abschluss der rund vierzehnmonatigen Arbeiten am Montag als Tagungs- und Fortbildungsstätte neu eröffnet. Bei der Feier hielt der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, eine Andacht, sagte eine Sprecherin der Landeskirche dem Evangelischen Pressedienst epd.

Von den erweiterten Nutzungsmöglichkeiten des Hauses werde die ganze Region profitieren, erklärte Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD). Das Ministerium hat die Sanierung mit rund 1,4 Millionen Euro EU-Mitteln gefördert. Weitere Fördermittel kamen vom Wissenschaftsministerium und vom Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Mit der Sanierung des Elisabethhauses nehme das Zentrum Kloster Lehnin weiter Form an, hieß es im Ministerium. Das Elisabethhaus entstand aus der baulichen Zusammenfassung mehrerer Wirtschaftsgebäude des Klosters. Für Veranstaltungen und Tagungen stehen dort ein Festsaal, zwei Seminarräume sowie 16 Gästezimmer mit 29 Betten zur Verfügung. Im Zuge der Sanierung wurden unter anderem Feuchtigkeitsschäden behoben.

Das Elisabethhaus ist den Angaben zufolge seit mehr als 600 Jahren das prägende Gebäude des heute Amtshof genannten früheren Wirtschaftshofes des Zisterzienserklosters Lehnin. Ursprünglich bestand es aus zwei gotischen Backsteingebäuden, die ab dem späten 13. Jahrhundert als Stallanlagen, Scheunen und Remisen errichtet wurden. In den folgenden Jahrhunderten wurde es entsprechend den wirtschaftlichen Notwendigkeiten immer wieder überformt und an die jeweiligen Nutzungsanforderungen angepasst.

Nach der Säkularisierung des Klosters Lehnin 1542 im Zuge der Reformation wurde die historische Anlage kurfürstliche und später königliche Domäne. Ab 1913 wurde sie für das evangelische Diakonissenmutterhaus Luise-Henrietten-Stift umgebaut.

Das Diakonieunternehmen Evangelisches Diakonissenhaus Berlin-Teltow-Lehnin hat 2004 die Trägerschaft des Klosters von der Landeskirche übernommen. Bis 2013 nutzte eine evangelische Ausbildungsstätte für Pflegeberufe das Gebäude als Internat für Pflegeschülerinnen und -schüler sowie für Teile des Unterrichts.

Internet
www.diakonissenhaus.de
www.ekbo.de
www.mlul.brandenburg.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 20 May 2019 15:48:43 +0200
Zehntausende demonstrieren bundesweit für solidarisches Europa https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/zehntausende-demonstrieren-bundesweit-fuer-solidarisches-europa.html Frankfurt a.M./Hamburg (epd). Eine Woche vor der Europawahl sind in ganz Deutschland am Sonntag Zehntausende Menschen gegen Rechtspopulismus und für ein soziales Europa auf die Straße gegangen. Aufgerufen hatte das Bündnis "Ein Europa für alle - Deine Stimme gegen Nationalismus". Auf Plakaten und Transparenten verliehen die Demonstranten ihren Forderungen Nachdruck, bei der Europawahl das Feld nicht den Populisten und Rechtextremisten zu überlassen. Die größte Kundgebung fand den Angaben zufolge in Köln mit 45.000 Teilnehmern statt. Bundesweit waren laut Veranstaltern über 150.000 Menschen auf der Straße.

Das europaweite Bündnis hatte zu rund 50 Veranstaltungen in 13 Ländern der EU aufgerufen, darunter Polen, Bulgarien, Schweden, Dänemark, Frankreich, die Niederlande und Spanien. In Deutschland gab es Demonstrationen neben Köln in Berlin, Hamburg, Leipzig, Frankfurt, Stuttgart und München. Der Protest wurde unterstützt von zahlreichen Organisationen, darunter den Gewerkschaften, dem Paritätischen Gesamtverband, Attac, den NaturFreunden Deutschlands, Pro Asyl und kirchlichen Hilfswerken.

In Köln zählten die Veranstalter rund 45.000 Teilnehmer, die Polizei sprach von bis zu 30.000. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) appellierte, sich an der EU-Wahl zu beteiligen. An einem Bühnenprogramm beteiligten sich Kölner Bands wie die Höhner, Brings und BAP mit Sänger Wolfgang Niedecken.

In Berlin gingen bei strahlendem Sonnenschein mehrere Tausend Menschen gegen Rechtspopulismus und für ein soziales Europa auf die Straße. Laut Veranstalterangaben zogen rund 20.000 Menschen vom Alexanderplatz zur Siegessäule am Großen Stern, die Polizei zählte etwa die Hälfte, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte.

Auf der Abschlusskundgebung vor der Siegessäule warnte der Berliner evangelische Bischof Markus Dröge vor einem Erstarken der Populisten im neuen Europaparlament. Dagegen müssten die Bürger ein Zeichen setzen und wählen gehen. Europa sei nicht perfekt, es gebe viel zu ändern. Dies müsse aber weiter im Geist der Partnerschaft, der Völkerverständigung und der Versöhnung erfolgen. Populisten spielten dagegen "mit dem Feuer völkischer Ideologien und nationalem Egoismus", um das Friedensprojekt Europa von innen heraus zu schwächen, so Dröge.  

Auch Christoph Bautz von Campact rief dazu auf, zur Wahl zu gehen. Zugleich forderte er vom neuen Parlament in Straßburg ein sozialeres Europa mit europäischem Mindestlohn und Grundeinkommen. Zudem müsse der Kampf gegen die Klimakrise auf EU-Ebene angegangen und die EU-Landwirtschaftspolitik endlich ökologisch ausgerichtet werden. Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl, betonte, am Beispiel der Flüchtlingspolitik zeige sich, wie zivilisatorische Standards in der EU eingerissen würden.

Bei der Großdemonstration am Sonntag in München kamen nach Veranstalterangaben am frühen Nachmittag etwa 20.000 Demonstrierende zusammen. Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, forderte gute Arbeitsbedingungen statt eines Dumping-Wettbewerbs in ganz Europa. Auf dem Münchner Odeonsplatz rief Jena nach Angaben des Gewerkschaftsbundes dazu auf, die Europäische Union als "Vorbild für eine faire Globalisierung" aufzustellen.

In Hamburg folgten am Sonntag mehrere Tausend Menschen dem Aufruf des Bündnisses. Nach Angaben der Polizei hatten sich rund 12.000 Menschen am Mittag auf dem Rathausmarkt versammelt, um durch die Innenstadt zu ziehen. Auch in anderen deutschen Städten fanden Demonstrationen gegen einen Rechtsruck im Europaparlament statt. In Leipzig versammelten sich laut Veranstalter rund 10.000 Menschen, in Stuttgart kamen auf dem Arnulf-Klett-Platz 12.000 Menschen zusammen.

Internet
www.ein-europa-fuer-alle.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 20 May 2019 12:16:50 +0200
"Allianz für Weltoffenheit" ruft zur Stimmabgabe bei Europawahl auf https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/allianz-fuer-weltoffenheit-ruft-zur-stimmabgabe-bei-europawahl-auf.html Berlin (epd). Das gesellschaftliche Bündnis "Allianz für Weltoffenheit" hat alle deutschen Bürger dazu aufgerufen, bei der Europawahl am 26. Mai ihre Stimme abzugeben. Die Wähler sollten mit ihrer Stimme "die demokratischen und proeuropäischen Parteien" im Europäischen Parlament stärken, heißt es in dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Wahlaufruf. "Es kommt auf unsere Stimmen an, wenn wir in einem demokratischen Europa leben wollen, das sich als Wertegemeinschaft versteht und entschieden für die Menschenwürde, für Freiheit und Gleichheit, für Rechtsstaatlichkeit, Teilhabe und für die Wahrung der Menschenrechte eintritt", heißt es darin weiter.

Neben gesellschaftlichen, sportlichen und sozialen Organisationen beteiligen sich auch religiöse Vereinigungen, wie die beiden christlichen Kirchen, der Zentralrat der Juden und der Koordinationsrat der Muslime, an dem Wahlaufruf. "Die diesjährige Europawahl muss ein Zeichen gegen Nationalismus und für ein vereintes und weltoffenes Europa werden", sagte der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, anlässlich der Veröffentlichung. In Zeiten von nationalen Egoismen, von Abschottung und Abgrenzung liege in der europäischen Idee eine starke Antwort auf Populismus und Extremismus, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm.

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, wandte sich auch gegen Abschottung und gegen nationalistische Forderungen, Landesgrenzen zu schließen. "Nur gemeinsam können wir die großen Umbrüche unserer Zeit - wie Globalisierung, Migration, Digitalisierung und Klimawandel - erfolgreich bewältigen", sagte Hoffmann. Dafür brauche man ein soziales Europa, das die Menschen schütze. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer betonte, Europa sichere seit sieben Jahrzehnten Frieden und Freiheit, wirtschaftliche Stabilität und soziale Sicherheit.

Zur "Allianz für Weltoffenheit", die im Februar 2016 ins Leben gerufen wurde, gehören die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Deutsche Bischofskonferenz, der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Zentralrat der Juden in Deutschland, der Deutsche Kulturrat, der Koordinationsrat der Muslime, der Deutsche Naturschutzring sowie der Deutsche Olympische Sportbund.

Internet
Aufruf der "Allianz für Weltoffenheit": http://u.epd.de/18d5
Pressemitteilung: http://u.epd.de/18d6

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 16 May 2019 13:00:20 +0200
Gottesdienst für Christen, Juden und Muslime https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gottesdienst-fuer-christen-juden-und-muslime.html (epd). Das interreligiöse Berliner "House of One" und die Evangelische Schulstiftung laden am Dienstag (21. Mai) zu einem multireligiösen Gottesdienst für Christen, Juden und Muslime in die St. Marienkirche am Alexanderplatz ein. Damit solle "ein deutliches Zeichen für mehr Toleranz und Verständigung" gesetzt werden, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Schulstiftung in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Frank Olie, am Mittwoch in Berlin. Gestaltet wird die Feier von Imam Kadir Sanci, Rabbiner Andreas Nachama und Pfarrer Gregor Hohberg sowie von Schülern.

Berlin gelte als vielfältig und tolerant: "Aber eine offene und wertschätzende Haltung setzt Begegnung und Verständigung voraus", heißt es in der Einladung. Der Gottesdienst findet traditionell einen Tag vor dem Berliner Friedenslauf statt.

Beim 14. Berliner Friedenslauf werden den Angaben zufolge rund 4.500 Schüler aus Berlin und Brandenburg erwartet. Dabei sucht sich jeder Läufer einen Spender und vereinbart mit ihm einen festen Betrag für jede gelaufene Runde. Die 1,9 Kilometer lange Strecke führt am Brandenburger Tor vorbei und durch den Tiergarten.

Im vergangenen Jahr trugen die Läufer den Angaben zufolge rund 40.000 Euro zusammen. Davon wurde ein Friedensprojekt im Libanon unterstützt. In diesem Jahr werden die Läufer Friedensprojekte in Israel und Palästina unterstützen, hieß es. Zudem fördere die Evangelische Schulstiftung mit den erlaufenen Spenden das "House of One", ein von Juden, Christen und Muslimen gemeinsam geplantes Bet- und Lehrhaus im Herzen Berlins.

Info
Der Gottesdienst beginnt am Dienstag, dem 21. Mai um 10.30 Uhr in der St. Marienkirche.
Der Friedenslauf startet am Mittwoch, dem 22. Mai 2019, um 10:30 Uhr mit einem Bühnenprogramm vor dem Sowjetischen Ehrendenkmal auf der Straße des 17. Juni.

Internet
www.house-of-one.org
www.schulstiftung-ekbo.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 16 May 2019 12:53:04 +0200
Diakonie fordert Hilfe von Senat nach Gerichtsurteil https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/diakonie-fordert-hilfe-von-senat-nach-gerichtsurteil.html
Als Konsequenz aus dem höchstrichterlichen Urteil müssen laut Diakonie in die bisher mit drei Erziehern besetzten Wohngruppen jeweils zwei zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden. Die für diese "Lebensgemeinschaften" intensive Bindungsarbeit sei durch die neuen Anforderungen aber nicht mehr möglich. Betroffen seien rund 50 dieser speziellen Wohngruppen in Berlin mit insgesamt 300 Kindern und Jugendlichen. Sie fänden dort "in familienähnlichen Strukturen ein Zuhause auf Zeit", hieß es.  

Im seit sieben Jahren dauernden Streit zwischen Sozialträger und Berliner Gewerbeaufsicht zur Anwendbarkeit des Arbeitszeitgesetzes hatte das Bundesverwaltungsgericht am 8. Mai in einer Revisionsverhandlung ein entsprechendes Urteil gefällt.  (BVerwG 8 C 3.18). Laut Gericht betreibt der Kläger als Trägerin der Kinder- und Jugendhilfe unter anderem Wohngruppen, in denen regelmäßig jeweils sechs Kinder und Jugendliche von drei Erziehern betreut werden. Einer der Erzieher wohnt den Angaben zufolge jeweils für zwei bis sieben Tage durchgehend in der Wohngruppe. Der zweite Erzieher hat tagsüber Dienst und der dritte Erzieher hat frei.

Die hierbei entstehenden bewusst langen Anwesenheitszeiten von mehreren Tagen verstießen aus Sicht des Landesamtes für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) gegen die Höchstzeiten des Arbeitszeitgesetzes, teilte die Diakonie weiter mit. Aus Sicht der Diakonie profitierten diese Lebensgemeinschaften bisher von einer Ausnahmenorm des Arbeitszeitgesetzes. Sie besage, dass in Beschäftigungsverhältnissen, in denen man Freizeit und Arbeit nicht trennen kann, das Arbeitszeitgesetz nicht gilt. Das Bundesverwaltungsgericht verneinte diese Rechtsauslegung. Das vom Kläger praktizierte Modell der Wohngruppen mit Erziehern sei nicht vergleichbar mit dem Zusammenleben in einer häuslichen Gemeinschaft, wie es die Ausnahmevorschrift im Gesetz vorschreibe, teilte das Gericht mit.  

Das Land Berlin hatte den Träger aufgefordert, die Dienstpläne der Erzieher im Einklang mit den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes auszugestalten. Dagegen hatte der Träger zunächst Widerspruch eingelegt und später durch alle Instanzen - letztlich erfolglos - geklagt.

Internet
Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 8. Mai 2019: https://www.bverwg.de/de/pm/2019/33

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 13 May 2019 15:51:13 +0200
Kirchen und Politik bekennen Schuld für Unrecht an Heimkindern https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kirchen-und-politik-bekennen-schuld-fuer-unrecht-an-heimkindern.html
Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, bat in Namen der evangelischen Kirche und der Diakonie die Betroffenen für das erlittene Leid und Unrecht um Verzeihung. "Wir haben damit Schuld auf uns geladen", sagte Dröge. Auch Berlins katholischer Erzbischof Heiner Koch entschuldigte sich im Namen der Kirche. Auf der Veranstaltung unter dem Motto "Zeit, über das Leid zu sprechen" schilderten Betroffene ihre persönlichen Erfahrungen in den Heimen. Ein Großteil der Einrichtungen war den Angaben zufolge in kirchlicher Trägerschaft.

Konkret geht es um Hunderttausende Menschen, die in der Bundesrepublik von 1949 bis 1975 beziehungsweise in der DDR bis 1990 in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie untergebracht waren. In den Heimen wurde den Kindern und Jugendlichen den Angaben zufolge oft systematisch Leid und Unrecht angetan. Unter anderem wurden an ihnen Medikamententests verübt oder sie wurden zu Arbeitseinsätzen gezwungen, wie es hieß.

Viele von ihnen wurden in den Heimen Opfer von körperlicher und psychischer Gewalt sowie sexuellem Missbrauch, wie es weiter hieß. Zahlreiche Betroffene hätten später keine angemessenen Bildungs- und Ausbildungswege aufnehmen können. Viele Heimkinder würden noch heute an den Folgen des verübten Unrechts leiden.   

Anfang 2017 war von Bund, Ländern und Kirchen die Stiftung Anerkennung und Hilfe gegründet worden. Betroffene können über die Stiftung eine pauschale Entschädigung in Höhe von 9.000 Euro sowie Rentenersatzleistungen von bis zu 5.000 Euro erhalten. Anträge dafür werden noch bis 31. Dezember 2020 angenommen. Vertreter von Bund, Ländern und Kirchen warben am Montag dafür, die verlängerte Antragsfrist unter den Betroffenen bekannter zu machen.

Info
Das Infotelefon der Stiftung Annerkennung und Hilfe ist montags bis donnerstags von 8 bis 20 Uhr konstenfrei erreichbar unter: 0800 221 2218

Internet
http://www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 13 May 2019 15:48:57 +0200
60 Jahre Grundsteinlegung der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/60-jahre-grundsteinlegung-der-kaiser-wilhelm-gedaechtniskirche.html Berlin (epd). Die Gemeinde der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erinnert am Donnerstag an die Grundsteinlegung des Eiermann-Neubaus vor 60 Jahren. Der Grundstein für das Ensemble am Breitscheidplatz in der West-Berliner City war am 9. Mai 1959 im Beisein des damaligen Bischofs Otto Dibelius (1880-1967) und von Prinz Louis Ferdinand von Preußen (1907-1994) gelegt worden. Die Gemeinde wird nach Angaben von Pfarrer Martin Germer in den Mittags- und Abendachten an das Ereignis erinnern.

Bis 1961 entstanden nach Plänen des Architekten Egon Eiermann (1904-1970) das achteckige Kirchengebäude und der sechseckige neue Glockenturm mit ihren markanten blauen Glasbausteinen in den wabenförmigen Betonwänden. Bis 1963 folgten die Kapelle und das Foyergebäude im gleichen Stil. Damit entstand auf dem Breitscheidplatz ein in seiner Art völlig neues Ensemble von Kirchenbauten.

Der Grundsteinlegung waren mehrjährige Debatten um den Standort der neuen Kirche und um die politisch zunächst nicht gewollte und von Eiermann nicht vorgesehene Erhaltung der alten Turmruine vorangegangen. Der 71 Meter hohe "Hohle Zahn" war vom Vorgängerbau, der 1895 eingeweiht und im November 1943 bei einem Bombenangriff zerstört wurde, übrig geblieben. Der Turm sollte als Mahnmal gegen den Krieg erhalten werden, was schließlich von Eiermann widerstrebend akzeptiert wurde.

Mit ihren von dem französischen Glaskünstler Gabriel Loire geschaffenen blau leuchtenden Glaswänden entwickelte sich die neue Kirche laut Gemeindepfarrer Germer schnell zu einem Besuchermagneten und mit dem "Hohlen Zahn" als zentralem Blickpunkt zu einem Wahrzeichen Berlins und Mahnmal für Frieden und Versöhnung. Jährlich besichtigen 1,3 Millionen Menschen die Gedächtniskirche, die als Denkmal von nationaler Bedeutung gilt. Neben der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kathedrale von Coventry gilt laut dem Kunsthistoriker Kai Kappel die Berliner Gedächtniskirche zudem als die "weltweit wichtigste Symbolruine".

Nach 60 Jahren brauchen Germer zufolge der schon seit Jahren eingerüstete Glockenturm und in einigen Jahren auch das Kirchengebäude eine Grundsanierung der Fassaden. Die filigrane Betonkonstruktion weise zahlreiche Risse und Abplatzungen auf. Anders als bei früheren Betonsanierungen müssten erstmalig auch die jeweils 5.000 Beton-Glas-Elemente, denen beide Gebäude ihre Leuchtwirkung verdanken, ausgebaut und in der Werkstatt überarbeitet werden, sagte Germer. Die Gesamtkosten werden mit etwa 30 Millionen Euro veranschlagt.

Zwischen 2010 und 2015 wurden bereits die Fassade des Alten Turms und von 2015 bis 2017 die Kapelle saniert. Die aktuell durchgeführten Arbeiten zur Sanierung des Kirchenpodiums sind etwa zur Hälfte abgeschlossen, hieß es weiter. Im Innern des Alten Turms soll künftig ein Aufstieg zu Aussichtspunkten mit Blick über die Stadt möglich sein. Zudem plant die Gemeinde im Foyergebäude eine Art Museumscafé.


Internet
www.gedaechtniskirche-berlin.de

Orte
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 09 May 2019 11:24:57 +0200
Diakonie ehrt Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/diakonie-ehrt-widerstandskaempfer-dietrich-bonhoeffer.html
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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Thu, 09 May 2019 11:23:09 +0200