www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sat, 17 Apr 2021 10:46:01 +0200 Bedford-Strohm: Corona-Gedenken ist "öffentliche Seelsorge" https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bedford-strohm-corona-gedenken-ist-oeffentliche-seelsorge.html
Gerade jetzt sei es sehr wichtig, dass der Tod von Menschen in der Corona-Pandemie auch ein öffentliches Thema ist, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen Gedenkakt dazu ausrichtet und vorher in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein Gottesdienst gefeiert wird. Fast 80.000 Menschen seien an Corona gestorben. Noch viel mehr Menschen seien aber in Corona-Zeiten unter Bedingungen gestorben, "die wir uns alle nicht wünschen", nämlich "ohne die Kontaktmöglichkeiten, die wir sonst gerade beim Sterben so dringend brauchen".

Hinter jeder Zahl stehe ein Name, betonte der EKD-Ratsvorsitzende. Dass dies mit dem staatlichen Gedenkakt "mal öffentlich sichtbar wird, dass wir darüber reden, ist ganz wichtig", betonte Bedford-Strohm. Er reagierte zugleich mit Zorn auf die Leugnung von Gefahren durch das Coronavirus durch Einzelne. Wenn Menschen das für alle sichtbare Leid, die Zahl der Toten oder die vollen Intenstivstationen leugneten, sei dies "rücksichtslos" und "ohne Mitgefühl". Solchen Ansichten müsse "in aller Klarheit" widersprochen werden.

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Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 17 Apr 2021 10:46:01 +0200
EKBO-Synode setzt digitale Tagung fort https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/ekbo-synode-setzt-digitale-tagung-fort.html Die Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) ist zum Abschluss ihrer digitalen Frühjahrsberatungen zusammengekommen. Auf der Tagesordnung steht am Samstag unter anderem eine Entscheidung über ein Gemeindestrukturgesetz, mit dem größere Verbünde geschaffen und Gemeinden vor Ort von Verwaltungsaufgaben entlastet werden sollen.

Außerdem wird die Entscheidung über eine geplante Vereinheitlichung der Wahlen zu den Leitungsgremien der Kirchengemeinden, den Gemeindekirchenräten, erwartet. Dem Kirchengesetzentwurf zufolge sollen die in einigen Gemeinden im kommenden Jahr anstehenden Wahlen ausfallen und die dortigen Amtszeiten der betroffenen Gemeindekirchenräte verlängert werden, um überall die gleiche sechsjährige Amtzeit einzuführen.

Die 108 Synodalen vertreten rund 890.000 Protestanten in Berlin, Brandenburg und der ostsächsischen Region Görlitz. Das Kirchenparlament ist das oberste Leitungsgremium der Landeskirche. Es tagt in der Regel zweimal im Jahr und entscheidet unter anderem über Kirchengesetze. Die Frühjahrstagung hatte am Freitag begonnen.

Das Rahmenthema für die vor wenigen Wochen begonnene sechsjährige Amtszeit der Synode lautet "Wer aufbricht, der kann hoffen". Bei der konstituierenden ersten Tagung des neu gewählten Kirchenparlaments waren im Februar zunächst verschiedene Ämter neu besetzt worden.

(epd)

www.ekbo.de/livestream 

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Sat, 17 Apr 2021 10:44:48 +0200
EKBO-Landessynode thematisiert kirchliche Zukunftsfragen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/ekbo-landessynode-thematisiert-kirchliche-zukunftsfragen.html
Dabei müsse sich auch die Kirche ihren antisemitischen Traditionen stellen. Wenn, auf welchem Hintergrund auch immer, antijüdisches Gedankengut nicht benannt und so weiter tradiert werde, müsse dem entgegengetreten werden, betonte Stäblein: "Man kann oft nicht viel für das eigene Erbe, man kann aber etwas dafür, wenn die Bereitschaft fehlt, es aufzuarbeiten."

Auch in weiteren Bereichen, in denen Kirche Schuld auf sich geladen habe, seien Aufarbeitung und Anerkennung der Opfer nötig. Dies gelte besonders für sexuellen Missbrauch. "Das erlittene Leid anzuerkennen, indem wir die Menschen, die dies erlitten haben, hören, begleiten, sie auch materiell unterstützen, ist das mindeste", betonte der Bischof. Es dürfe keine Vertuschung und kein Verschweigen geben.

"Wer aufbricht, der kann hoffen", lautet das Rahmenthema der sechsjährigen Amtszeit der Synode. "Kleinerwerden und Schrumpfen gibt uns nicht das Recht zum Rückzug", heißt es in einem Papier zu diesem Rahmenthema, über das am Freitag diskutiert wurde: "Wir werden Menschen weiterhin zum Glauben und zur Taufe einladen, aus der Tradition schöpfen und Neues wagen." Auch eine kleiner werdende Kirche habe den Menschen etwas zu bieten und eine Perspektive, die über die Kirche selbst hinausweise.

Mit einem Gemeindestrukturgesetz, das am Samstag beschlossen werden und am 1. Juli in Kraft treten soll, sollen laut Kirchenleitung zukunftsfähige größere Gemeindestrukturen geschaffen und Kirche vor Ort von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Ziel sei ein "Gute-Gemeinde-Gesetz", das den Gemeinden ermöglichen soll, sich ihren eigentlichen Aufgaben zu widmen, sagte Pröpstin Christina-Maria Bammel.

Verschiedene Synodale kritisierten den damit verbundenen Übergang von Vermögen kleiner Gemeinden auf neue Strukturen und die Möglichkeiten zur Berufung einiger Nicht-Kirchenmitglieder in Ortskirchenräte. Damit könnten künftig auch Menschen über Finanzen und Grundstücke mitentscheiden, die nicht der evangelischen Kirche angehören, hieß es.

Durch eine Öffnung für Nicht-Mitglieder könne ihnen der Weg in die Kirche geebnet werden, hieß es dagegen vonseiten der Befürworter. Es gebe an verschiedenen Stellen gute Erfahrungen mit kirchlichem Engagement von Menschen, die nicht der Kirche angehören.

Die Synode vertritt rund 890.000 Protestanten in Berlin, Brandenburg und der ostsächsischen Region Görlitz. Das Kirchenparlament ist das oberste Leitungsgremium der Landeskirche. Es tagt in der Regel zweimal im Jahr und entscheidet unter anderem über Kirchengesetze. Die digitale Frühjahrstagung 2021 der Synode endet am Samstag. Bei der konstituierenden ersten Tagung der neu gewählten Synode im Februar wurden zunächst verschiedene Ämter neu besetzt.]]>
Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 16 Apr 2021 23:50:00 +0200
Gedenken an Corona-Tote am Sonntag in Berlin und bundesweit https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/gedenken-an-corona-tote-am-sonntag-in-berlin-und-bundesweit.html
Damit knüpfen sie an die in Januar ebenfalls von Steinmeier initiierte Aktion "#lichtfenster" an. Symbolisch soll an die Verstorbenen erinnert werden, heißt es in der am Freitag verbreiteten gemeinsamen Erklärung aller Ministerpräsidenten: "Viele geliebte und geschätzte Angehörige, Großeltern, Eltern, Partnerinnen und Partner, aber auch Freundinnen und Freunde, Bekannte, Nachbarinnen und Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen sind in der Pandemie schon gestorben." Es sei wichtig, einen Moment innezuhalten.

Der Gedenkfeier am Sonntag im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt wird am Vormittag ein ökumenischer Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche vorausgehen. Bei beiden Veranstaltungen ist die Zahl der Teilnehmer wegen der weiter angespannten Pandemielage stark begrenzt. Teilnehmen werden fünf Menschen, die Angehörige verloren haben, sowie die Spitzen der fünf Verfassungsorgane - neben Steinmeier Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Bundesratspräsident Reiner Haseloff (alle CDU) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth.

(epd) 

Hier geht's zum gemeinsamen Aufruf der Ministerpräsidenten]]>
Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 16 Apr 2021 11:31:35 +0200
Bischof Stäblein: Antisemitismus entgegentreten https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/bischof-staeblein-antisemitismus-entgegentreten.html
Dazu gehöre die "Erinnerung an die Untaten von Propst Walter Hoff", der in der NS-Zeit bei den Deutschen Christen und in der NSDAP ein besonders antisemitisch eingestellter Pfarrer gewesen sei. Ebenso gehöre dazu ein neuer Umgang mit einer antijüdischen Schmähplastik im Kreuzgang des Brandenburger Doms, sagte Stäblein. Dort befinde sich eines der ältesten Exemplare einer sogenannten "Judensau"-Darstellung. Diese werde nun neu kommentiert.

Wenn, auf welchem Hintergrund auch immer, antijüdisches Gedankengut nicht benannt und so weiter tradiert werde, müsse dem entgegengetreten werden, betonte Stäblein: "Man kann oft nicht viel für das eigene Erbe, man kann aber etwas dafür, wenn die Bereitschaft fehlt, es aufzuarbeiten."

Auch in weiteren Bereichen, in denen Kirche Schuld auf sich geladen habe, seien Aufarbeitung und Anerkennung der Opfer nötig. Dies gelte besonders für sexuellen Missbrauch. "Das erlittene Leid anzuerkennen, indem wir die Menschen, die dies erlitten haben, hören, sie begleiten, sie auch materiell unterstützen, ist das mindeste", betonte der Bischof. Es dürfe keine Vertuschung und kein Verschweigen geben.

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 16 Apr 2021 11:30:03 +0200
EKBO-Synode hat digitale Tagung begonnen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/ekbo-synode-hat-digitale-tagung-begonnen.html
Die Synode vertritt rund 890.000 Protestanten in Berlin, Brandenburg und der ostsächsischen Region Görlitz. Das Kirchenparlament ist das oberste Leitungsgremium der Landeskirche. Es tagt in der Regel zweimal im Jahr und entscheidet unter anderem über Kirchengesetze.

Sinnvoll sei eine Zahl von mindestens 300 Gemeindemitgliedern, heißt es in einer Vorlage der Kirchenleitung für die Synode. Ende 2019 hätten fast 700 der damals knapp 1.200 Gemeinden der Landeskirche weniger als 300 Mitglieder gehabt. Im bundesweiten Durchschnitt seien es rund 1.530 Mitglieder gewesen.

Ziel der geplanten organisatorischen Veränderungen sei unter anderem, Kirchengemeinden, Pfarrerinnen und Pfarrer von verschiedenen Verpflichtungen zu entlasten und den Verwaltungsaufwand zu verringern, heißt es dort weiter. Über Mindestgrößen der Gemeinden soll dann im Herbst entschieden werden.

Weitere Themen der Frühjahrstagung sind unter anderem die Arbeit der fünf Berliner Citykirchen, Änderungen bei der kirchlichen Frauenarbeit und Familienbildung sowie eine Vereinheitlichung der Termine für die Wahlen zu den Gemeindekirchenräten. Das Rahmenthema für die vor wenigen Wochen begonnene sechsjährige Amtszeit der Synode lautet "Wer aufbricht, der kann hoffen".

(epd) 

Die Tagung wird im Internet übertragen unter www.ekbo.de/livestream ]]>
Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 16 Apr 2021 11:28:34 +0200
EKBO-Synode kommt zu digitaler Tagung zusammen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/ekbo-synode-kommt-zu-digitaler-tagung-zusammen.html Die Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) befasst sich bei ihren zweitägigen Frühjahrsberatungen mit Gemeindestrukturen und weiteren Zukunftsthemen. Die digitale Tagung des Kirchenparlaments beginnt am Freitag mit einer Online-Andacht. Danach will Bischof Christian Stäblein Worte an das Kirchenparlament richten. In dem Bischofswort zum Auftakt der Synodentagungen werden traditionell gesellschaftspolitische und theologische Fragen thematisiert.

Zu den Schwerpunkten der Beratungen gehören unter anderem Fragen künftiger Mindestgrößen von Gemeinden und neuer, größerer Gemeindestrukturen. Sinnvoll sei eine Zahl von mindestens 300 Gemeindemitgliedern, heißt es in einer Vorlage der Kirchenleitung für die Synode, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Ende 2019 hätten fast 700 der damals knapp 1.200 Gemeinden der Landeskirche weniger als 300 Mitglieder gehabt. Im bundesweiten Durchschnitt seien es rund 1.530 Mitglieder gewesen.

Ziel der geplanten organisatorischen Veränderungen sei unter anderem, Kirchengemeinden, Pfarrerinnen und Pfarrer von verschiedenen Verpflichtungen zu entlasten und den Verwaltungsaufwand zu verringern, heißt es in der Vorlage der Kirchenleitung. Über Mindestgrößen der Gemeinden soll dann im Herbst entschieden werden.

Die 108 Synodalen vertreten rund 890.000 Protestanten in Berlin, Brandenburg und der ostsächsischen Region Görlitz. Die Synode ist das oberste Leitungsgremium der Landeskirche. Sie entscheidet unter anderem über Kirchengesetze.

(epd)

Info
Die dritte digitale Synodentagung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz beginnt am Freitag, dem 16. April, um 10 Uhr und endet am Samstag, dem 17. April.

Hier geht's zum Livestream der Synode

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Landessynode Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 15 Apr 2021 23:32:24 +0200
Neues Bündnis fordert sozialverträgliche Verkehrswende https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/neues-buendnis-fordert-sozialvertraegliche-verkehrswende.html
In dem Bündnis haben sich unter anderen der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Sozialverband VdK und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zusammengeschlossen, um das Ziel eines gerechten Wandels des Verkehrssektors voranzutreiben. Hinter dem Bündnis steht die Mercator-Stiftung. Es sei wichtig, ökologische, ökonomische und soziale Anliegen bei der Mobilitätswende zu verbinden, sonst gelinge diese nicht, betonte Lars Grotewold von der Mercator-Stiftung.

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, sagte, der öffentliche Nahverkehr müsse bezahlbar bleiben und barrierefrei werden. Vor allem im ländlichen Raum brauche es eine bessere Nahverkehrsanbindung. Dort sei der Individualverkehr immer noch auf das Auto ausgelegt, was Menschen mit Behinderung, Hochbetagten und jungen Menschen ohne Führerschein keine Teilhabe ermögliche.

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell betonte, es brauche keine Auto-Verbote, sondern gute Alternativen. Es müsse bei der Verkehrswende darum gehen, Ungleichheit abzubauen. Die CO2-Bepreisung, die seit Anfang des Jahres gelte, dürfe etwa nicht dazu führen, dass diejenigen Berufspendler, die auf das Auto angewiesen seien, dafür bezahlten, dass Menschen in urbanen Räumen einen ausgezeichneten Nahverkehr bekommen. Betriebe müssten Mobilitätsstrategien für ihre Mitarbeiter entwickeln. Zudem brauche es eine Investitionsoffensive von Bund, Ländern und Kommunen für den öffentlichen Nahverkehr trotz angespannter Haushaltslage durch die Corona-Krise. Die Investitionen müssten durch Steuermittel und Kredite finanziert werden. Es seien Investitionen, von denen auch künftige Generationen profitierten.

Die EKD-Referentin für Nachhaltigkeit, Ruth Gütter, sagte, der Einsatz für Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit sei eine Kernaufgabe des christlichen Glaubens. Die EKD setze sich seit langem für Umweltschutz ein und wolle selbst bis 2050 klimaneutral werden. Wichtig sei, dass es eine strukturelle Wende gebe, die nicht zulasten der Schwächeren gehe.

Das Bündnis hat ein Papier mit Handlungsvorschlägen erarbeitet, die jetzt mit Politik und Gesellschaft diskutiert werden sollen. Darin schlagen die Bündnispartner unter anderem die Erhöhung der Regelsätze der Grundsicherung für Mobilität vor, so dass diese für die Teilhabe am Leben und den Zugang zu klimafreundlicher Mobilität ausreichen. Zudem fordern sie verständliche und einheitliche Preis- und Buchungssysteme für Tickets. Auch die Arbeiterwohlfahrt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Verkehrsclub Deutschland (VCD) gehören dem Bündnis an.

epd ist bas mg
# epd-Service

## Internet
Papier Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende: http://u.epd.de/1tso PM EKD: http://u.epd.de/1tsp]]>
Kirche und Politik Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Thu, 15 Apr 2021 12:42:24 +0200
Brandenburg erinnert an Befreiung von Ravensbrück und Sachsenhausen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/brandenburg-erinnert-an-befreiung-von-ravensbrueck-und-sachsenhausen.html
In Ravensbrück werden am Vormittag neben Gedenkstättenleiterin Andrea Genest auch die Präsidentin den Internationalen Ravensbrück Komitees, Ambra Laurenzi, der Fürstenberger Bürgermeister Robert Philipp, Brandenburgs Frauenministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) und die Schriftstellerin Mirna Funk erwartet. Im Anschluss an das "Ravensbrücker Vaterunser" und das jüdische Totengebet "Kaddisch" sollen Kränze niedergelegt werden, hieß es.

In der Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg werden am Nachmittag neben Stiftungsdirektor Axel Drecoll auch Bundesaußenminister Heiko Maas und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD) sowie der Generalsekretär des Internationalen Sachsenhausen Komitees, Dik de Boef, erwartet. Dort soll auch eine Videobotschaft von Klaus Reichmuth gezeigt werden, der 1942 als Jugendlicher für mehrere Monate im KZ Sachsenhausen inhaftiert war, hieß es.

In einer Videoeinspielung werden den Angaben zufolge zudem Mitglieder des "Moka Efti Orchestra" das Moorsoldatenlied vortragen. Die Gedenkveranstaltung endet mit christlichen und jüdischen Gebeten und einer Kranzniederlegung.

(epd) 

Info
Die Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Ravensbrück beginnt am Sonntag, dem 18. April, um 10 Uhr. Die Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Sachsenhausen beginnt am Sonntag, dem 18. April, um 15.30 Uhr. ]]>
Antisemitismus Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 15 Apr 2021 10:10:25 +0200
Brandenburg muss 60.000 Corona-Impftermine neu planen https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/brandenburg-muss-60000-corona-impftermine-neu-planen.html
Da kein zusätzlicher Biontech- oder Moderna-Impfstoff zur Verfügung gestellt werden könne, müssten die Impfstoffe nun in anderen Bereichen eingespart werden, betonte Innenminister Michael Stübgen (CDU). Deshalb könnten in den Impfzentren weniger zusätzliche Erstimpftermine angeboten werden. Termine, die bereits vereinbart seien, würden jedoch nicht abgesagt. Jeder zugesagte Erstimpftermin bleibe bestehen.

Die Absicherung von Zweitimpfungen habe absolute Priorität, da die Geimpften sonst ihre Immunisierung verlören und wieder von vorne anfangen müssten, betonte Stübgen. Betroffen seien hauptsächlich Ärzte, Pflegepersonal, Polizisten und Mitarbeiter in gefährdeten Berufsgruppen. Deren Zweitimpfungen stünden ab nächster Woche an.

In Brandenburg haben nach Angaben des Innenministeriums seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember 429.294 Menschen mindestens eine Erstimpfung erhalten, 144.624 sind vollständig geimpft. Dies bedeutet laut Robert-Koch-Institut, dass in Brandenburg bis Mittwochfrüh 17 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner eine Erstimpfung und 5,7 Prozent eine Zweitimpfung erhalten haben. Im Bundesland leben rund 2,5 Millionen Menschen.]]>
Landeskirchliche Nachrichten zum Corona-Virus Wed, 14 Apr 2021 16:00:00 +0200