www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/ Newsmeldungen de www.ekbo.de: Newsmeldungen https://www.ekbo.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.ekbo.de/ 18 16 Newsmeldungen http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Tue, 11 Dec 2018 16:07:10 +0100 Berliner Senat unterstützt Notfallseelsorge https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/berliner-senat-unterstuetzt-notfallseelsorge.html Berlin (epd). Erstmals unterstützt das Land Berlin die Notfallseelsorge in der Hauptstadt auch finanziell. Für die Jahre 2018 und 2019 würden dazu insgesamt 90.000 Euro zur Verfügung gestellt, sagte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) am Dienstag. Er unterzeichnete gemeinsam mit Konsistorialpräsident Jörg Antoine von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und dem Weihbischof des Erzbistums Berlin, Matthias Heinrich, einen entsprechenden Vertrag.

Damit stehen der Berliner Notfallseelsorge für dieses Jahr und für nächstes Jahr jeweils 45.000 Euro zur Verfügung. Den Angaben zufolge sind insgesamt 150 ehrenamtliche Mitarbeiter der Notfallseelsorge in der Bundeshauptstadt im Einsatz, pro Jahr insgesamt rund 350 Mal.

Justizsenator Behrendt würdigte die von den beiden Kirchen und weiteren Organisationen getragene Notfallseelsorge als "ganz wichtige Institution" für die Angehörigen von Opfern, aber auch für die Ersthelfer an Unglücksorten, also etwa Mitarbeiter der Rettungsdienste, der Feuerwehr oder der Polizei. Diese erlebten vor Ort "oft ganz Schreckliches" und bekämen dann durch Notfallseelsorger professionelle Hilfe. Die neue Förderung durch den Senat bezeichnete Behrendt als "sehr gutes Zeichen der Zusammenarbeit mit den Kirchen" sowie als "Anerkennung der wertvollen Arbeit, die die Notfallseelsorge in der Vergangenheit geleistet hat".

Konsistorialpräsident Antoine würdigte die Förderung als "gute Investition in diese Stadt und in diese Zivilgesellschaft". So solle das Geld in neues Einsatzmaterial sowie in Schulungen investiert werden. Dies komme den Menschen in Berlin zugute. "Das ist ein Dienst, der sich an alle Menschen in dieser Stadt richtet - an diejenigen, die Opfer geworden sind" sowie an Ersthelfer vor Ort, die in belastenden Situationen oft ebenfalls Hilfe benötigten. Antoine verwies auch auf den Einsatz von Notfallseelsorgern beim Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz vor zwei Jahren. "Dies war für alle eine sehr wichtige Hilfe in dieser dramatischen Situation, die uns alle sehr betroffen gemacht hat", sagte er.

Weihbischof Heinrich würdigte die "fraktionsübergreifende Unterstützung" der Notfallseelsorge. Künftig müsse man sich wahrscheinlich auf noch mehr Einsätze einstellen. Die finanzielle Hilfe des Senats sei deshalb "ein wichtiger Eckstein". Heinrich dankte zugleich den zahlreichen Ehrenamtlichen, die ihre Arbeit "mit großer Überzeugung tun".

Die Berliner Notfallseelsorge und Krisenintervention wurde am 17. Januar 1995 von den beiden Kirchen sowie der Berliner Polizei und der Berliner Feuerwehr gegründet. Seitdem werden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr in akuten Notsituationen mit Todesopfern oder Schwerverletzten zur Betreuung von Opfern, Angehörigen, Beteiligten und Helfern von Notfallseelsorgern unterstützt. Dazu steht das Team von insgesamt 150 geschulten ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger, Krisenhelferinnen und Krisenhelfer rund um die Uhr das ganze Jahr zur Verfügung. Das kostenfreie Angebot richtet sich an alle Hilfesuchenden, unabhängig von ihrer religiösen Bindung oder Weltanschauung.

Internet
www.ekbo.de
www.notfallseelsorge-berlin.de

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Tue, 11 Dec 2018 16:07:10 +0100
Kandidaten für Bischofsamt präsentieren sich in Berlin https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/kandidaten-fuer-bischofsamt-praesentieren-sich-in-berlin.html
Zur Wahl in der Landessynode Anfang April 2019 stellen sich die evangelische Senderbeauftragte beim Hessischen Rundfunk, Heidrun Dörken, der Direktor des Michaelisklosters Hildesheim, Jochen Arnold, und der Propst und bisherige Stellvertreter von Bischof Dröge, Christian Stäblein. Alle drei Kandidaten betonten bei ihrer Vorstellung vor Medienvertretern unter anderem die Notwendigkeit, neue Verkündungsformate zu entwickeln, um dem Mitgliederschwund in der EKBO zu begegnen.

Weiter sprachen sich alle drei Kandidaten für eine stärkere Präsenz der Landeskirche in der digitalen Welt aus. Zugleich plädierten sie in der Frage des Umgangs mit Rechtspopulisten für eine klare Haltung gegenüber menschenfeindlichen Parolen, Hass und Hetze. Auf die Ängste der Menschen müsse aber im Gespräch eingegangen werden, sagten die Kandidaten übereinstimmend.

Die 56-jährige Theologin Heidrun Dörken stammt aus Frankfurt am Main, war dort ab 1996 Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und ist seit 2013 evangelische Senderbeauftragte für den Hessischen Rundfunk. Der 51-jährige Theologe Christian Stäblein stammt aus Niedersachsen und ist seit gut drei Jahren Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Der 50-jährige Theologe und Kirchenmusiker Jochen Arnold ist seit 2004 Direktor des Gottesdienst- und Kirchenmusikzentrums im Michaeliskloster.

Das neue geistliche Oberhaupt der knapp eine Million Protestanten in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen soll bei der Frühjahrstagung der Landessynode vom Kirchenparlament gewählt werden. Laut Bischofswahlgesetz der Landeskirche wird der Bischof ohne Aussprache in geheimer Wahl mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Kirchenparlamentarier gewählt. Die Amtszeit beträgt zehn Jahre. Der Synode gehören 114 Kirchenmitglieder an.

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## Internet
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Bischofswahlgesetz: http://u.epd.de/1496

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 10 Dec 2018 12:21:01 +0100
Wie wird der neue Bischof gewählt? https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/wie-wird-der-neue-bischof-gewaehlt.html
Laut Bischofswahlgesetz der Landeskirche wird der Bischof ohne Aussprache in geheimer Wahl mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Kirchenparlamentarier gewählt. Die Amtszeit beträgt zehn Jahre. Der Synode gehören 114 Kirchenmitglieder an.

Bei der Bischofswahl sind bis zu fünf Wahlgänge möglich. Im fünften Wahlgang steht nur noch der Kandidat, der im vierten Wahlgang die meisten Stimmen bekommen hat, zur Wahl. Sollte auch im fünften Wahlgang keine Zwei-Drittel-Mehrheit zustandekommen, müssen neue Kandidaten gefunden werden.

Bischof Dröges Amtszeit endet im November 2019. Der Theologe wird im kommenden Oktober 65 Jahre alt. Sein Nachfolger soll am 16. November in das Bischofsamt eingeführt werden, in dem Gottesdienst wird Dröge auch aus seinem Amt verabschiedet. Die Kandidaten stellen sich im Januar und Februar in Gottesdiensten in der Landeskirche vor.

Die drei Kandidaten wurden vom Bischofswahlkollegium der Landeskirche vorgeschlagen. Dem Gremium gehören unter anderem die Mitglieder der Kirchenleitung und zwölf von der Landessynode gewählte Mitglieder an. Vorsitzende des Bischofswahlkollegiums ist die Vorsitzende der Landessynode, Präses Sigrun Neuwerth. Der Wahlvorschlag des Gremiums muss mindestens zwei und darf höchstens vier Namen enthalten.

Internet
Bischofswahlgesetz: http://u.epd.de/1496

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ekbo.de Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite presse.ekbo.de Mon, 10 Dec 2018 12:18:35 +0100
Peter Steudtner ermutigt Kirchen zu mehr Menschenrechtsengagement https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/peter-steudtner-ermutigt-kirchen-zu-mehr-menschenrechtsengagement.html Berlin (epd). Nach Ansicht des Berliner Menschenrechtlers Peter Steudtner kann die Kirche einen großen Beitrag zur Einhaltung der Menschenrechte leisten. "Wenn Gemeinden sich für Geflüchtete einsetzen, mit ihnen gemeinsam leben, vielleicht Kirchenasyl geben, erreichen wir viel auf individueller wie politischer Ebene", schreibt Steudtner in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung "Die Kirche" (Ausgabe vom 9. Dezember) anlässlich der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vor 70 Jahren. Der Menschenrechtsaktivist war 2017 wegen des Verdachts der Terrorunterstützung für vier Monate in einem türkischen Gefängnis inhaftiert.

"Aber auch der Kampf gegen Obdachlosigkeit und für bezahlbare Mieten ist für viele Gemeinden nicht nur ein Problem vor der eigenen Haustür, sondern hinter ihr: Viele Gemeinden vermieten Wohnungen in den Gemeindehäusern", schreibt Steudtner weiter. Hier gebe es die Chance, "sozialpolitische Akzente zu setzen und gegen Gentrifizierung und soziale Verdrängung mit gutem Beispiel voranzugehen".

Steudtner erinnert zudem an die Großdemonstration gegen einen Rechtsruck in der Gesellschaft und für den Erhalt der Menschenrechte, an der sich im Oktober in Berlin rund 240.000 Menschen unter dem Motto #unteilbar beteiligten. "Die Menschenrechte sind #unteilbar. Sie gelten für alle und überall. Sollten sie zumindest", betont er.

An der Demonstration hätten auch zahlreiche Flüchtlinge teilgenommen. "Ihr Recht auf Asyl, auf menschenwürdige Unterkunft, auf ein selbstbestimmtes Leben werden bei uns massiv eingeschränkt", kritisiert der Menschenrechtler. Sicherheits- und Migrationsbehörden würden Geflüchtete oft diskriminierend behandeln. "Es bleibt viel zu tun, um diese Menschenrechtsverletzungen zu beenden", so Steudtner. Auch der Einzelne könne dafür etwas tun: "Sei es durch Begleitung bei Amtsgängen oder auch durch 'Asyl in der Kirche'."

Er selbst habe die Menschenrechtsverletzung in seinem Fall, also "die überfallartige unrechtmäßige Festnahme, das Eingesperrtsein in Isolationshaft, die minimalen Kommunikationszeiten mit meiner Familien" und den Anwältinnen und Anwälten als niederschmetternd empfunden. Nur durch die vielen Solidaritätsaktionen innerhalb der Gefängnisse und außerhalb habe er dies aushalten können. Die "Magie der Solidarität" habe ihn durch die Zeit getragen: "Ich habe mich weiter als Teil der Welt gefühlt."

Peter Steudtner hatte im Sommer 2017 in der Türkei als Referent an einem Workshop für Menschenrechtsorganisationen teilgenommen. Am 5. Juli 2017 wurde er in Istanbul verhaftet und saß bis zum 25. Oktober 2017 gemeinsam mit weiteren Menschenrechtsverteidigern wegen des Verdachts der Terrorunterstützung in türkischer Untersuchungshaft. Steudtner arbeitet als Trainer für gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Menschenrechtsthemen.


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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 06 Dec 2018 14:05:15 +0100
"Die Prinzen" singen im Kloster https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/die-prinzen-singen-im-kloster.html Berlin/Leipzig (epd). "Die Prinzen" unterstützen die Turmsanierung des evangelischen Stadtkloster Segen in Berlin. Die Leipziger Popgruppe um Ex-Thomaner Sebastian Krumbiegel wird am 8. September 2019 ein Konzert in der Kirche im Prenzlauer Berg geben, kündigte das Stadtkloster auf seiner Homepage an. Ein Teil des Ticket-Erlöses soll der Restaurierung des maroden Glockenturms zugutekommen.

Das Ensemble der 1908 eingeweihten Segenskirche, einer typischen "Arbeiterkathedrale" der Jahrhundertwende in der Schönhauser Allee, beherbergt seit 2007 einen Ableger der Schweizer Communität Don Camillo. Seitdem restauriert die Gemeinschaft das Klinkergebäude schrittweise. Für die Sanierung von Turm und Fassade werden noch 32.000 Euro an Spenden benötigt. Weitere 600.000 Euro Fördermittel hat die Communität bei der Lottostiftung und der Kulturstaatsministerin beantragt.   

Die Communität Don Camillo entstand nach eigenen Angaben 1977. Das Zentrum der Gemeinschaft ist in Montmirail in der Schweiz. Es ist eine Lebensgemeinschaft von Familien und Einzelpersonen unterschiedlichen Alters. Der Konvent am Standort Berlin umfasst derzeit sechs Mitglieder, die Meditationen, Abendgebete, Beratungen sowie Tagungen und Seminare anbieten. Der Konvent gehört zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Karten für das "Prinzen"-Konzert am 8. September 2019 im Berliner Stadtkloster Segen gibt es im Georg Büchner Buchladen, Wörther Straße 16, 10405 Berlin PrenzlauerBerg Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 19 Uhr www.georgbuechnerbuchladen.berlin

nternet
www.stadtklostersegen.de

Orte
Stadtkloster Segen, Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 06 Dec 2018 11:39:16 +0100
Umfrage: Berliner mehrheitlich für Reformationstag https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/umfrage-berliner-mehrheitlich-fuer-reformationstag.html
Berlin (epd). Der Berliner Bischof Markus Dröge hat die rot-rot-grüne Regierungskoalition in Berlin aufgefordert, ihre Pläne zum Frauentag als zusätzlichen gesetzlichen Feiertag in der Hauptstadt noch einmal zu überdenken. "Eine deutliche Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner ist für den Reformationstag als neuen Feiertag", erklärte Dröge am Dienstag in Berlin. Er reagierte damit auf eine entsprechende Umfrage der "Berliner Zeitung", wonach sich die Mehrheit für den Reformationstag am 31. Oktober als zusätzlichen Feiertag ausspricht. Die SPD, Linke und Grüne hatten sich erst im November für den Internationalen Frauentag am 8. März als zusätzlichen Feiertag für das Land Berlin ausgesprochen.  

Seit mehreren Monaten wird in Berlin über einen zusätzlichen Feiertag diskutiert. Die Hauptstadt gehört mit neun Feiertagen zu den Bundesländern mit den wenigsten arbeitsfreien Tagen. Arbeitgeberverbände und evangelische Kirche plädieren für den Reformationstag am 31. Oktober. Der Tag ist bereits Feiertag in allen ostdeutschen und nördlichen Bundesländern inklusive Brandenburg. Auch viele Berliner sprachen sich in Umfragen für einen neuen Feiertag in der zweiten Jahreshälfte aus.

Das Ergebnis der neuerlichen Umfrage habe ihn nicht überrascht, sagte Dröge. Zum wiederholten Male zeige sich darin die Haltung der Berliner Bevölkerung. "Angesichts dieser klaren Haltung in unserer Stadt halte ich es für angebracht, wenn die Berliner Regierungsparteien ihre bisherigen Pläne noch einmal grundsätzlich überdenken." Die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Reformation als eine der Quellen für die Wertebasis des heutigen freiheitlichen Menschen- und Gesellschaftsbildes überzeuge nicht nur Christen. Der Reformationstag eigne sich deshalb in besonderer Weise für einen Feiertag aller Bürger. Hinzu kämen auch "lebenspraktische Gründe, die eindeutig für eine einheitliche Feiertagregelung in der Metropolregion Berlin-Brandenburg sprechen", sagte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Laut der aktuellen Umfrage, die die "Berliner Zeitung" am Dienstag veröffentlichte, sprechen sich 25 Prozent der Befragten für den 31. Oktober als weiteren gesetzlichen Feiertag in Berlin aus. Die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa erfolgte im Auftrag der Zeitung. Der Frauentag am 8. März landete in der Umfrage mit 15 Prozent auf Platz vier. Auf Platz zwei schaffte es der 9. November mit 20 Prozent Zustimmung. An dem Tag wird unter anderem an den Mauerfall 1989, die Ausrufung der ersten Republik 1918 und die Novemberpogrome der Nazis im Jahre 1938 erinnert. 19 Prozent Zustimmung - und damit der dritte Platz - erhielt der 8. Mai als Tag der Befreiung von der Nazi-Diktatur und Ende des Zweiten Weltkrieges. Bei der Umfrage wurden vom 19. bis 29. November insgesamt 1.003 Berliner befragt, welchen zusätzlichen gesetzlichen Feiertag sie denn gern in der Hauptstadt hätten.

Weitere Vorschläge für einen zusätzlichen Feiertag wie der 17. Juni 1953 (Volksaufstand in der DDR), der 27. Januar 1945 (Befreiung des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz) und der 18. März 1848 (Märzrevolution) landeten bei der Forsa-Umfrage abgeschlagen auf hinteren Plätzen, berichtete die Zeitung.

Auch bei rot-rot-grünen Parteimitgliedern landete der Frauentag nicht auf dem ersten Platz, hieß es weiter. Beispielsweise seien nur 13 Prozent der SPD-Anhänger für diesen Tag, aber 27 Prozent für den Reformationstag und 19 Prozent für den Tag des Mauerfalls. In der Umfrage gebe es zwei klare Ost-West-Unterschiede: Für den 8. März votierten 21 Prozent im Osten, im Westteil sind es nur elf Prozent. Einen ähnlich großen Unterschied gibt es beim Weltkriegsende: Dafür stimmten 23 Prozent im Westen, aber nur 13 Prozent im Ostteil.

Internet
Die Umfrageergebnisse in der Onlineausgabe der "Berliner Zeitung": http://u.epd.de/1455

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 04 Dec 2018 11:40:57 +0100
Frank Zander und Elke Breitenbach lesen für Wohnungslose https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/frank-zander-und-elke-breitenbach-lesen-fuer-wohnungslose.html Berlin (epd). Entertainer Frank Zander und Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) gestalten am Samstag gemeinsam mit der Berliner Singakademie ein Adventskonzert zugunsten wohnungsloser Menschen. Das Konzert findet von 16 bis 18 Uhr in der Kreuzberger St. Thomaskirche statt, kündigten das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und die Senatssozialverwaltung am Freitag an.

Zwischen den Liedern wollen Breitenbach und Zander authentische Geschichten wohnungsloser Menschen lesen und "der Not, den Sorgen und dem Wohnungsnotstand ein Gesicht" verleihen, wie es heißt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Info
Adventskonzert zugunsten Wohnungsloser, Samstag, 1. Dezember 2019, St. Thomaskirche Berlin, Bethaniendamm 23-27, 10997 Berlin, Eintritt frei

Orte
St. Thomaskirche Berlin, Bethaniendamm 23-27, 10997 Berlin

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Fri, 30 Nov 2018 17:44:49 +0100
Breitenbach will Kältehilfepakt mit Bezirken https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/breitenbach-will-kaeltehilfepakt-mit-bezirken.html Berlin (epd). Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) will bei Bedarf die Kältehilfe in der Hauptstadt weiter ausbauen. Falls die bis zu 1.200 Plätze in Notunterkünften belegt seien, werde aufgestockt, sagte Breitenbach am Donnerstag in einer Debatte zum Thema Wohnungslosenhilfe im Berliner Abgeordnetenhaus. "Wir werden Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit niemand auf der Straße erfriert", betonte die Sozialsenatorin.

Zugleich kündigte sie an, mit den Berliner Bezirken im kommenden Jahr einen "Kältehilfepakt" über verbindliche Übernachtungsplätze anzustreben. Jeder der eine Unterkunft benötige, solle auch untergebracht werden. Weiter dankte Breitenbach den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der Berliner Stadtmission für die Öffnung von zwei U-Bahnhöfen und die Betreuung von schutzsuchenden Obdachlosen, die keine Notunterkunft nutzen wollen.   

Die Zahl der Obdachlosen in Berlin liegt Schätzungen zufolge zwischen 4.000 und 8.000 Menschen. Hinzu kommen mindestens 37.000 Personen, die als Wohnungslose ordnungsrechtlich untergebracht werden sowie Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften.

Internet
www.parlament-berlin.de

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Thu, 29 Nov 2018 12:59:00 +0100
Spendenaktion für bedrohte Kunstwerke in Kirchen gestartet - Innenraum der Dorfkirche von Barenthin soll restauriert werden https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/spendenaktion-fuer-bedrohte-kunstwerke-in-kirchen-gestartet-innenraum-der-dorfkirche-von-barenthin.html Potsdam (epd). Die Rokoko-Kanzel und der Bilderzyklus an den Emporen der Dorfkirche Barenthin (Kreis Prignitz) sollen durch eine Spendenaktion gerettet werden. Die im 16. Jahrhundert errichtete Feldsteinkirche steht im Mittelpunkt der zehnten Spendenkampagne "Vergessene Kunstwerke brauchen Hilfe", die am Mittwoch in Potsdam von Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) präsentiert wurde.

Der Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Christian Stäblein, betonte zum Auftakt, der Erhalt der Dorfkirchen sei für die Landeskirche ein zentrales Anliegen: "Dorfkirchen spielen eine bleibend wichtige Rolle für die Menschen." Sie seien zuallererst Orte des Gebets und der Andacht, aber auch Räume der Begegnung, sagte Stäblein.  

Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen der Spendenaktion "Vergessene Kunstwerke" mehr als 23.000 Euro für die Sicherung von religiösen Sinnbildern aus dem 18. Jahrhundert in der Dorfkirche Kunow (Kreis Uckermark) gesammelt. Die Kampagne wird gemeinsam vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, der evangelischen Landeskirche und vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg getragen. Insgesamt kamen so in den vergangenen Jahren etwa 150.000 Euro im Rahmen von Spendenaktionen für sakrale Kunstwerke zusammen.

Münch würdigte die alljährliche Spendenaktion als wichtige bürgerschaftliche Initiative für die Erhaltung sakraler Kunstwerke. "Die zahlreichen Kirchen, Kapellen, Klöster und Pfarrhäuser sind Teil unserer Kulturgeschichte und stiften für viele Menschen - auch unabhängig vom eigenen konfessionellen Bekenntnis - Identität." Das Land unterstützt Münch zufolge die Sanierung der brandenburgischen Kirchen in diesem Jahr mit mehr als fünf Millionen Euro.

Seit 1990 seien mit Hilfe der EU, des Bundes, des Landes, der Kirchen und vieler Ehrenamtlicher und Spender rund 320 Stadtkirchen, 1.500 Dorfkirchen, 17 Klosteranlagen und 260 Pfarrhäuser gesichert worden. Für das kommende Jahr plant Münch eine Erhöhung der Denkmalhilfe um 500.000 Euro auf 1,5 Millionen Euro, um gezielt bedrohte Denkmale und Ausstattungen von Kirchen, Schlössern und Gutshäusern zu sichern.

Landeskonservator Thomas Drachenberg erklärte, gerade die Dorfkirchen seien mit ihren Kunstwerken "Platzhalter der Hoffnung". Der Geschäftsführer des Förderkreises Alte Kirchen, Bernd Janowski, verwies auf die Fülle sakrale Kunstwerke in brandenburgischen Stadt- und Dorfkirchen: "Nachdem in den vergangenen Jahren viele Kirchenbauten in ihrer äußeren Hülle saniert werden konnten, ist es nun an der Zeit, auch die wertvollen Ausstattungsstücke in den Kirchengebäuden zu sichern und zu restaurieren, um sie vor dem unwiederbringlichen Verlust zu bewahren." Ziel sei, neben der Einwerbung von Spenden das Bewusstsein für das reichhaltige Kulturerbe in den märkischen Kirchengebäuden zu schärfen, sagte Janowski. Allein für die Restaurierung von 25 Taufengeln aus brandenburgischen Dorfkirchen seien zuletzt rund 78.000 Euro gesammelt worden.

Die evangelische Dorfkirche in Barenthin, für die in diesem Jahr besonders geworben wird, soll nach einem bereits fertiggestellten neuen Dachstuhl nun auch im Inneren saniert werden. So soll ein Umbau des Innenraums der Kirche aus den 1980er Jahren rückgängig gemacht werden, kündigte Pfarrer Henning Utpatel an. Die hölzernen Emporen tragen 16 Bilder des regionalen Kirchenmalers Christian Ludwig Schlichting aus dem Jahr 1716 und stellen Szenen aus dem Leben Jesu dar. Die Bildtafeln leiden unter Holzfraß und der Ablösung von Farbschichten. Die Kanzel im Stil des Rokoko wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Sie weist den Angaben zufolge zahlreiche Schäden auf.

Info
Spenden für die Aktion "Vergessene Kunstwerke" bei der Evangelischen Bank eingezahlt werden.
Empfänger: Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.
IBAN: DE94 5206 0410 0003 9113 90
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Barenthin

Internet
www.mwfk.brandenburg.de
www.altekirchen.de
www.ekbo.de
www.bldam-brandenburg.de

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Wed, 28 Nov 2018 16:53:55 +0100
"Eins mehr!"-Aktion in Berliner Supermärkten https://www.ekbo.de//themen/detail/nachricht/eins-mehr-aktion-in-berliner-supermaerkten.html Berlin (epd). In Berliner Supermärkten sammeln Ehrenamtliche in den kommenden zwei Wochen erneut Lebensmittel für Bedürftige. Unter dem Titel "Eins mehr!" können sich die Berliner ab Freitag an der Sammelaktion von "Laib und Seele" beteiligen, kündigte die Berliner Tafel am Dienstag an.

Sie können beispielsweise einen zusätzlichen Schokoladen-Weihnachtsmann, eine extra Packung Kaffee oder eine Konserve mehr kaufen und den ehrenamtlichen "Laib und Seele"-Helfern im Supermarkt übergeben. Es könne aber auch ein Paket Nudeln oder Reis sein. Wichtig sei nur, dass es sich um haltbare Waren handelt.

Die Aktion "Eins mehr!" läuft vom 30. November bis 15. Dezember in insgesamt 29 Berliner Supermärkten. An der diesjährigen Kampagne beteiligen sich Kaufland-, Lidl-, Edeka-, Rewe- und NP-Filialen. Im vergangenen Jahr kamen etwa neun Tonnen Lebensmittel zusammen.

Die gesammelten Spenden sollen rechtzeitig zum Weihnachtsfest Bedürftigen zugutekommen, die in den Berliner "Laib und Seele"-Ausgabestellen mit Lebensmitteln unterstützt werden. Derzeit besuchen den Angaben zufolge bis zu 50.000 Menschen pro Monat die 45 Berliner Ausgabestellen. "Laib und Seele" ist eine Aktion der Berliner Tafel e.V., der Kirchen und des RBB.



Info
Das "Laib und Seele"-Koordinationsbüro ist telefonisch erreichbar unter: 030/78716352.

Internet
Liste der teilnehmenden Supermärkte: http://u.epd.de/13za

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Nachrichten des Evangelischen Pressedienstes Startseite Tue, 27 Nov 2018 16:00:20 +0100